Berufliche Erstausbildung Definition

Erstausbildung Definition

erstmals eine gesetzliche Definition der Erstausbildung vorliegt. Unter dem Begriff berufliche Grundausbildung ("Lehre") versteht man eine zwei-, drei- oder vierjährige Erstausbildung. nach § 7 Aus- und Weiterbildung 7.1.1 Training ist der systematische Transfer von allgemeinen und/oder beruflichen und/oder wissenschaftlichen Kenntnissen oder Fähigkeiten durch qualifiziertes Personal für einen Zeitraum von wenigstens sechs Monaten oder ein Schul- oder Studiensemester.

Ausbildungen im Sinn von Abs. 1 können auch Studiengänge im Sinn von Abs. 1a sein, wenn die in Abs. 1 genannte Grundfähigkeit noch nicht erschöpft ist und die übrigen Bedingungen erfüllt sind.

7.1. 2 Die Ausbildung im Sinn von 2 und 3 umfasst nicht die Ausbildung in Unternehmen oder betrieblichen Ausbildungszentren. 7.1. 3 Zur Bewertung, ob es sich bei den bisherigen Lehrveranstaltungen um eine Berufsausbildung im Sinn des Abs. 1 handelt, kommt es ausschließlich darauf an, ob es sich um eine Vollzeitausbildung im Sinn der 2 und 3 handelt, die nach § 2 Abs. 5 durchlaufen wurde.

7 Abs. 4 Die Ausbildungszeit wird in der Regel durch die Ausbildungsordnung bestimmt. Kürzungen der Ausbildungszeit aufgrund der Anerkennung eines Schuljahrs oder einer Berufsschule werden nicht berücksichtigt. 7 Abs. 7 Nr. 7 Nr. 5 Teilnahme an einer Berufsschule, auch wenn sie nicht zu einem Berufsabschluss führen, und die Schulklassen aller Arten der Berufsausbildung (vgl. Abschnitt 2.1. 15), Berufsausbildung im Sinn von Absatz I. 7 Nr. 6 Werden ein oder mehrere Berufsabschlüsse in weniger als drei Schuljahren oder Ausbildungsjahren erworben, so erfolgt die Weiterbildungsförderung bis zu einem Berufsabschluss, auch wenn die Gesamtlaufzeit von drei Jahren mit der Fortbildung überstiegen wird.

7.1. 7 Die Berufsausbildung ist nur dann beendet, wenn eine für die Zulassung zu einem Berufsstand durch Rechts- oder Verwaltungsvorschriften des Landes oder einer öffentlichen Stelle (z.B. Kirche, Handwerkskammer) vorgeschriebene Abschlussprüfung durchlaufen wurde. Wenn eine solche Untersuchung nicht oder überhaupt nicht vorgeschrieben ist, wird die Schulung als beendet angesehen.

7 und Gymnasien, Gymnasien, Fachhochschulen, Abend- und Hauptschulen, Berufsschulen, Abendschulen, Gymnasien und Fachhochschulen führen in der Regel nicht zu einem Berufsabschluss. Ein Doppelabschluss (Schulabschluss und Berufsabschluss) ist ein Berufsabschluss im Sinn von Abs. I. Zur weiteren Unterstützung in diesen Bereichen, wenn der Basisanspruch nach 7 Abs. I erschöpft ist, siehe 7 Abs. 2 Nr. 7 Nr. VIII.

Bei Berufsschulen ist von Fall zu Fall zu überprüfen, ob ihre Qualifikationen für einen Beruf geeignet sind. 7.1. 10 Studienprogramme, in denen die innerbetriebliche oder schulische Berufsausbildung auf der Grundlage einheitlicher Prüfungsordnungen verankert ist (duale Studiengänge), werden als einheitlich angesehen. Wenn ein Teil des Doppelstudiums (z.B. innerbetriebliche oder schulische Berufsausbildung ) mit einer beruflichen Qualifikation absolviert wird, hat dies keinen Einfluss auf die weitere Zulässigkeit des Doppelstudiums.

