Berufsbild Erzieher

Stellenbeschreibung für Pädagogen

Mit der Zeit - der Beruf des Erziehers/der Pädagogin Nach der aktuellen Debatte kommt ein erbitterter Streit über die berufliche Entwicklung der Pädagogin ans Licht. Wesentlich ist dabei die Frage nach der zukünftigen Fortbildung der Pädagogen. Steht eine akademische Bildung der Erzieherinnen und Erzieher bevor, oder wird die Berufsausbildung auf dem Niveau der Fachschulen fortgeführt? Wofür ist die Akademie und was ist dagegen?

Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) äußerte jedoch in einem Gespräch im Dez. 2007 die Ansicht, dass es keine allgemeine Bildungsakademie gibt. Stattdessen sollte es im Sinne der Qualifizierungsoffensive der Bundesregierung ein verbessertes Weiterbildungsangebot im Hinblick auf die Verstärkung des Bildungsauftrags in Kindertagesstätten geben. 2. Hinter dieser erfreulichen Situation steht in erster Linie die Karriereförderung von Mädchen und die möglichst schnelle Steigerung der Pflegesätze.

In Anbetracht der zunehmend problematischen familiären Situation hat sich ein Bildungs- und Beratungsmandat der Kindertagesstätten etabliert, das weit über die pädagogischen Konzepte Fröbels hinausreicht. Dies wirft nicht nur die Fragen der Akademie des Berufslebens in Kindertagesstätten auf, sondern auch deren Einordnung in die Jugendarbeit oder in Schulen. Allerdings ist die Debatte über die Akademie des Lehrerberufs immer noch eine Wissenschaft.

Pädagogen müssen darauf achten, dass sie nicht ständig mit neuen Aufgabenstellungen und Anforderungen konfrontiert werden, sondern dass die Einstufung auf dem Niveau der Fachschule bleibt. Ich habe Gaby Böhme, Direktorin einer Kindertagesstätte und Präsidentin des saarländischen Regionalverbandes des DBSH und Präsidentin unserer Bundes-Tarifkommission, nach ihren sehr konkreten Vorstellungen und Vorstellungen gefragt.

Warum haben Sie sich für den Ausbildungsberuf entschieden? Schon immer wollte ich mit einem Kind zusammenarbeiten. Ich war in meiner Kindheit immer gut mit Schülern. Die Förderung von Nachwuchskindern in ihrer Entfaltung und das Streben nach Gleichberechtigung stehen für mich seit jeher im Mittelpunkt.

Ich bin überzeugt, dass es den Kindern möglich sein sollte, alle Gelegenheiten zum Erlernen außerhalb ihrer Familien zu nutzen. Für 135 Kleinkinder im Alter von drei bis sechs Jahren betreibe ich eine große Kindertagesstätte und einen Kindergarten für zehn Jahre. 35 Prozent aller Schüler haben einen migrationsbedingten Hintergrund, so dass interkulturelle Bildung tief im Begriff ist.

Einen weiteren Fokus bildet die Einbindung von behinderten Kindern. Zusätzlich zum regulären Personal gibt es eine Vielzahl von Sozialdiensten und Pädagogikbereichen, wie z.B. Frühförderstellen, Logopäden, Ergotherapeuten, Förderpädagogen, sozialpädagogische Familienbetreuer und Sozialarbeiter des Jugendamts. Zu meinem Tätigkeitsbereich als Leiter gehören pädagogisches Management, Konzeptarbeit, Teammanagement, Überprüfung der Beobachtungs- und Entwicklungsformen für alle Heimkinder, Vereinbarungen mit anderen Sozialdiensten und Zusammenarbeit bei der Planung der Jugendhilfe vor Ort. 2.

Es ist uns ein Anliegen, unser pädagogisches Konzept im Zuge einer Evaluierung regelmässig zu überarbeiten und an die aktuellen Bildungs- und Ausbildungsbedürfnisse anzupassen. An meiner Institution werden für das Jahr der Anerkennung regelmässig zwei Vorpraktikanten und ein Berufspraktikant auszubilden. Darüber hinaus bilden wir Praktikanten der Berufsschule für Soziale Arbeit sowie Praktikanten in Betriebspraktika aus und tragen damit einen wesentlichen Teil zur Weiterbildung bei.

