Berufsausbildung in den usa

Ausbildung in den usa

Vergleichende Institutionalisierung des dualen Berufsbildungssystems -. Berufsausbildung in den USA Eine Berufsausbildung in den USA ist nicht vergleichbar mit der hier in Deutschland. Wir haben zwar für jeden Lehrberuf eine Ausbildungsverordnung vorgeschrieben, aber in den USA bedeutet die Berufsbezeichnung nicht die selbe Lehrveranstaltung (LAUTERBACH, Internationaler Leitfaden der Berufsbildung[IHBB] S. 40).

Der Begriff "Bildung" taucht nicht einmal in der Satzung auf. Die Berufsausbildung in den USA wurde in der Vergangenheit nur wenigen Studenten ermöglicht. Die Berufsausbildung hat in den vergangenen Jahren jedoch eine neue Dimension erreicht. Seit einiger Zeit arbeiten Fach- und Führungskräfte aus verschiedenen Fachbereichen verstärkt am Berufsbildungssystem ihres Heimatlandes.

So haben die meisten Gymnasien beispielsweise bei der Gestaltung von Lehrplänen freien Spielraum. Allerdings muss es einheitliche nationale Leitlinien für die Berufsausbildung gibt, um die Gleichberechtigung in den USA zu gewährleisten. Dieses Papier soll die unterschiedlichen Chancen der Berufsqualifizierung in den USA und ihre Probleme vorführen. Es geht auch darum, welche Bemühungen von Seiten der Unternehmen, der Unternehmen und der Industrie unternommen werden, um die Berufsausbildung wettbewerbsfähig zu machen.

So gibt es innerhalb der Oberstufe vielfältige Angebote zur Vermittlung beruflicher Inhalte: in der Gesamtschule, mit Berufsbildern und Berufsbildern, oder in der Fachschule für berufsbildende Fächer (Berufliches Gymnasium, Fachoberschule, Berufsschule, Karrierezentrum) in den verschiedensten Berufsfeldern. Themenschwerpunkte sind die Grundlagen der Berufsbildung, Agrarwirtschaft, Wirtschaft, Gesundheitswesen, Hauswirtschaftslehre, Handel und Technologie.

Auch wenn der Fokus der Berufsausbildung im Schulsystem angesiedelt ist, wird dennoch ein gewisser praktischer Bezug zu den Schülerinnen und Schüler angestrebt. So sind Gymnasien nicht so industriell, wie man es erwarten würde. Um vom Gymnasium zum Gymnasium zu gelangen, müssen die Studenten nur noch in den beiden vergangenen Jahren an bestimmten Kursen teilnehmen.

1998 haben sich 22 Bundesstaaten zusammengeschlossen, um über einen Schulwechsel zu diskutieren. Dieses Jahr wurde zum ersten Mal eine Abschlussprüfung am Ende des Gymnasiums durchgeführt, was zu heftigem Protest bei SchülerInnen und LehrerInnen auslöste. Der Landesverband der Volkshochschulen setzt sich ebenfalls stark für diese Weiterentwicklung ein.

Daß sich die amerikanische High School in einer kritischen Lage befindet, kann nicht geleugnet werden. Eine Besonderheit ist die große Anzahl amerikanischer Jugendlicher, die die High School frühzeitig und ohne Abschluss aufgeben. In der Berufsausbildung sind die Konsequenzen unübersehbar. Die Existenz des Elends der beruflichen Bildung, die sich abschwächende wirtschaftliche Macht und die sich abschwächende Wettbewerbsfähigkeit der USA sind auch auf den beängstigenden allgemeinen Bildungsstand zuruckzuführen.

Die Volkshochschulen nehmen dabei eine sehr wichtige Stellung ein (MÜNCHEN, Berufe, 2/ 92, S. 17 f). Der Aufbau der Community Colleges und der technischen Institute war in den letzten Dekaden mengenmäßig sehr gut gelungen. Der bedeutendste Teil des Berufsbildungssystems sind die Community Colleges, von denen es in den USA etwa 1600 gibt.

Mehr als 40 Prozent der Abiturienten haben 1999 die Gemeindeschulen mit ihrem vielseitigen Angebot an berufsbezogenen oder fachspezifischen Kursen oder Lehrgängen besucht (HEIDEMANN, Mitbestimmung 4/99, S. 39). Dort gibt es sehr praxisorientierte Ausbildungen, oft in Gestalt einer Berufsausbildung. In den zweijährigen Hochschulen gibt es nicht nur Abiturienten, die unmittelbar in eine Berufsausbildung einsteigen können, sondern auch "Erwachsene", die ihr Abitur machen wollen.