7.1. 11 Wird innerhalb der maximalen Förderdauer nach der Doktorarbeit eine staatliche Prüfung beantragt, zählt die Doktorarbeit nicht als Abschluss der Lehre. 7.1. 13 Ist nach der Abschlußprüfung ein Betriebspraktikum erforderlich, wird die Schulung erst nach Beendigung dieses Berufspraktikums durchlaufen. 7.1. 14 Werden mehrere Schulungen parallel abgehalten, wird nur eine Schulung unterstützt.

Die Schulung, für die eine Finanzierung gefordert wird, muss angegeben werden. Bei Beantragung eines anderen als des ursprünglichen Studiengangs ist eine Finanzierung nur unter den Bedingungen des § 7 (3) möglich. Bei einem Berufsabschluss in einem anderen Ausbildungsgang ist der Anspruch auf Unterstützung nach Abs. 1 erschöpft, sofern dessen Anforderungen ansonsten gegeben sind.

Ziffer 7.1.10. 7.1. 15 Abs. 1 zweiter Absatz findet keine Anwendung auf solche Menschen, deren ausländische Berufsqualifikation in Deutschland nicht anzuerkennen ist oder die vom Berufsförderungsamt (ggf. unter Beteiligung der ZAB) nicht für wesentlich äquivalent befunden werden können und für die ein Hinweis auf die Ausübung eines Berufs im Ausland zumutbar ist.

Sie werden wie Praktikanten betrachtet, die ihre erste Berufsausbildung im Land noch nicht durchlaufen haben. Unterstützung im Sinne von Ziffer 1 i. Für diese Menschen ist V. m. , Abs. 3 (vgl. Ziffer 7.3. 19) prinzipiell möglich, wenn es ihnen nicht freisteht, diese Berufsausbildung in Deutschland zu machen, sondern bei Beginn ihrer Berufsausbildung im Inland ("open choice").

Für Ausländer, Nicht-EU-Bürger, Ehepartner von in Deutschland beschäftigten Personen oder EU-Bürger, die ihren beruflichen Befähigungsnachweis vor der Heirat erbracht haben, ist davon auszugehen, dass sich die Möglichkeit erst mit der Heirat ergeben hat. Die Anspruchsberechtigung nach Absatz 1 setzt einen Bezug zwischen Heirat und Abreise, Auswanderung oder Umzug und dem Beginn der häuslichen Berufsausbildung voraus.

Für Begünstigte nach dem Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetz (BVFG), für Vertriebene im Sinn von 8 Abs. 1 Nr. 6, für Obdachlose im Sinn von 8 Abs. 1 Nr. 7 und für anerkannte Asylbewerber ist davon auszugehen, dass sich die Freizügigkeit erst bei der Abreise ergab.

Könnte der Bildungsabschluss in Deutschland erkannt oder als wesentlich äquivalent eingestuft werden oder gäbe es bereits die Möglichkeit, diese Berufsausbildung in Deutschland statt bei Ausbildungsbeginn im Ausland zu beenden, so ist eine Subvention nach Abs. 2 zu überprüfen (vgl. vgl. Abschnitt 7.2.22). 7.1. 16 S. 3 findet auch Anwendung, wenn die Qualifikation in einem Staat der EU oder in der Schweiz erlangt wurde und die fremde Berufsausbildung nach § 5 Abs. 2 Nr. 1 oder 2 förderfähig war.

Eine ( "rückwirkende") Unterstützung ist dann bereits ab dem Moment möglich, in dem der abschließende Prüfungsabschnitt des Bachelor-Studiengangs absolviert wurde, spätestens jedoch aus der Bewerbung. Nach Beendigung eines Bachelor-Studiengangs wurde zunächst ein weiteres Bachelor-Studium oder ein anderes grundständiges Studium aufgenommen, aber nicht durchlaufen. Bei Vorliegen der Anforderungen des Abs. 1a ist die Möglichkeit, die Spezialisierung zu wechseln oder die Ausbildung im Rahmen der bisherigen Ausbildung gemäß 7 Abs. 1 oder 2 zu beenden, nicht mehr zu überprüfen.