Haben Sie in den vergangenen Jahren irgendwelche Änderungen in Ihrer Betonarbeit festgestellt? Dazu gehören eine steigende Zahl von allein erziehenden Eltern und Patchworkfamilien, mehr Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und eine allgemeine Steigerung von Menschen mit problematischem Familienhintergrund. Sie müssen daher immer mehr Sozialpädagogik für die Familie betreiben.

Was denken Sie, was Pädagogen benötigen, um besser zu sein? Damit meine ich eine korrespondierende Personalausstattung der Krippen und einen Qualitätsstandard, der den Anforderungen der modernen Aus- und Weiterbildung entspricht. Was halten Sie von der Berufsausbildung zum Erzieher? Die duale Berufsausbildung hier im Saarland läuft zurzeit über vier Jahre.

Ich wünsche mir auch, dass die Bedingungen für die Zulassung zur Berufsausbildung als Erzieherin oder Erzieher umdefiniert werden. Dabei sollte neben den jeweiligen Bildungsvoraussetzungen auch die Sozialkompetenz ein wesentliches Merkmal sein. Besteht so etwas wie ein praktischer Schock für neue Berufskollegen? Kommen die Auszubildenden aus der Theorie in die praktische Anwendung, stellt sich oft heraus, dass das, was sie bisher in der Theorie gelernt haben, in der alltäglichen Anwendung ganz anders gefragt ist oder ganz anders zu sein scheint.

Die Pädagogen werden daher am Beginn oft von der Kindermenge überwältigt. Im Rahmen der Schulung und der damit verbundenen Praktikumsplätze wird in der Regel nur in kleinen Arbeitsgruppen mitarbeiten. In der Arbeitswelt verändert sich das von einem Tag auf den anderen. Darüber hinaus übernehmen wir die Verantwortlichkeit für die angemessene Größe der Gruppe (in der Regel 25 Kinder) und den Kontakt mit den Schülern, die alle ihre eigenen Vorstellungen, Anforderungen und Ansprüche haben.

Erst dann lernt man die Komplexität der Arbeiten und muss sich den Ansprüchen verschiedener Parteien (Kinder, Familien, Angestellte, Unterstützer, etc.) anpassen. Wie findest du die Vorstellung von der Akademie der Pädagogen? Sollte die Schulung dementsprechend erhöht werden oder bevorzugen Sie die technische Schulausbildung? Problematisch finde ich, dass Kollegen, die ihren Bachelor-Abschluss gemacht haben, aufgrund der allgemeinen Berufsausbildung in vielen Bereichen geschult werden, aber keine praktische Spezialisierung haben.

Der Studiengang würde dann aber dementsprechend verlängert oder es müßten korrespondierende Praktika folgen (z.B. ein längeres Jahr der Anerkennung - wie ich es bereits in meiner aktuellen Berufsausbildung gefordert habe). Der qualitätsorientierte Aufbau von Kindertagesstätten kann zweifellos nur durch gut ausgebildete Fachleute garantiert werden.

Eine bedarfsorientierte Erweiterung der Kinderbetreuung darf nicht auf eigene Rechnung durch Personalabbau sowie durch Senkung der Anforderungen an personelle, räumliche und/oder materielle Ausstattung geschehen. Ich habe gerade gesagt, dass die Gebiete Pflege, Ausbildung und Training für mich in meiner Kinderarbeit zusammengehören.

Die Inanspruchnahme von Tagesmutter kann nur als Überbrückungsangebot für Kindertagesstätten angesehen werden, da die gesetzlich vorgeschriebene Qualifizierung der Tagesmutter keine pädagogische Qualifizierung erfordert. Das DBSH verlangt ein eigenes Vergütungssystem für den neuen Fernsehsender im Rahmen der "Sozialen Arbeit". Sehen Sie die Belange der Pädagogen durch eine solche Honorarregelung angemessen wiedergegeben?

