Berufen in Deutschland

Ausbildungsberufe in Deutschland

Bei welchen Berufen steht das höchste Gehalt auf der Gehaltsabrechnung? Anerkennung von Berufen in Deutschland. Dieser Text handelt von beruflichen Qualifikationen. Fachliche Qualifikation ist ein schwieriges Wort. In Deutschland hat die Berufsausbildung an Bedeutung verloren.

Gehälter: In welchen Berufen verdienen Sie am besten in Deutschland?

Die Jobbörse StepStone befragte rund 50000 Fach- und Führungskräfte in Deutschland zu ihren Verdiensten. Eine Aufschlüsselung nach Beruf, Industrie und Standort offenbart einige erstaunliche Einzelheiten. Im StepStone Gehaltsbericht werden zum vierten Mal die Durchschnittsgehälter für Fach- und Führungskräfte, gegliedert nach Berufsfeldern, Ländern, Branchen und Berufserfahrungen, ausgewiesen. Rund 70 Prozent der Umfrageteilnehmer waren Facharbeiter ohne personelle Verantwortung.

30 prozentig waren die Geschäftsführer dabei. Die Gehaltsangaben sind in EUR. StepStone errechnete für die deutschen Facharbeiterinnen und Facharbeiter ein Brutto-Durchschnittsgehalt von rund 52.000 EUR. Die Mediziner sind mit einem durchschnittlichen Brutto-Jahresgehalt von rund 63.421 EUR - wie in den Vorjahren - nach wie vor die Spitzenverdiener in Deutschland.

Die Gehälter in den Krankenhäusern liegen durchschnittlich 21% über denen von Hausärzten und Allgemeinmedizinern. Die zweitbeste Note erhalten IT-Spezialisten (56.332 Euro), es folgen Anwälte (56.315 Euro) und Ingenieure (55.908 Euro). An manchen Stellen des Landes wird im selben Berufsstand mehr, an anderen Stellen weniger ausbezahlt. Bereits zum dritten Mal in Serie belegt Hessen den ersten Rang unter den Spitzengehältern (55.509 Euro).

An die Stelle von Mecklenburg-Vorpommern (39.377 Euro) tritt Sachsen-Anhalt (38.309 Euro). Auch in Sachsen (39.410 Euro), Brandenburg (40.022 Euro) und Thüringen (40.213 Euro) werden geringe Durchschnittslöhne ausbezahlt. Die Folge: Firmen mit mehr als 1000 Beschäftigten verdienen durchschnittlich zehn Prozentpunkte mehr in allen Industrien.

Beinahe eine Binsenweisheit: Mit einem Hochschulabschluss verdient ein Facharbeiter im Durchschnitt 35 Prozentpunkte mehr als ein Nicht-Akademiker. Diejenigen, die zusätzlich promovieren, verbessern ihre Einkommenschancen weiter: Eine Doktorarbeit ist im Durchschnitt um rund 16% höher als bei Spezialisten mit einem Master- oder Diplomabschluss. Das Gutachten gibt Mitarbeitern und Arbeitgebern einen umfangreichen Einblick in die durchschnittlichen Gehälter in Deutschland, aufgeschlüsselt nach Berufserfahrungen, Branchen und Bundesländern.

Das Ergebnis der Lohnstudie spiegelt die Folgen des Mangels an qualifizierten Arbeitskräften in Deutschland wider - einige Berufe sind sehr gefragt, andere kaum.

Auch interessant

Mehr zum Thema