Transferprogrammes] gibt es allgemeine Bildungskurse aller Couleur, von der Sprache über Naturwissenschaften, Mathe und Sozialwissenschaften bis hin zu Kulturveranstaltungen aller Couleur und natürlich Berufsausbildungskurse aller Couleur. Ein Diplom ist ebenfalls möglich (LAUTERBACH, IHBB, S.47). Die Bevölkerung an diesen Hochschulen ist, wie bereits erwähnt, sehr heterogen (Arbeitslose, Umschuler, Weiterbildungswillige, Schulabbrecher, Abiturienten).

Obgleich z.B. an Gemeindeschulen Zulassungsprüfungen stattfinden, gelten die Grundsätze der "offenen Tür". Die gebräuchlichste Art, an eine Uni zu kommen, ist über das Gymnasium zu einer vierjährigen Fachhochschule oder Università. Als Zugangsvoraussetzung ist je nach Uni das Abitur allein oder in Kombination mit einem oder mehreren Zulassungstests erforderlich.

Die in den ersten beiden Jahren verpasste Allgemeinbildung wird in der Regel an einer vierjährigen Hochschule weitervermittelt. Ausschlaggebend für diese Merkmale sind vor allem die schulischen Erfolge. Fast die Hälfe jeder Altersgruppe geht der übliche Weg in die Berufsausbildung weiter.

Die Berufsausbildung ist nur auf eine eingeschränkte Aktivität gerichtet, die das Resultat der arbeitsteiligen Industrie ist. Viele Abiturienten, aber auch viele, die die Hochschule nach ein bis zwei Jahren beenden, leben auf dem so genannten "s e- condary Arbeitsmarkt.

Die entspannte Einstellung der USA zu diesen Verhältnissen ist der Grund, warum berufliche Qualifikationen beim Wechsel von der Schul- in ein Arbeitssystem keine große Bedeutung haben (MÜNCHEN, Berufe 2/ 92, S. 40). Weil er in vielen Gebieten ständig on the job ausgebildet wird und so, wenn er vorwiegend in der selben Industrie verbleibt, viele Sender in diesem Berufsfeld erfährt.

Darüber hinaus gibt es ein konstruktives Weiterbildungsprogramm für Fachkräfte. Gelingt es einem Mitarbeiter, seinen Job über einen langen Zeitraum in einem grösseren Unternehmen zu behalten, bestehen sehr gute Aussichten auf eine gute Berufsausbildung. Es handelt sich um einen Alleingesellschafter, der die Lehre der Auszubildenden in eigener Verantwortung durchführt.

Amerikanische Industriegewerkschaften sichern das "soziale Wohlergehen" ihrer Mitarbeiter. Inzwischen scheinen sich die USA zumindest auf nationaler Ebene für Berufsbildungsfragen zu öffnen. So findet z.B. bei der Blecharbeitergewerkschaft die Schulung der Studenten in einer 4-jährigen Berufsausbildung statt. Das Training ist für sie nach einer Einmalzahlung am Anfang kostenfrei.

Daher ist dieser Weg zur Berufsqualifizierung auch deshalb sehr populär, weil der Ausbildungslohn in den anderen Studiengängen in der Regel bei 40 oder 50 Prozent liegt und bis zu fast 100 % des Lohnes eines Facharbeiters steigt. Im Jahr 1990 besuchten rund 350.000 Menschen 44.000 Ausbildungen in rund 800 Ausbildungsberufen (LAUTERBACH, IHBB, S. 52 f).

Dies erfordert jedoch Berufserfahrung. In den USA gehen junge Menschen, wie bereits erwähnt, selten nach der High-School in eine berufliche Ausbildung. Was wir als "Jobbing" bezeichnen, ist für viele der übliche Weg nach der High-School bzw. nach dem Abitur.

Dieser Zeitraum des Beschäftigungswechsels, der zum Teil auch durch Erwerbslosigkeit gestört wird, wird gemeinhin als "floundering period" bezeichnet (MÜNCHEN, Berufe 2/ 92, S. 20). Im Regelfall müssen sie volljährig sein (aufgrund der amerikanischen Arbeitsgesetzgebung), arbeitsfähig sein und einen Hochschulabschluss haben.

Fast 50 % der Auszubildenden beenden ihre Berufsausbildung frühzeitig, aber nicht, weil es ihnen zu schwierig ist oder ihnen die nötige Leistungsbereitschaft fehlt. 7. Dies zeigt einmal mehr die generelle Missachtung einer kompetenten Bildung in der nordamerikanischen Bevölkerung. Das Training ist in der Regel sehr praxisnah und speziell.