Eine Weiterbildung im Sinn von Absatz 2 ist eine Weiterbildung (vgl. 7.1. 1), die in hohem Maße zusätzliches Wissen und Fähigkeiten vermitteln und die bestehende berufliche Qualifizierung erweitern. In der Regel ist dies der Fall, wenn die Schulung mit einer Klausur und der Ausstellung eines Zertifikats endet.

Ein Master-Studiengang kann prinzipiell auch eine Berufsausbildung im Sinne von Ziffer 2 sein (vgl. aber Ziffer 7.1a.4). Abs. 2 gilt nur, wenn der grundlegende Anspruch nach Abs. 1 erschöpft ist. Die berufliche Weiterbildung oder die Weiterbildung an Hochschulen, Abendkursen usw. kann noch in den Anwendungsbereich von Abs. 1 fallen.

7.2. 2 Gemäß Abs. 2 wird nur eine Weiterbildung unterstützt. Sind die Anforderungen des Abs. 2 erfuellt, so wird die Eignung für einen Wechsel der Spezialisierung oder den Abbruch der im Rahmen der vorherigen Berufsausbildung nach Abs. 1 absolvierten Berufsausbildung nicht mehr geprüft. 7.2. 3 Ist nach Erschöpfung des Grundanspruches ( 7 Abs. 1) bereits eine weitere (Vollzeit-)Ausbildung im Sinn von 2 und 3 abgeschlossen, die auch die Anforderungen des Abs. 2 erfüllte, entfällt der Anspruch auf Finanzierung nach Abs. 2.

7 Abs. 4 Die Anfertigung einer Doktorarbeit nach Beendigung eines Berufsabschlusses (vgl. Ziffer 7.1. 7 bis 7.1. 13) erfordert keine Weiterbildung im Sinn von Ziffer 7. 8. 11 (bis Ziffer 2) Die Weiterbildung ist für Praktikanten notwendig, die je nach erreichtem Ausbildungsniveau nur über diese Berufsausbildung in das Berufsleben eintreten können.

Zusätzliche Berufsausbildung für den Lehrerberuf an berufsbildenden Schulen nach Abschluss der Fachhochschule, zusätzliche Berufsausbildung nach der ersten Lehramtsprüfung an Förderschulen. Eine Weiterbildung im Sinn von Punkt 2 ist nicht notwendig, wenn sie nur zu einer höheren Qualifizierung im selben Lehrberuf führen kann. 7.2. 12 Die Voraussetzung für den Zugang zum gewünschten Berufsstand muss gesetzlich festgelegt sein (z.B. Recht, Verordnung); administrative Vorschriften oder Einstellungsverfahren in der Praxis der Unternehmen oder der öffentlichen Hand rechtfertigen nicht die gesetzliche Notwendigkeit.

Entscheidend für die Entscheidung, ob ein bestimmter Ausbildungsberuf angestrebt wird, ist die Aufklärung. 7.2. 13 (bis Nr. 3) Die vorherige Schulung im Sinn von Nr. 3 ist nicht jede vorherige, sondern nur die vorige. In Verbindung mit der bisherigen Berufsausbildung wird der Einstieg in die Weiterbildung ermöglicht, wenn die Zulassungsvoraussetzungen durch das Ablegen einer Vorprüfung, der Abschlußprüfung oder das Erlangen eines gewissen Leistungsniveaus in der bisherigen Berufsausbildung erlangt werden.

Beispiel: Erlangen der Fachoberschulreife mit Abschluß der Fachhochschule. 7.2. 15 (bis Nr. 3) Die Berufsausbildung ist selbstständig, wenn sie alle für den Erhalt eines Berufsabschlusses erforderlichen Fähigkeiten und Fähigkeiten mitbringt. Zusatzausbildungen (vgl. Ziffer 7.2. 12a), z.B. Postgraduierten-, Fortgeschrittenen- oder Aufbaustudiengänge, entsprechen diesen Anforderungen nicht. über das gesamte Spektrum der bisherigen Weiterbildung; neue Fachgebiete sind in geringem Maße förderungsunbedenklich; in einem Teilbereich, der die bisherige Weiterbildung charakterisiert.