Prinzipiell können die Belange der Erzieherinnen und Erzieher auch im Tarif "Soziale Arbeit" mitverfolgt werden. Die DBSH hat die Pädagogen in ihrem Konzept einbezogen. Wenn ein solcher Vorschlag von den Sozialpartnern verabschiedet würde, wären die Belange der Pädagogen für mich hinreichend repräsentiert. Wenn es eine "Schmalspurlösung" gibt, sollten die Pädagogen den Politikern durch geeignete Arbeitskämpfe aufzeigen, welche Bedeutung sie in der Realität haben.

Die DBSH ist eine Gewerkschaft für Sozialarbeit im dbb Beamtenbund und Tarifen. Der DBSH hat im Zusammenhang mit den Anträgen für die Gewerkschaftstagung die Grundklassifizierung innerhalb des Fernsehens in der E 8 für die Pädagogen verlangt. Ich verlange prinzipiell auch eine angemessene Vergütung für qualifiziertes Arbeiten! Der Beruf des Erziehers/der Erziehungswissenschaftlerin hat für mich eine wichtige gesellschaftliche Bedeutung und wird auf einem hohem Qualifikationsniveau (derzeit vier Jahre Fachschulausbildung) angeboten.

Der DBSH hat in einem weiteren Gesuch für den Gewerkschaftskongress einen qualitäts- und bedarfsorientierten Aufbau der Betreuung von Kindern gefordert. Der DBSH verlangt daher einen deutschlandweit einheitlichen Standard für den Betreuungsbetrieb von Kindertagesstätten wie z. B. Gruppengrösse, Materialstandards, Qualifizierung, Personalausstattung usw. zu kombinieren. Was halten Sie von dieser Anforderung aus der Perspektive der Pädagogen? Aus meiner Perspektive als Pädagoge kann ich diese Anforderungen nur mittragen.

Bei bundesweiten Maßstäben müsste das Wohl der Minderjährigen dementsprechend gewährleistet sein, auch um die Gleichberechtigung der Minderjährigen in allen Ländern zu sichern. Wie sehen Sie die Zukunftschancen für den Beruf des Pädagogen? Sind Status und Vergütung uneinheitlich, ist das Berufsbild des Erziehers/der Erziehungswissenschaftlerin für gut ausgebildete Menschen nicht mehr nachvollziehbar.

Der Ausbildungsberuf kann daher nur eine den Anforderungen angemessene Vergütung sein. Was haben Sie mit Menschen zu tun, die den Arbeitsmarkt verlassen haben oder wieder ins Arbeitsleben zurückkehren? Sind sie zu lange arbeitslos, fällt es ihnen oft schwer, sich nach ihrer Heimkehr an aktuelle Bildungsentwicklungen zu gewöhnt. Die Ansprüche von Kindern und Erwachsenen ändern sich mit der Zeit.

Wir plädieren für geeignete Einstiegsprojekte/unterstützende Maßnahmen/Qualifizierungen für Berufsrückkehrer. Es ist mir aber auch ein Anliegen, darauf aufmerksam zu machen, dass Mitarbeiter, die über mehr Berufserfahrung und damit einen reichen Schatz an Erfahrungen vor ihrem Ausscheiden aus dem Beruf verfügen, von den Institutionen gern wieder eingesetzt werden, da sie ihr vorhandenes Spezialwissen nutzen und einbringen.

In welchen Arbeitsfeldern sehen Sie welche Pädagogen in nächster Zeit eingesetzt werden können? In allen Institutionen, in denen die Gebiete Ausbildung, Ausbildung und Unterstützung mit entsprechender Qualifikation geboten werden, sehen wir die Arbeitsbereiche der nächsten Jahre. Dazu gehören Kindertagesstätten, häusliche Ausbildung, soziopädagogische Familienförderung, Ganztagesschulen, Gesundheitseinrichtungen wie Mutter-Kind-Kurorte, Kinder- und Jugendhilfe in Sondereinrichtungen wie Kinderheimen, Bauernhöfen, Sonderpädagogischen Anlagen, Ferienlager.