Am Ende der Lehrzeit haben wir eine allgemeine Abschlussprüfung, während die Schulung in den USA in Modulen aufgeteilt ist. Die Einstellung von Lehrern für Berufsfächer, die selbst kaum beweisen können, dass sie ein Studium absolviert haben, ist nicht ungewöhnlich. Praktische Erfahrung ist in den USA oft wichtiger als die schulische Lehrerausbildung.

In Deutschland gibt es zum Beispiel Berufsschullehrer, die zwar Pädagogen sind, aber keinen Hammerschlag von einer Kneifzange erkennen können. Problematisch bei der Ausbildung amerikanischer Lehrkräfte ist jedoch, dass die wenig geschulten Lehrkräfte nicht in der Lage sind, ihr praktisches Wissen sinnvoll an die Schüler weiterzugeben.

Bei den Ausbildern in den Unternehmen handelt es sich hauptsächlich um Fachkräfte, die wiederum eine Lehre absolviert haben. Für die Schulung gibt es eine Vielzahl von Methoden. Die Berufsausbildung muss, wie bereits zu Anfang dieser Arbeiten erwähnt, auf der Basis eines bundesweit einheitlichen Ausbildungsgesetzes gestaltet werden. Als Teil der Berufsbildungsförderung an Gymnasien engagiert sich die amerikanische Bundesregierung seit 1917 in diesem Gebiet.

Die Bundesregierung übernimmt nur etwa 6% aller Bildungsausgaben in den USA (DEISSINGER, BuE 47 (1994), S. 330 f.). Seither ist die Berufsausbildung für die politische Entscheidungsträger immer von Bedeutung gewesen, aber erst in den 60er Jahren wurden Anstrengungen zu ihrer Reform und Weiterentwicklung gemacht.

Seitdem etwa 1/3 der Abiturienten die Pflichtschule ohne Abschluss verließen, wurden ab den 70er Jahren, insbesondere während Carters Amtszeit (1977-81), Leitlinien dafür aufgesetzt. Damit wurde die Basis für weitere Diskussionen über Berufsausbildung, Erstausbildung, Weiterbildung und Weiterbildung sowie über Unterstützungsmaßnahmen für die benachteiligten Bevölkerungsschichten gelegt, die erst während der Ratspräsidentschaft von Clinton wieder aufnahmen.

Seit den 1980er Jahren hat die Anziehungskraft der Berufsbildung stark abgenommen. Ökonomisch Benachteiligte sollen sich durch berufsqualifizierende Maßnahmen besser auf dem Markt positionieren. Offensichtlich werden sich mehr Betriebe in einer Gegend niederlassen, wenn die lokale Bevoelkerung durch verschiedene Berufsbildungseinrichtungen eine hoehere Berufsqualifikation erlangt.

Die bestehenden Schulanlagen werden benutzt, so dass z.B. ein Community Colleges koordiniert werden kann. Mit der Einbindung lokaler Unternehmer sollte die Beschäftigung von Abiturienten und Berufsgruppen erhöht werden. Clinton war die hohe Ausbildungsqualität während des Wahlkampfes 1992 mit Bush ein Schwerpunkt.

Schon während seiner Zeit als Arkansas-Go-Negator konnte er sein Engagement für die deutsche duale Berufsausbildung nicht verbergen. Es soll die Initiative der einzelnen Länder unterstützen, in denen die Gebiete für die Erforschung, Weiterentwicklung, Aus- und Fortbildung von Lehrkräften und die damit zusammenhängenden organisatorischen Kosten gefördert werden sollen (SCHMIDT, BWP 25, 5/96, S. 32).

Nach zwölf Jahren der republikanischen Präsidentschaft glaubt er, dass die Entwicklungen auf dem Gebiet der Berufsbildung zum Stillstand kommen. Man kann nicht verhehlen, dass in den meisten USamerikanischen Hochschulen die sozialen Schwierigkeiten wie Drogenmissbrauch, disziplinarische Schwierigkeiten und die damit zusammenhängenden Folgen wie der generelle Leistungsrückgang ein bedrohliches Ausmaß erreicht haben.

Die meisten Schwierigkeiten bestehen jedoch in der fehlenden Finanzierung des Bildungswesens und den kaum verfügbaren Qualifizierungsangeboten für Abiturienten. Die neue Regierung von Clinton machte im Hinblick auf das "school-to-work-oppurtunity-act" die Bevölkerung auf folgende Defizite in der Berufsausbildung und im Bildungssystem aufmerksam: "75 Prozent der amerikanischen Jugendlichen können nicht nachweisen, dass sie einen Hochschulabschluss haben.

