Berufsbildungswerk

berufliches Bildungszentrum

Im Berufsbildungswerk Bremen werden behinderte Jugendliche ausgebildet. Sie finden hier: Berufsbildungswerke (BBW) mit einer Beschreibung der Bildungsangebote, Zielgruppen, Strukturmerkmale und begleitenden Dienstleistungen. Die Berufsbildungswerke (BBW) sind Einrichtungen, in denen junge Menschen mit Behinderungen eine berufliche Erstausbildung absolvieren können.

Die BBW sind Institutionen der Berufsbildung, die der Berufsausbildung und -vorbereitung physisch oder geistig behinderter und sozial schwacher Jugendlicher dient. Berufsbildungszentren werden in der Regel durch gemeinnützige Vereine wie Caritas, das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands, den Sozialverband Deutschland, Kolping, das Diakonische Werk oder die Josefs-Gesellschaft unterstützt. Die Berufsbildungszentren werden überwiegend von der Agentur für Arbeit gefördert.

Die 52 Berufsbildungszentren in Deutschland bieten zusammen fast 14.000 Ausbildungsstellen in über 200 Ausbildungsberufen an. In Berufsbildungszentren können neben behinderten- und nichtbehindertengerechten Ausbildungsberufen auch Sonderberufe für behinderte Menschen erlernt werden. Zusätzlich zur beruflichen Vorbereitung und Ausbildung werden behinderte Jugendliche bei der Persönlichkeitsentwicklung gefördert.

Im Berufsbildungszentrum werden die Zielsetzungen und konkrete Fördermaßnahmen im Einzelnen definiert und über geeignete Förderprogramme realisiert. Nahezu jeder BBW verfügt neben den Ausbildungszentren und der Berufsfachschule auch über ein eigenes Schulinternat sowie Freizeit- und Sportmöglichkeiten.

Berufsbildungswerkstatt ~ Qualified for the future

Eine siebenköpfige Daimler-Ausbildungsmannschaft nahm im Juli an dem dreitägigen Lehrgang "Inklusive Jugendausbildung " an der neuen Berufsakademie des Unternehmens teil. Sie haben sich in Theorie und Praxis mit dem Themenkomplex Inclusion auseinandergesetzt - und von der Kompetenz des Kompetenzzentrums profitiert. Im Mittelpunkt des Austausches stand die Weiterentwicklung der Angebote zur Wiedereingliederung von Jugendlichen mit einem hohen Förderbedarf und die Stärkung der gemeinsamen Berufsausbildung von Berufsbildungszentren und Unternehmen.

Vier Themen von großer Wichtigkeit für die Berufsbildung von Jugendlichen mit Behinderung werden von der Berufsbildungsgemeinschaft der Berufs-bildungswerke e. V. behandelt. Um ICF noch besser in der Rehabilitationspraxis zu verankern, ist für 2018 ein umfassendes Trainings- und Beratungsangebot vorgesehen. Dies bedeutet, dass ein neues Aufgabengebiet in der Berufsrehabilitation gewachsen ist, um Jugendliche mit einer Autismusstörung in ihrer Berufsausbildung zu unterstützen und ihnen die Teilnahme am Berufsleben zu ermöglichen.

Die Auswirkungen dieser Maßnahmen hat das BIBB in einer laufenden Untersuchung erforscht und ermittelt: Besser als ihr Ansehen sind die sogenannten 66 Berufsgruppen und die ReZA. Istabell Hantow, Dipl.-Ing. des Berufsbildungswerks Dresden, wurde im Zuge der Besten Auszeichnung 2017 von der Industrie- und Handelskammer Cottbus ausgelobt.

Im Jahr 2017 hatte die Jugendliche ihre IHK-Abschlussprüfung als beste ihres Jahrgangs im Lagergelände abgelegt. Der 42-jährige Sozialwissenschaftler war zuvor Mitglied der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und für die Integration und Beteiligung von Menschen mit Behinderung verantwortlich. Nach einer Untersuchung des Institutes der gewerblichen Wirtschaft sind neben der Jugendhilfe/beruflichen Jugendhilfe für Betriebe, die Menschen mit Behinderung qualifizieren, Berufsbildungszentren die geeignetsten und hilfsbereitesten Ansprechpartner.

Könnte ein Mann mit nur einer einzigen guten Figur, der nach der neunten Schulstufe die Ausbildung abbricht, heute einen eigenen Metallbetrieb haben? Berufsbildungszentren erschließen neue Angebote und bauen ihr Leistungsportfolio aus. Die teilnehmenden Experten haben den Weg für eine bundesweite Zusammenarbeit zwischen BBW und EDEKA geebnet.

"Hier habe ich eine wunderbare Berufsausbildung erlebt - auch für Menschen mit Behinderungen", sagte Frau Merkel am Donnerstag, 4. März, bei ihrem Aufenthalt im Berufsbildungszentrum Greifswald. Der Bundeskanzler machte sich durch die Berufsbildungsorganisationen ein Bild von der erfolgreichen Eingliederung und Einbindung und spricht mit jungen Menschen über ihre persönliche Eingliederung.

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