Berufliche Weiterbildung Arbeitsamt

Weiterbildungsstelle Arbeitsamt

Weiterbildungsförderung der Beschäftigten Bei der Weiterbildung der Mitarbeiter helfen die Vertretungen der Behörde. Für die Weiterbildung der angestellten Mitarbeiter sind im Wesentlichen die Gesellschaften und die Mitarbeiter selbst verantwortlich. Allerdings werden die Möglichkeiten und Gefahren auf dem Arbeitmarkt nach wie vor maßgeblich von der Qualifizierung mitbestimmt. Geringqualifizierte und alte Arbeitskräfte bergen das mit großem Vorsprung grösste Risiko auf dem Markt, allerdings ist ihre Weiterbildungsbeteiligung niedrig.

Für beschäftigungspolitische Massnahmen zur Qualifizierung der Mitarbeiter im Zuge eines Sonderprogramms sind weitere Mittel im Budget verfügbar. Ziel der Beihilfe ist die Bereitstellung einer Startfinanzierung für die Weiterbildung, vor allem in kleinen und mittelständischen Betrieben. Dem Mitarbeiter können die erforderlichen Schulungskosten ganz oder zum Teil ersetzt werden.

Außerdem kann ein Zuschuß für die anfallenden zusätzlichen Ausbildungskosten (z.B. Reisekosten) gezahlt werden, wenn diese anfallen. Für Geringqualifizierte, die an berufsqualifizierenden Weiterbildungsmaßnahmen (z.B. Umschulung, Vorbereitung auf externe Prüfungen) teilgenommen haben, werden die erforderlichen Kurskosten in vollem Umfang vergütet. Für andere Beschäftigte in kleinen und mittelständischen Betrieben decken die Behörden die Kurskosten nur anteilig: in allen anderen Fall bis zu 50%, wenn der Auftraggeber wenigstens 50% der Kurskosten übernimmt.

Mitarbeiter bekommen einen Ausbildungsgutschein für die Unterstützung. So können sie aus bewährten Weiterbildungen auswählen. Ein Ausbildungsgutschein darf nicht ausgestellt werden, wenn der Auftraggeber und der Beschäftigte damit übereinstimmen. Aufgrund der Beteiligung an der Massnahme kann die Arbeit weder ganz noch in Teilen ausgeführt werden. Die Lohnzuschüsse können bis zur Summe der durch Weiterbildung verlorenen Zeit gezahlt werden.

Mitarbeiter, die das Recht haben, Kurzarbeitergeld zu überweisen, können auch durch die Deckung von Ausbildungskosten unterstützt werden, wenn sie an Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmen. Je nachdem, ob die Weiterbildung mit dem Bezug von Transfer-Kurzarbeitergeld beendet wird oder darüber hinausgeht: Mitarbeiter über 40 Jahre und Mitarbeiter ohne oder nicht mehr nutzbare berufliche Qualifikation können unterstützt werden.

Dabei ist es prinzipiell irrelevant, ob mit der Weiterbildung ein ausgewiesener Berufsabschluss erreicht wird. Zusätzlich muss der Auftraggeber mind. 50% der Kurskosten übernehmen. Im Übrigen sind alle anderen Voraussetzungen, wie z.B. die Aufnahme von Bildungseinrichtungen und Weiterbildung sowie die vorhergehende Absprache mit der Arbeitsagentur gegeben.

Mitarbeiter mit nicht oder nicht mehr nutzbaren beruflichen Qualifikationen können aufsteigen. Neben den anderen Voraussetzungen (z.B. Aufnahme von Bildungseinrichtungen und Weiterbildung, Vorberatung durch die Bundesagentur für Arbeit) erfordert die Finanzierung, dass die berufliche Weiterbildung zu einem Studienabschluss in einem Lehrberuf wird. Der Zuschuss beinhaltet die Annahme von maximal 50 % der Kurskosten beim Bezug des Transfer-Kurzarbeitergeldes.

Anschließend werden die Kurskosten bis zum Ende der Schulung erstattet. Im Falle einer Insolvenz kann die Arbeitgeberbeteiligung an den Ausbildungskosten reduziert werden, so dass auch in diesen FÃ?llen die erforderlichen Qualifikationen durchgefÃ?hrt werden können. Nähere Angaben zu den Bedingungen für die Auszahlung von Fördermitteln erhalten Sie in den jeweiligen Informationsmedien: Das "Merkblatt 6 - Weiterbildungsförderung " enthält für den Mitarbeiter Angaben darüber, unter welchen Bedingungen die Weiterbildungsmaßnahmen prinzipiell unterstützt werden können und welche Zuwendungen zu gewähren sind.

Unter " Information zum Ausbildungsgutschein für Mitarbeiter " erhalten Sie generelle Erklärungen zu den Konditionen des Ausbildungsgutscheins. Bei Förderungsfragen und der Weiterbildungsförderung von Mitarbeitern ist die Abteilung zuständig, in deren Distrikt sich Ihr Unternehmen befindet.

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