7.2. 17 (Nr. 4) Die Weiterbildung in einer der in Abs. 2 S. 1 Nr. 4 bezeichneten Bildungsstätten stellt zusammen mit einem durch das Studium möglichen Aufenthalt in einer der in 2 bezeichneten Bildungsstätten eine Weiterbildung im Sinn von 7 Abs. 2 Nr. 7.2. 18 (zu Nr. 4) dar. 5 ) Eine Ausbildungsmaßnahme im Sinn von Ziffer 5 liegt nur dann vor, wenn der Ausbildungsteilnehmer nach einer Gesamtdauer von wenigstens drei Jahren seinen grundsätzlichen Anspruch nach 7 Abs. 1 durch den Erwerb des ersten Berufsabschlusses an einer Berufsschule oder in einer Berufsschulklasse, deren Teilnahme keinen Berufsausbildungsabschluss erfordert, ausreizt.

Keine Weiterbildungsmaßnahme nach Punkt 5 darf finanziert werden, wenn der Praktikant bereits mehr als einen Berufsabschluss einer Berufsschule oder einer Berufsschulklasse hat. Dies ist nur dann der Fall, wenn die erste dieser Qualifikationen eine unerlässliche Bedingung für die zweite Qualifikation ist. Unter Punkt 5 werden allgemeine Ausbildungsstufen wie der Schulbesuch eines Betriebsgymnasiums unterstützt, die die schulische Grundlage für die berufliche Weiterbildung bilden.

7.2. 19 Wird ein fachlich qualifizierter Schulabschluss an einer Hauptschule erworben, so wird dieser als fachlich qualifizierter Schulabschluss an einer Berufsschule angesehen. 7.2. 20 Ausbildungsbeihilfen nach Absatz 2 können nur gewährt werden, wenn der Praktikant noch keine förderfähige Berufsausbildung nach Absatz 1 absolviert hat (vgl. Ziffer 7.2.2).

a) die Schulung, ungeachtet ihrer Laufzeit und der Form des Ausbildungszentrums, in dem sie stattfindet. Selbständige Weiterbildung ist prinzipiell nicht förderfähig, wenn sie zusammen mit der bisherigen Berufsausbildung für eine entsprechende berufliche Aktivität ausreicht. Asylbewerber, Obdachlose, Repatriierte, späte Rückkehrer, Asylbewerber und in Deutschland beschäftigte Ehepartner von in Deutschland beschäftigten Personen, die nicht bereits nach den Bestimmungen von Ziffer 7.1. 15 und Ziffer 7.3. 19 unterstützt werden können und die in Deutschland eine Weiterbildung zur Anrechnung ihrer im Expatriierungs- oder Herkunftsland erlangten Berufsqualifikation oder, mangels einer objektiven Verwendbarkeit dieser Berufsqualifikation, nachweisen.

Weiterbildung ist nur dann notwendig, wenn das gewünschte Trainingsziel auf andere Art und Weisen nicht durchführbar ist. 7.2. 23 Die Besonderheiten gelten auch, wenn ein unbestreitbarer Anlass vorliegt, den Beruf, für den die vorherige Berufsausbildung in Frage kommt, nicht auszuüben. 7.3. 1 7 Abs. 3 findet nur Anwendung auf eine Änderung der Spezialisierung oder Einstellung der förderfähigen Ausbildungen nach §§ 2 und 3.

Auslandsaufenthalte, die nach 5a nicht berücksichtigt werden, sind bei der Durchführung des Abs. 3 nicht zu beachten. 7.3. 2 Spezialisierung ist ein durch Curricula, Studien- und/oder Prüfungsordnung geregeltes Ausbildungsprogramm, das auf einen spezifischen Grad oder ein spezifisches berufsqualifizierendes Bildungsziel abzielt und für das in der Regel die Mindeststudiendauer sowie die Anzahl und Form der Lehrveranstaltungen (Lehrveranstaltungen) spezifiziert sind.

