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Im PROFESSIONAL ENET können Sie überprüfen, welche Berufe in der Schule ausgebildet werden. Mikrotechniker - Hintergrund: Microchips zum Anfassen Mikrotechnologe sind für die kleinen Wunder der Technologie mitverantwortlich. Mikrotechniker beschäftigen sich mit der Produktion, Verarbeitung, Säuberung und Prüfung von Spänen, Bauelementen und deren Bauteilen. "Sie sind für Hersteller von elektronischen Bauelementen oder elektronischen Geräten, Halbleiterhersteller, in der Mikrochip-Industrie sowie in Forschungseinrichtungen und Entwicklungslabors tätig", sagt Karriereberaterin Monika Körfer von der Kölner Arbeitsagentur.

"Die angehenden Mikrotechniker sollten über gute manuelle Fähigkeiten in der feinmotorischen Arbeit, gutes Sehen sowie ein hohes Maß an Konzentration und Ausdauer verfügen. Weil hochsensible Erzeugnisse mit modernster Computertechnologie verarbeitet oder gar hergestellt werden, müssen sie auch sehr genau und rein sein", sagt Monika Körfer. Mikrotechnikerinnen und Mikrotechniker müssen daher in einer staubfreien Umwelt tätig sein und auf Reinheit und Qualität achten.

"Gute mathematische, physikalische, chemische und englische Sprachkenntnisse sowie technisches Verständnis und die Bereitschaft zur Weiterbildung in diesem Bereich sind ebenfalls wichtig", so Monika Körfer. "Die doppelte Berufsausbildung zum Mikrotechnologe mit den Vertiefungsrichtungen Halbleitertechnologie und Microsystemtechnik umfasst drei Jahre", erläutert der Berufsberater.

Weil es in Deutschland nicht landesweit ausgeschrieben ist, werden oft landesübergreifende Fachkurse durchgeführt, wenn es in einigen Ländern nur wenige Lehrlinge gibt: "Deshalb sollten die angehenden Mikrotechniker eine bestimmte lokale Beweglichkeit haben. Monika Körfer bewertet die Berufsaussichten für Hochschulabsolventen als gut: "Laut Ausbildungsstatistik waren es Ende 2015 landesweit 345 Azubis.

Geschulte Mikrotechniker haben vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten. "Dazu gehört die Weiterbildung zum/zur TechnikerIn oder Prozessverantwortlichen, aber auch das Studium der Mikrotechnik, Mikrosystemtechnik und Nanotechnik sowie Mechatronik/Feinwerktechnik", erklärt die Karriereberaterin. Berufsausbildung für Fachkräfte, Handwerker, Gesellen u. Handwerksmeister steht im Zentrum der Forschungs- und Servicetätigkeit des BIBB.

Andere Internetquellen

Der Internetauftritt der Agentur für Arbeit ist die erste Adresse für viele Arbeitssuchende und Weiterbildungsinteressenten sowie für Arbeitgeberschaft. Hier finden Sie eine Fülle von juristischen, formellen und gesellschaftlichen Inhalten der Berufswelt, aber auch sehr konkrete Hilfestellungen, zum Beispiel bei der Suche nach verantwortlichen Ämtern und Ansprachemöglichkeiten. Das BERUFENET ist ein Dienst der Agentur für Arbeit und informiert aktuell über mehrere tausend Berufe:

Gesucht wird nach bestimmten Stellenbezeichnungen, Stichworten oder Berufsfeldern. Die KURSNET ist auch eine Dienstleistung der Agentur für Arbeit. Über die Online-Jobbörse der Agentur für Arbeit können Sie rasch und zielgerichtet offene Ausbildungs- oder Stellenangebote auffinden. Firmen hingegen können hier offene Positionen bieten und passende Kandidaten vorfinden. Allen Interessenten stehen einfache und qualitativ hochstehende Information und Internetressourcen zur Verfügung - rasch, zeitnah, umfangreich und kostenlos.

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