Die meisten von ihnen verfügen nicht über die allgemeinen oder fachlichen Qualifikationen, die auf dem modernen Markt gefordert werden. Technologische Entwicklungen und der weltweite Konkurrenzkampf verlangen immer größere Anstrengungen bei der Ausbildung der Mitarbeiter. Durch diesen Zwang wird es für Arbeitgeber immer schwieriger, Hochschulabsolventen zu rekrutieren, da dieses Diplom keinen Beweis für die erforderliche fachliche Qualifikation darstellt.

Das Einkommensgefälle zwischen Hochschulabsolventen und Abiturienten hat sich seit den 1980er Jahren vervielfacht. "Die Grundidee der Reform war, dass die Schülerinnen und Schüler den Übergang vom Bildungswesen in die Berufsausbildung unmittelbar schaffen können. Es galt auch, diese Lehrgänge zukunftsweisend zu machen und auch so vorzubereiten, dass sie sich auf die Weiterbildung vorzubereiten.

Unternehmer sollten sich an der Ausarbeitung von Lehrplänen beteiligen. Andererseits sollten die vor Ort neu entstehenden Berufsbildungswege in das bestehende Bildungssystem integriert werden. In Maine wurde diese Reform bereits 1992 erwogen und es wurde ein neues Ausbildungskonzept für die amerikanische Berufsausbildung entwickel.

Auch die Hauptmerkmale des bundesdeutschen Dualen Ausbildungssystems, wie zwei bis drei Jahre Berufsausbildung in Betrieben und Schulen, individuelle Unternehmensfinanzierung und ein Abschluss mit staatlicher Anerkennung als Facharbeiter, finden sich im "Maine Jugendlehrlingsprogramm". Durch die Möglichkeit, eine Doppelqualifizierung, bestehend aus Facharbeiterdiplom und Schulabschluss, zu erwerben, hat dieses Verfahren gegenüber unserem Doppelausbildungssystem einen deutlichen Vorteil.

Das" Maine Fachhochschulsystem" unterstützt Auszubildende, die ihren Studentenstatus beibehalten und zugleich als Vertragsparteien der Betriebe auftreten. Der Weg der Reformierung der beruflichen Ausbildung hat sich bewährt. Der Ausbildungszeitraum wurde auf zwei Jahre verkürzt, um die Chance auf einen Schulabschluss zu haben.

Am Anfang des zweiten Schuljahres begannen die Interessierten ihre Berufsausbildung und schlossen das zweite Schuljahr ab (SCHMIDT, BWP 25, 5/ 96, S. 33), genau wie im dritten Jahr zuvor. Es besteht jedoch kein Zweifel daran, dass viele amerikanische Firmen diese Form der kooperativen Weiterbildung mit einem landesweiten Niveau gegenüber den herkömmlichen Begriffen, die ausschliesslich unternehmensbezogen sind, bevorzugen würden.

Der Einzelne erhält eine Vielzahl von Qualifizierungsmaßnahmen, die nur von Experten durchschaut werden können. Bisher wurden nur sehr wenige Arbeitsplätze bei einem ortsansässigen Unternehmen als wichtig für die fachliche Qualifikation angesehen. Das liegt daran, dass junge Menschen oft über Jahre hinweg von Beruf zu Beruf wechseln, ohne eine Berufsausbildung zu starten.

Die Abwertung der Berufsausbildung in Gymnasien und Hochschulen dürfte auf das gut entwickelte Hochschulwesen zuruckzuführen sein. Dies wird als der Weg zu einer professionellen Qualifizierung mit akademischem Abschluss erachtet. Sie gewährleistet auch die Öffnung für die fachliche Entwicklung auf allen Hierarchieebenen.

Bei den hoch qualifizierten Hochschulabsolventen und den jungen Leuten, die auf die sogenannte "Flundering Period" nach der High School achten, muss man jedoch feststellen, dass die Art der Ausbildung, die wir hier absolvieren dürfen, in den USA kaum wahrgenommen wird. Abgesehen von den historischen Ursachen, die für das Verschwinden dieser Ausbildungschance ausschlaggebend sind, kommt der allgemeinen Verachtung der Auszubildenden durch die amerikanische Bevölkerung eine große Bedeutung zu.

In unserem Unternehmen genießt die Weiterbildung einen hohen Stellenwert und ist oft die Basis für die fachliche Entwicklung. Am erfolgversprechendsten sind wohl die in unserem liberalen Schulsystem praktizierten Reformansätze, die das vorhandene Hochschulsystem und eine Verknüpfung zwischen Unternehmen und Schule aufgreifen.

Auch sind diese Reformvorhaben wahrscheinlich am ehesten realistisch und kostengünstiger als andere Reformvorhaben, da die vorhandenen Qualifikationen an die neue Berufsausbildung gekoppelt werden sollen.

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