Berufe Sport

Beschäftigungen Sport

bei der Arbeitsagentur in Mannheim. Was sind die möglichen Berufe im Bereich des "aktiven" Sports? Wir stellen Ihnen hier Berufe wie den Spielerberater vor.

Geht es Ihnen gut? Ausbildungsberufe im Sportbereich

Im Breitensport, bei der Durchführung von Sportevents, in der Klinik, als Sportingenieur oder Physiotherapeut - die Karrierechancen für Sportler sind so vielfältig wie die Anreisemöglichkeiten. Schon während seiner schulischen Laufbahn war für ihn klar, dass für ihn nur ein einziges berufliches Anliegen in Betracht kommt: der Sport.

"Ich habe als kleines Mädchen viel Fussball gemacht, mit 14 Jahren habe ich angefangen zu steigen und dann wurde mir bewusst, dass ich mein Engagement zum Job machen wollte. "Der 25-Jährige absolviert heute im sechsten Fachsemester das Studium "Sport und Leistung" an der DSHS in Köln. "Sie ist ganztägig und erfordert viel Kraft und Ausdauer", sagt Söhnke Scholz: "Wer zur DSHS will, muss gesund sein: Schwimmsport, Sprint, Bodengymnastik, Ball- und Langstreckenläufe sind nur fünf der Sportarten, die die Interessenten beherrschen müssen.

Die Mühe hat sich für mich ausgezahlt, er ist enthusiastisch über sein Studium: "Das Schöne an meinem Thema ist, dass es praktisch ist und zugleich einen großen Teil der theoretischen und wissenschaftlichen Arbeit hat. Am Anfang ihres Studienaufenthaltes haben sich die Studenten von Anfang an Grundkenntnisse angeeignet: "Das können die Studenten auch an sich selbst sehen, denn Sport wird in diesem Kurs nicht vernachlässigt.

Im ersten Semester steht die tägliche Athletik, Schwimmsport und Ballsport auf dem Programm. "Dazu kommen die ausgewählten Themenschwerpunkte wie Radfahren oder Klettern", erläutert Söhnke Scholz. 3. "Er ist bereits mehrfach im monatlichen Rhythmus als Assistent am Lehrstuhl für Trainingswissenschaft und Sport-Informatik tätig. Hier werden junge Athleten an Trainingsgeräten auf Stärke und Belastbarkeit getestet, um anhand der Resultate ihren Weiterbildungsplan zu eruieren.

Doch nicht nur für den Sport ist er ein begeisterter Mensch. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes haben im WS 2014/15 mehr als 2.000 Jugendliche ein sportwissenschaftliches Studium absolviert, die meisten davon in der Fachrichtung Sport. "Es gibt keinen einzigen Studiengang in der Sportwissenschaft", sagt Kuno Hottenrott, Vorsitzender der dvs.

"Das Studium hat in der Regel besondere Anforderungsprofile und betont nach einer breit angelegten Grundausbildung in den ersten Studiensemestern unterschiedliche berufsorientierte Schwerpunktsetzungen. Zu den Kerninhalten der Lehrveranstaltungen gehören die Beobachtung und Auswertung der körperlichen Bewegung und der sich bewegende Mensch oder der Sportler aus medizinischen, trainings- und bewegungswissenschaftlichen, biologischen, pädagogischen, psychologischen, historischen und soziologischen Gesichtspunkten.

"Unabhängig davon, für welchen Fokus Sie sich entscheiden, sollten Sie immer über elementare sportliche Motorik, Grundkenntnisse des Sports und ein Gespür für die Körperanatomie und Körperphysiologie verfügen, sagt Hottenrott. Nach Arbeitsmarktberichten der Agentur für Arbeit sind in Deutschland derzeit rund 48.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in einem sportlichen Beruf tätig.

Dazu gehören 33.000 Sportlehrer und Trainer, zehntausende Sport- und Fitnessadministratoren, Sportmanager und fünftausende Profisportler. "Es gibt viele Möglichkeiten, um Sport zu studieren. Aufgrund des Trends zur fächerübergreifenden Verknüpfung des Sports mit anderen beruflichen Bereichen haben sich viele neue Studien- und Anwendungsfelder entwickelt", sagt Anita Gäbert, Karriereberaterin im Akademischen Berufsteam der AMS.

