Berufliche Ausbildung Definition

Definition der Berufsausbildung

sie werden zumindest als Voraussetzung für eine Berufsausbildung erwartet. Zusatzfähigkeiten Die Auszubildenden können zusätzlich zu ihrer beruflichen Qualifikation weitere Abschlüsse wie z.B. Fremdsprachenzeugnisse erlernen. Manche Ausbildungsgänge können auch mit einer teilweisen Weiterbildung zum Betriebswirt oder Handwerksmeister verbunden werden.

Vor allem für leistungsfähige Schulabgänger wird die Berufsausbildung zu einer vielversprechenden Studienalternative durch Nachqualifizierung. Mit ihrer umfangreichen Datenbank ist die Datenbank AusbildungPlus ein sehr guter Gradmesser für Tendenzen und Weiterentwicklungen im Zusatzwissen.

Sie beruhen auf freiwillig gemachten Aussagen der Ausbildungseinrichtungen - sie stellen daher kein entsprechendes Leistungsangebot im Sinn einer vollständigen Erhebung dar. Detaillierte Information zu diesen Themen erhalten Sie im Auszubildendenportal. Lehrlinge und Berufsschüler setzen zunehmend auf einen Aufenthalt im Auslandeinsatz. 2017 waren 5,3 Prozentpunkte der Berufsausbildung im Auslandeinsatz.

In Zusammenarbeit mit den Regionalbüros Nord und den Projekten hat das Programmbüro eine Liste von zusätzlichen Qualifikationen aufgesetzt. Interessierten Anbietern wird eine Basis geboten, mit der man selbst eine zusätzliche Qualifikation ausbilden kann. Im Bereich Ausbildungsangebot des Monates wurden bis Ende 2014 besonders attraktive oder neue Qualifikationen aus der Datenbank AusbildungPlus präsentiert.

Diese geben einen Überblick über die Chancen der Höherqualifizierung in der Ausbildung. Im Rahmen des Ausbildungsstrukturprogramms unterstützt das Unternehmen Vorhaben zur Entwicklung und Erprobung von Mehrqualifikationen. Gegenwärtig wird überall vor einem Mangel an Nachwuchskräften in der Ausbildung warnen. "Dafür benötigen Jugendliche ein attraktives Ausbildungsangebot und erfolgversprechende Beschäftigungs- und Fördermöglichkeiten in der Berufsbildung. Ein solches Ausbildungsangebot ist eine doppelte Ausbildung mit Zusatzqualifikationen."

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Durch die Novellierung des Gesetzes über die Berufsbildung im Jahr 2005 wurde der Leitgedanke der Handlungskompetenz als Berufsbildungsziel rechtlich festgeschrieben. Als berufliche Handlungskompetenz bezeichnet man die "beruflichen Kompetenzen, Wissen und Fähigkeiten", die für die Wahrnehmung einer befähigten Berufstätigkeit in einem sich verändernden Arbeitsumfeld erforderlich sind (§ 1 Abs. 3 BBiG).

Der Berufsschulunterricht hat die Förderung von Handlungskompetenzen zum Gegenstand. Die KMK versteht in den Rahmencurricula Handlungsfähigkeit als "die Fähigkeit und den Willen des Individuums, sich in beruflicher, sozialer und privater Hinsicht angemessen zurechtzufinden und eigenverantwortlich und eigenverantwortlich zu handeln". Dabei gliedert sich die Handlungsfähigkeit in die Bereiche fachliche Kompetenz, Selbst-Kompetenz und soziale Kompetenz.

Die Verbindung zwischen Fachkompetenz und Handlungskompetenzen wird anders dargestellt; in einigen Fällen werden auch beide Bezeichnungen gleichgestellt. Der Deutsche Qualifikationsrahmen (DQR) soll zur sachgerechten Beurteilung und zum Vergleich deutscher Abschlüsse in Europa beitragen. Im DQR wird Kompetenzen als " die Befähigung und der Wille des Individuums verstanden, Wissen und Können sowie Persönlichkeits-, Gesellschafts- und Methodenkompetenz zu verwenden und sich wohldurchdacht, eigenverantwortlich und gesellschaftlich zu handeln.

"Competence wird somit als ganzheitliche Handlungsfähigkeit begriffen. Das Konzept der Aktionsorientierung ist auch ein wiederkehrendes Thema in der Auseinandersetzung mit der Ausgestaltung der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Bei der Reorganisation der gewerblichen Metall-Berufe im Jahr 1987 wurde als Zeichen der Aktionsorientierung die Formel "Selbstständige Planung, Durchführung und Kontrolle" in die Ausbildungsordnung miteinbezogen. Aktionsorientierung ist Vorbild für die Didaktik berufsschulischer Lehr-, Ausbildungs- und Prüfaufgaben.

Nach dem Prinzip der Prozeßorientierung basieren Ausbildung und Untersuchung auf echten operativen Arbeitsabläufen. Während der Ausbildung sollen die Trainees mit den gesamten Geschäfts- und Produktionsabläufen bekannt gemacht werden, um das Verstehen des Gesamtzusammenhangs im Unternehmen zu erleichtern und kompetente Maßnahmen zu ermoeglichen. Das sollte auch im Test bewiesen werden.

Das Leitmotiv der Echtheit geht über die Ausrichtung auf Aktionen und Prozesse hinaus. Sie umfasst vor allem die Ausführung der Untersuchung innerhalb des eigentlichen operativen Arbeitsablaufs, um unmittelbar auf die fachliche Handlungskompetenz der Testpersonen schliessen zu können. In vielen neueren Ausbildungsverordnungen gibt es flexiblere Regelungen, wie z.B. Pflicht- und Wahlabschlüsse, so dass die Ausbildung besser an den Bedingungen des Unternehmens ausgerichtet werden kann.

Zugleich ergeben sich dadurch auch größere Spielräume innerhalb der Untersuchungen, um verstärkt auf die verschiedenen Beschäftigungsfelder der Praktikanten im Lehrbetrieb reagieren zu können.

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