Berufsausbildung nach Abitur

Ausbildung nach dem Studium

Lehre oder Studien? Möglichkeiten nach dem Abschluss Mit dem Abitur endet die (vorübergehende) Schulausbildung. Es ist kein Zufall, dass sie auch eine Hochschulzugangsberechtigung haben. Dieses Schulabschlusszeugnis berechtigen zum Hochschulstudium. Manche Abiturienten ziehen es jedoch vor, eine Berufsausbildung zu machen, um zuerst einen Ausbildungsberuf zu lernen.

Was sind die Vorzüge? Jedes Jahr zieht ein Studiengang nach dem Abitur eine große Zahl von Studenten an die Universitäten.

Das ist kein Zufall, denn es bietet Ihnen erstklassiges Gehalt und Karrieremöglichkeiten. Im Allgemeinen eröffnet das Studieren trotz aller Unterschiede zwischen den einzelnen Studienrichtungen tatsächlich berufliche Türen, die den Lehrberufen geschlossen sind. In der Tat ist das Studieren unerlässlich für eine naturwissenschaftliche Laufbahn. Dein Lernen lohnt sich. In vielen Studienrichtungen ist eine Vertiefung durch Spezialisierungen möglich, die erst im Verlauf des Studiengangs entwickelt werden sollen.

Ein Praktikum ist auch eine gute Möglichkeit, das Lernen für die späteren beruflichen Bereiche besser zu organisieren. Studienvorteile: besseres Gehalt und Karrieremöglichkeiten, akademische Laufbahn möglich, geringe Arbeitslosigkeit, mehr Einarbeitungszeit. Studiennachteile: Finanzierung des Studienaufenthaltes, später Einstieg ins Berufsleben (Einkommen), teils sehr Theorie. Nach dem Abitur die zweite Möglichkeit: eine fundierte Berufsausbildung.

Wenn du zügig ins Arbeitsleben einsteigen und dein eigenes Einkommen erwirtschaften willst, bist du mit einer Lehre auf dem besten Weg. Bereits im ersten Lebensmonat bekommen die Auszubildenden ein branchenabhängiges Lohn. Außerdem ermöglicht das Abitur in der Regel eine Verkürzung der Ausbildungsdauer von drei auf zweieinhalb Jahre.

Kommt es zu einer Firmenübernahme oder einer sofortigen Beschäftigung, erzielen die Beschäftigten bereits in sehr jungem Alter ein gutes Einkünfte. Gerade für Praktikanten ist eine fundierte Lehre eine interessante Option. Obwohl die Berufsausbildung Ihre Karrieremöglichkeiten einschränkt, können hochkarätige Profis auch ohne Abschluss in Führungspositionen aufsteigen oder sich selbständig machen.

Zu guter Letzt ist eine Lehre nicht das Ende, denn ein späteres Lernen ist noch möglich. Bei manchen Studiengängen der Ingenieur- oder Wirtschaftswissenschaften sind Berufserfahrungen vorteilhaft. Die Berufsausbildung hat jedoch einen Nachteil: Viele Ausbildungsberufe sind technisch bedingt. Wenn sich ein Profi neu orientieren will, ist in der Regel eine Weiterbildung oder eine neue Schulung notwendig.

Beide sind beschwerliche Wege zum Wechsel des Berufes. Ausbildungsvorteile: unmittelbares Arbeitseinkommen, kürzere Ausbildungszeit für Abiturienten, hoher praktischer Bezug. Nachteil: Top-Positionen sind nur für Top-Führungskräfte verfügbar, unmittelbare Karriereentscheidungen sind notwendig, spätere berufliche Veränderungen sind mühsam. Eine Form der Berufsausbildung verbindet Studien- und Berufsausbildung: das Doppelstudium. Dazu gehört auch die betriebliche Weiterbildung, die in Zusammenarbeit mit öffentlichen oder privatwirtschaftlichen Universitäten ein paralleles Lernen in einem entsprechenden Fachgebiet erlaubt.

Dies bedeutet: Studien und Training finden zeitgleich statt. Hinweis: Es gibt jetzt viele Möglichkeiten für ein duales Studienangebot. Die Berufsausbildung muss an ein Grundstudium gekoppelt sein. Lediglich diese Art des Doppelstudiums ist eine wirkliche Möglichkeit für Abiturienten. Für die Betriebe ist der Vorteil groß, weshalb diese Auszubildenden im Rahmen des Dualen Systems durch regelmäßige Ausbildungsbeihilfen unterstützt werden.

Durch den Praxisbezug haben die Absolventen sehr gute Aussichten auf eine spätere Berufstätigkeit. Hauptnachteil dieser Form der Berufsausbildung ist jedoch die doppelte Belastung durch Berufsausbildung und Studien. Das duale Studienangebot erfordert ein sehr hohes Maß an inhaltlicher und zeitlicher Ausgestaltung. Im Gegensatz zu einem normalen Lehrgang sind die Praktikanten sowohl an den Lehrgang und den Studienort als auch an den Auftraggeber geknüpft.

Denn die Pluspunkte des Doppelstudiums sorgen für eine Flut von Bewerbern. Vorteil eines Doppelstudiums: unmittelbares Arbeitseinkommen, doppelter Abschluss in Arbeit und Ausbildung, hervorragende Karrieremöglichkeiten, hoher praktischer Bezug. Nachteil eines Doppelstudiums: sehr hohe Arbeitsbelastung in Bezug auf Inhalt und Zeit, verbunden mit Arbeitgebern und Studiengängen, oft ein guter Notenpunkt. Ist das Berufsziel nach dem Abitur noch nicht festgelegt und wollen sich die Abiturienten noch weiter ausrichten, gibt es viele Möglickeiten.

Während dieser Zeit können Sie Ihre Person stärken und Ihre Karrierewünsche weiter erforschen. Ist Ihr Schulabschluss nicht ideal, erhöhen diese Möglichkeiten Ihre Chance auf einen Platz an der Universität. Bei den Männern stellt sich die Problematik des Wehr- oder Ersatzdienstes. Zeit mit der Armee oder einer gesellschaftlichen Institution kann einen klaren Einfluß auf die eigene Person und die Berufswünsche haben.

Sie gibt der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz neue Anstöße. Auslandsaufenthalte als Au-pair erhöhen somit die späteren Berufschancen und ermöglichen es den Mädchen, sich professionell weiter zurechtzufinden. Das hat den Vorteil: Praktikanten erhalten einen Überblick über den Arbeitsalltag und können so besser erkennen, ob ihnen die ausgewählte Industrie und Berufsorientierung gefällt.

Zum Beispiel können wesentliche Themen wie z. B. die Fächer Mathe, Anglistik oder Betriebswirtschaft als Fernstudiengänge vertieft werden, um später in eine Berufsausbildung oder ein besseres Wissen einzusteigen. Welche Variante auch immer von Abiturienten gewählt wird: Grundvoraussetzung ist eine Berufsausbildung oder ein Studiums. Beides umfasst das Doppelstudium, ist aber sehr aufwendig.

Allerdings sollte die Wahl des Ausbildungsweges alle Jugendlichen von Interesse, Individualität, Berufsaussichten und der eigenen Beweglichkeit abhängen. Es muss das Bestreben sein, einen Weg in einen für sich selbst interessanten Berufsstand zu suchen.

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