Die Anita Gäbert empfiehlt, zunächst zu bedenken, wie bedeutsam das Zusammenspiel von Wissenschaft und Sport ist: "Für praxisorientiertere Ausbildungsgänge kann ein duales Studium das Passende sein, bei dem sich Praxisphasen in einem Betrieb oder mit einer Vereins- und Studienphase an der Universität ablösen. Zum Beispiel in Studiengängen wie z. B. Sport Management, Sportmarketing oder Sportökonomik.

"Aber auch Studienangebote, die nur auf den zweiten Blick etwas mit Sport zu tun haben, können aufschlussreich sein. "Derzeit entstehen im Bereich des Sports neue Forschungsgebiete, wie die sport-psychologische Unterstützung im Spitzen- und Nachwuchssport", erklärt Anita Gäbert. Auch wer nicht zwangsläufig lernen will, wird im Sport eine Vielzahl von Trainingsmöglichkeiten finden.

"Das klassische Beispiel ist die Doppelausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann (siehe Bericht). Anita Gäbert: Die Absolventen nehmen Verwaltungsaufgaben wahr, entwickeln Konzeptionen für sportliche Angebote und begleiten und unterstützen Kunden in Fitnessstudios und Vereinshäusern. Aber auch die physiotherapeutische Weiterbildung (siehe Bericht) ist gefragt. "Irgendjemand in diesem Bereich betreut Menschen, die z.B. einen Arbeitsunfall hatten oder aufgrund ihres Alters beeinträchtigt sind.

"Weitere sportbezogene Berufe: Sportmediziner untersuchen und therapieren Patienten mit Verletzungen, führen Vor- und Nachuntersuchungen durch und verschreiben Wiedereingliederungsmaßnahmen. Sportingenieure entwerfen, konzipieren und testen Sportartikel und -geräte wie Trainings- und Therapieschuhe, Diagnose- und Meßgeräte. Kaufleute mit den Schwerpunkten Sportadministration und -organisation übernehmen Verwaltungs- und betriebswirtschaftliche Tätigkeiten in Verbänden, Vereinigungen und Betrieben der Sport- und Freizeitindustrie sowie der städtischen Sportadministration.

Sportmanagerinnen und Sportmanager konzipieren, gestalten und kontrollieren die Geschäftstätigkeit in Vereinen, Verbänden oder Sportartikelproduzenten. Sportjournalisten und Sportmoderatoren sind für Tageszeitungen, Magazine, Online-Portale, Radiostationen oder im TV tätig. Er interviewt Athleten und berichtet (live) von Sportveranstaltungen. Hanna Westerholz (22) macht eine Lehre als Fitness-Kauffrau in einem Fitness-Studio in Frankfurt. Das ist für den 22-Jährigen die ideale Verbindung von Sport und Businesswelt.

"Der Sport ist meine Passion. Aber ich hätte nie geglaubt, dass ich eines Morgens nach dem Schulabschluss mein Steckenpferd zum Profi machen könnte. "Hannah Westerholz hat zunächst Betriebswirtschaft studiert, aber nach drei Halbjahren erkannte sie, dass das Thema nicht das war, was sie sich für ihre berufliche Laufbahn vorgestellt hatte. "Hannah Westerholz beginnt im August 2014 ihre Lehre als Sport- und Fitness-Kauffrau bei einem Fitness-Studio-Betreiber.

Das Unternehmen bezieht dort eine Vielzahl von Gütern und Leistungen, die den Betrieb des Vereins sicherstellen, wie z.B. Sportausrüstung oder Reparaturarbeiten im Rahmen des Budgets. "Eine Aufgabe für aufgeschlossene Menschen, die gerne im Kollektiv arbeiten", sagt Hannah Westerholz. Zweimal pro Woche geht der zukünftige Sport- und Fitnesskaufmann auch zur Schule.