7.3. 3 Die Auszubildenden ändern ihre Spezialisierung, z.B. wenn sie von einem medizinischen in ein theologisches Fachstudium oder von einer kaufmännischen in eine technische Mittelschule umsteigen. Im Falle von Lehrveranstaltungen ist der Übergang von einem Studiengang für ein spezifisches Lehrfach zu einem anderen Studiengang für ein anderes Lehrfach auch ein Fachwechsel, z.B. vom Lehrstuhl an weiterführenden Schulen zum Lehrstuhl an weiterführenden Schulen oder vice versa oder von einem Lehrstuhl mit einem fakultativen Fach zu einem Lehrstuhl mit zwei fakultativen Fächern oder vice versa.

Es gibt keinen Fachwechsel, wenn Sie von einem Bachelor- oder Masterstudium an einer Hochschule auf ein Studium des selben Faches an einer Hochschule wechseln oder vice versa. Wenn nach Beendigung eines Bachelor-Studiengangs ein anderer Bachelor- oder anderer Grundstudiengang beginnt, aber nicht beendet ist und dann ein Master-Studiengang in Anspruch genommen wird, sind die Anforderungen an einen Fachwechsel für die Eignung des Master-Studiengangs nicht zu überprüfen (vgl. Ziffer 7.1a.4).

Die Änderung, Ergänzung oder der Verzicht auf einzelne Fächer ist ein Themenbereich. Im Falle von Lehrveranstaltungen ist dies nicht der Fall bei Änderung, Ergänzung oder Verzicht auf ein Fach, das für den Erlangung der pädagogischen Qualifikation nicht erforderlich ist. 7.3. 6 Auch wenn die Schulung nicht vor der Unterbrechung der Schulung oder dem Fachwechsel durchgeführt wurde, kann eine Ausbildungsunterstützung für eine andere Schulung nur bei wichtigem oder unwiderlegbarem Grund gewährt werden.

7.3. 7 Ein wesentlicher Anlass zur Einstellung der Berufsausbildung oder zum Fachwechsel liegt vor, wenn dem Praktikanten nach vernünftigem Ermessen unter Beachtung aller rechtlich relevanten Sachverhalte, einschließlich der mit der Unterstützung zusammenhängenden privaten und gesellschaftlichen Belange, eine Fortführung der vorangegangenen Berufsausbildung nicht mehr zumutbar ist.

7.3. 9 Ein wesentlicher Beweggrund für die Einstellung oder Veränderung ist z.B. das Fehlen einer intellektuellen, psychologischen oder physischen Befähigung zur beruflichen Bildung oder Praxis. In ideologisch geprägten Berufsgruppen ist ein wesentlicher Faktor der Weltanschauungs- oder Konfessionswechsel. Eine weitere wichtige Ursache ist eine Neigungsänderung, die so gravierend und grundlegend ist, dass eine Fortführung der Lehrlingsausbildung nicht mehr zu erwarten ist.

Gleiches trifft auch auf einen Umstieg innerhalb der gleichen Ausbildungsstätte zu (z.B. von der Berufsschule für Fachassistenten zur Physiotherapie). Vielfache Änderungen steigern die Anforderungen an die Prüfung bei Vorhandensein eines wesentlichen Vorliegens. Eine wichtige Begründung kann angegeben werden, wenn der Praktikant aus Gründen der Leistungsfähigkeit, für die er nach Beendigung der Erstausbildung oder des Fachbereichswechsels eine Förderung wünscht, nicht zu einem späteren Termin aufgenommen wurde wer nach Beendigung der vorherigen Berufsausbildung oder des Fachbereichswechsels von vornherein die Berufsausbildung nur wegen der gesetzlichen Einschränkungen bei der Studienplatzvergabe nicht aufnehmen konnte und auch bei Nichtantritt des gewünschten Studiengangs die vorherige Berufsausbildung beruflich qualifizierend absolvieren wollte.