Welche Ratschläge geben Sie an junge Menschen, die Erzieher werden wollen? Das Berufsbild des Pädagogen stellt den Einzelnen in seiner gesamten Persönlichkeit in Frage und trägt wesentlich zur sozialen Ausgestaltung bei. Ein Mindestniveau an Berufsausübung ist erforderlich, da der Ausbildungsberuf die Kinder-, Jugend- und Familienarbeit umfasst und daher eine moralische Pflicht ist.

Ich erwarte daher, dass die Jugendlichen auf dem Weg zum Erzieher neben ihrer Schulausbildung über die entsprechenden sozialen Kompetenzen verfügen. Was ist das Verhältnis zwischen Erzieherinnen und Erzieherinnen? Dementsprechend sollte der Männeranteil steigen. Aufgrund der neuen familiären Strukturen, dem häufigen Mangel an ausgebildeten Frauen, ist es für mich ein wichtiger Schritt in der Arbeit von Frauen in Tagesstätten, den Jungs eine Identifizierung in ihrer Rolle als Mann zu ermöglichen.

Weshalb denken Sie, dass so wenige Erzieher in Kindertagesstätten mitarbeiten? Inwiefern schützt sich der Pädagoge vor dem Burn-out-Syndrom? Tatsächlich können sich Pädagogen in ihrer alltäglichen Beschäftigung mit den Schülern nicht wirklich absichern. Bis zu 12 Std. pro Tag verbringen die Schüler in der Anlage und wollen die Lehrerinnen und Lehrer zu jeder Zeit nutzen können.

Inwiefern schützt sich der Pädagoge selbst? Sie sollten Aufsicht verlangen, sie sollten sich in der Lage sein, sich im eigenen Haus auszutauschen (es gibt einen akuten Bedarf an Teamarbeit in den Institutionen), sie sollten das entsprechende professionelle Netz benutzen und auf unterstützte Hilfssysteme zurÃ?ckgreifen. Inwiefern nehmen Pädagogen den Geräuschpegel im Gruppenservice wahr?

Mit der Zeit gewöhnt man sich daran, aber es verbleibt ein permanentes, belastendes Hintergrundgeräusch, das eine persönliche Förderung und Pflege der Kinder nur eingeschränkt möglich macht. Die elterliche Arbeit muss sich ebenfalls den Umständen angepasst haben. Es ist gut, wenn alle Geschlechter in den Institutionen repräsentiert sind und besondere Vorhaben zwischen Älteren und Kinder bereits selbstverständlich sind und daher der alltägliche Lebensstil über den Projektstand hinausgeht.

Sie sind im DBSH als Landeschefin Saar und als Präsidentin der Bundeslohnkommission tätig. Was für eine Nachricht geben Sie den Erziehern als Funktionäre im DBSH? Pädagogen sollten sich im DBSH einbringen, um für ihre wichtigsten sozialen Angelegenheiten und Missionen zusammenarbeiten zu können. Die einzige Möglichkeit, das professionelle Image eines Pädagogen zu verbessern, besteht darin, dass sich die Pädagogen für ihre eigenen Interessen einbringen.

Durch meine Tätigkeit als Leiter im Rahmen des Pädagogischen Dienstes möchte ich dem Pädagogen aufzeigen, dass der Beruf des Pädagogen/innen sein gesamtes soziales und soziales Verantwortungsbewusstsein und seine Qualitätsmerkmale in den Pädagogischen Dienst des Pädagogen einbringt. Alle Pädagogen sind eingeladen, sich aktiv und mit großem Einsatz an einer guten Weiterentwicklung des künftigen Berufes des Pädagogen zu beteiligen. 2. Bundesgeschäftsführer des Deutschen Bundesverbandes für Sicherheit und Gesundheit (DBSH) ist Michael Leinenbach.

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