"Auch der angehende Sport- und Fitnesshändler muss mit den theoretischen Aspekten des Sports vertraut sein: Hannah Westerholz entdeckt aufregende Momente. Aufgrund ihrer sehr gute Leistung und ihrer allgemeinen Hochschulzugangsberechtigung kann sie die dreijährige Ausbildungszeit auf zwei Jahre reduzieren. Nach wie vor ist die Hesse mit ihrer Ausbildungsentscheidung sehr glücklich.

"Meine Arbeit hat Zukunft, das Gesundheitsthema wird für viele Menschen immer bedeutender, zumal die meisten von ihnen viel Zeit am Arbeitsplatz auf der Suche nach einer Balance sind. "Ich absolviere derzeit eine Zusatzausbildung zum Trainer und möchte vor meiner Tätigkeit als Coaches ein Studium der Ökotropie absolvieren. "Der 21-jährige studierte im ersten Fachsemester "Angewandte Biomechanik" und erwarb damit nicht nur den Bachelor of Engineering, sondern auch den Titel eines staatlichen Psychiater.

"Die Verbindung von Ingenieurausbildung und Physiotherapie? Mit dem dualen Studium können die Studenten nicht nur einen Bachelor of Engineering in neun Studiensemestern erreichen, sondern auch eine vollständige Berufsausbildung zum staatlich geprüften Krankengymnasten durchlaufen. Medizinthemen sind ebenfalls Teil der Schulung. "Im dritten und vierten Fachsemester zieht er an die Physiotherapie-Schule Ortenau in Willstätt zur Physiotherapie.

Seit dem fünften Fachsemester findet die Lehre berufsbegleitend statt. Das wird uns ganz neue Denkweisen geben und uns in die Lage versetzen, später auftretende Aufgaben rascher zu bewältigen. "Der 21-Jährige hat sich bereits Gedanken darüber gemacht, wohin ihn seine zukünftige Karriere führen wird.

Die 24-Jährige studierte Sport und Germanistik an der Uni Osnabrück. Sie will als zukünftige Gymnasiallehrerin ihre Begeisterung für Bewegungen an ihre Schüler ausdrücken. Bereits als Teenager gingen sie mit ihrem Schwiegervater zum Skifahren und unterstützten ihn bei der Pflege der Teilnehmer.

Die Idee, professionell in die selbe Richtung zu gehen, war ihr also klar. "Der Sport als Studienfach war ihr sicher. Der 24-Jährige ist eine enthusiastische Sportsfrau. Es ist ihr ein wichtiges Anliegen, diese Begeisterung an ihre Schüler weiterzugeben: "Ich denke, es ist sehr viel Wert auf Beweglichkeit; wenn es nach mir gehen sollte, sollten die Schüler jeden Tag Sportstunden haben, auch zwischen den Unterrichtsstunden.

Die wenigsten Schüler betreiben privaten Sport und deshalb haben die meisten von ihnen nicht die Möglichkeit, sich richtig zu bewegen. "Derzeit befindet sich Frau Roggenkamp im vierten Fachsemester und konnte bereits in der Schule praktische Erfahrungen sammeln. "In unserem halbjährigen Praktikum habe ich festgestellt, dass man die Schüler auf einem ganz anderen Niveau als in den anderen Fächer erreicht.

"Das Studium des Sports gliedert sich in praktische und theoretische Aspekte. Jeder, der meint, dass Sportschüler nur auf der Aschenbahn oder dem Fußballfeld zu finden sind, ist weit weg. "Es werden Hausaufgaben und Prüfungen geschrieben, Vorträge gehalten und Schulungen zu psychomotorischen und sportlichen Aspekten angeboten. Auch die Praxisübungen beruhen immer auf einer Theoriebasis ", erläutert Leonie Roggenkamp.

"In Osnabrück betreiben wir viel Sport, vor allem während unseres Bachelor-Studiums. Beim Master-Studium rücken die Disziplinen etwas in den Vordergrund. "Und das ist es, was Léonie Roggenkamp macht. Das ist für sie selbstverständlich: "Schließlich möchte ich meine Schüler später darin unterweisen und hätte den Sport selbst ausprobieren sollen.

"Studienrichtung "Sport/Sportwissenschaft" Universitäten, Fachrichtungen und Einrichtungen, die im Wortlaut genannt werden:

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