Das ist nicht der Fall, wenn die vorherige Schulung nur zur überbrückung der notwendigen Wartezeit bis zur gesicherten Aufnahme in den gewünschten Studiengang in Anspruch genommen wurde. 7.3. 14 Eine generelle Beeinträchtigung der beruflichen Perspektiven reicht als wichtige Ursache nicht aus. 7.3. 15 Wird die Berufsausbildung eingestellt oder erfolgt während einer Weiterbildung ein Wechsel der Spezialisierung (vgl. Ziff. 7.2. 1), so wird eine Ausbildungsunterstützung nur gewährt, wenn die Anforderungen des 7 (2) und des 7 (3) für die Berufsausbildung in der neuen Spezialisierung erfuellt sind.

7.3. 16 Ungeachtet der Ziffern 7.3. 12 und 7.3. 13 kann eine Tatbestandsaufnahme als wesentlicher oder unbestreitbarer Anlass nur dann von Belang sein, wenn sie dem Praktikanten vor Beginn der vorhergehenden Schulung nicht bekannt war oder nicht hätte bekannt sein können. Wenn der Praktikant die Berufsausbildung nicht sofort beendet oder die Spezialisierung geändert hat, nachdem er sich der Wichtigkeit der als wichtig oder unbestreitbar anzusehenden Tatsachen bewußt geworden ist, ist eine anschließende Beschwerde auf diese Tatsachen nach dem Förderrecht nicht wesentlich.

7.3. 16 a Ablehnbar ist ein Grunde, der es nicht erlaubt, die bisherige Berufsausbildung fortzusetzen oder abzubrechen oder vom vorherigen Fachgebiet zu wechseln. Eine unbestreitbare Ursache ist zum Beispiel eine unvorhergesehene Invalidität oder Allergien gegen gewisse Substanzen - zum Beispiel durch einen Unfall -, die eine Berufsausbildung oder Berufsausübung erschweren.

7.3. 17 Der Termin für den Abbruch der Berufsausbildung oder den Fachwechsel wird anhand von geeigneten Dokumenten festgelegt. Wird ein Praktikant mit bestehender Zulassungsbeschränkung erst nach Ablauf des vierten Fächersemesters von einer Studiengangsstelle zum neuen gewünschten Studiengang aufgenommen, so wird die Änderung zu Semesterbeginn als abgeschlossen angesehen.

7.3. 18 Ob ein Auszubildender aus der Berufsausbildung ausscheidet oder seine Spezialisierung ändert, muss anhand seiner Informationen und seines Benehmens überprüft werden. Erfolgt die Fortsetzung der Weiterbildung im gleichen Fachgebiet in Deutschland, sind nicht verschuldete Verspätungen (z.B. keine vollständige Anerkennung der für das förderungsrechtliche Studienprogramm maßgeblichen Fachsemester, Überschreitung der maximalen Förderdauer, verspäteter Nachweis gemäß 48) gemäß 15 Abs. 3 Nr. 1 zu bewerten.

Wenn in Deutschland mit der Weiterbildung in einem anderen Fachgebiet begonnen wird, ist der Wandel für die Finanzierung nur dann nicht nachteilig, wenn - je nach Zeit - ein wesentlicher oder unwiderlegbarer Anlass für den Wandel angenommen werden kann. Auslandsaufenthalte sind generell zu beachten, wenn die aufgesuchte Ausbildungseinrichtung den in 2 Abs. 1 und 2 genannten oder nach Abs. 3 festgelegten Ausbildungseinrichtungen in Bezug auf Zulassungsvoraussetzungen, Ausbildungsart und -inhalte sowie den erreichten Ausbildungsgrad entspricht.

Eine unbestreitbare Ursache kann nur angenommen werden, wenn die Weiterbildung in Deutschland nicht in einem Ausbildungsprogramm fortgeführt werden kann, das zum Teil mit dem vorherigen vergleichbar ist. 7.3. 20 Ob die Schulung wirklich entsprechend der Einschreibung durchgeführt wird, ist für die Semesterzahl irrelevant. Für die Ermittlung der Zahl der auf das neue Fachgebiet anzurechnenden Studiensemester nach der Verfügung der Bildungseinrichtung aus der ursprünglichen Semesterzahl ist die in der Urkunde nach § 9 oder in der Anrechnungsverordnung der Universität genannte Zahl der Studiensemester maßgeben.

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