Berufe für Hauptschüler Liste

Ausbildungsberufe für Hauptschüler Liste

Praktikant (m/w) im Beruf des Rechtsanwaltsfachangestellten (m/w) Angriffe auf Flüchtlingsheime in Balkanländern streichen Deutschland von der Liste der sicheren Länder. Die Berufsbildungsreife (je nach Bundesland auch Berufsreife) ist der erste allgemeine Schulabschluss in Deutschland. Orientierung und Lebensplanung für Gymnasiasten. Sie hat am Ende der Schule keinen Beruf erlernt.

Ausbildungsberufe für Schülerinnen und Schüler (Computer, Frauen, Sekundarschulabschluss)

Mit einem Mittelschulabschluss von durchschnittlich 1,9 bin ich eine weibliche Person und möchte eine Lehre im IT-Bereich beginnen. Gibt es eine Chance auf einen Abiturabschluss? Bekomme ich als Ehefrau Schwierigkeiten, einen solchen Berufsstand auszuüben? Wählen Sie ein paar aus und versuchen Sie, einen Termin am Mädchentag zu machen.

Sie sollten es trotzdem probieren. Sie sollten über die Frage nachdenken, die Sie uns vor Ihrem Firmenbesuch stellt. Probieren Sie es aus. Meiner Meinung nach ist es offensichtlich, dass die Unternehmen mit einem Sekundarschulabschluss nicht zufrieden sind, aber ich glaube, selbst wenn Sie einen Durchschnittswert von 1,9 haben, würde ich es wenigstens versuchen) einige Unternehmen halten es nicht für so strikt, wenn sie erkennen, dass sie sich um einen ordentlichen Studienabschluss bewerben.

Ein guter Schulabschluss ist immer noch besser als ein mieser! Wer sich natürlich spezialisieren will und das absolut sicher tun will, dem stehen natürlich noch Berufsschulen und Fachhochschulen zur Verfügung, in denen man sich von seinem Wissen her weiterbilden kann, so dass die Unternehmen das auch erkennen! mit dem Mittelwert sollte man fragen, ob man die Sekundarstufe I nicht bekommt.

Das Gymnasium habe ich in der 10. Klasse beendet und mit 1,6 beendet und habe nun das erweiterte Hauptschulabschlusszeugnis I erhalten. Das würde Sie besser qualifizieren als mit einem Hauptschulabschluss, was natürlich Ihre Chance steigert. Zudem sollten Sie in Ihrer freien Zeit bereits Hobbies in diesem Teil haben.

Berufliche Orientierung und Lebensgestaltung für Gymnasiasten. Referenzen ....

2 Exkurs: Warum ein Seminar zur beruflichen Orientierung und Lebensgestaltung außerhalb der Schulzeit? 7.4.1 Wer bin ich? 7.4.3 Was will ich werden? Der PISA-Studie zufolge, die gravierende Defizite im Schulsystem Deutschlands aufzeigte, hat die gegenwärtige Debatte im Bildungssystem die Sekundarstufe I erlangt.

Beispielsweise wies er darauf hin: "23% der 15-jährigen sind in der so genannte Risk Group, für die es fragwürdig ist, ob sie jemals einen Job finden werden....". Die OECD-Länder geben im Durchschnitt 12,7 Prozentpunkte der Staatshaushalte für das Bildungswesen aus (Tendenz steigend), Deutschland liegt seit 1995 bei 9,7 Prozentpunkten. "Davon sind in Deutschland die Kinder aller bestehenden Schultypen und vor allem die Abiturienten in Mitleidenschaft gezogen.

"Während in allen Staaten sowohl in der PISA- als auch in der OECD-Studie 2004 die Staaten Spitzenplätze einnehmen, in denen ein umfassendes Schulwesen besteht, das die weiblichen Schüler bis zur neunten oder zehnten Schulstufe vereint, bleibt Deutschland bei seinem trilateralen Schulwesen. Bildungsministerin Edelgard Bulmahn geht so weit, es als siebenköpfig zu beschreiben, indem sie nicht nur das Gymnasium, das Gymnasium und die Hauptschule, sondern auch verschiedene Arten von Sonderschulen und Förderebenen miteinbezieht (' ebd.).

Dazu Jutta Almendinger vom Arbeitsforschungsinstitut: "Welche Chancen eröffnet das für eine hoch entwickeltere Industrienation wie die BRD? Inwiefern können 25 Prozentpunkte, also ein viertel Altersgruppe, in die heutige Landesgesellschaft einfließen? Der Berufsstand spielt eine zentrale Rolle bei der gesellschaftlichen Mitwirkung.

Die Zugänglichkeit wird jedoch durch die in der Ausbildung erzielten Ergebnisse, d.h. durch den Abschluss der Ausbildung, festgelegt. Darüber hinaus erschwert der gegenwärtige strukturelle Wandel in Unternehmen und Gesellschaften die Integration von Hochschulabsolventen mit geringerem Bildungsabschluss in die Wirtschafts- und Berufswelt. Der Studiengang "Arbeitslehre" soll die Schüler auf dieses geänderte Wirtschafts- und Arbeitsumfeld vorbereiten, ist aber nicht in allen Ländern Deutschlands zuhause.

Bislang wird das Thema nur in Mittel-, Gesamt- und Sonderschulen unterrichtet, aber laut der PISA-Studie hat er es für alle Arten von Schulen gefordert, da es ".... ist unerlässlich für eine ganzheitliche menschliche Erziehung und auch eine adäquate Reaktion auf den strukturellen Wandel in Ökonomie und Gesellschaft" (Dedering, H. 2002a). Inwiefern kann das Thema Werkunterricht die Studierenden auf ihr berufliches und soziales Umfeld in unserer aktuellen Lage vorzubereiten?

Angesichts der oben geschilderten Defizite des Schulwesens in Deutschland und der daraus folgenden ungleichen Bildungsmöglichkeiten müssen neue Wege der Berufs- und Wirtschaftsvorbereitung erforscht werden. Bei der Gründung der Haupt-Schule in den 60er Jahren waren die meisten gleichaltrigen Studenten hier noch vereinigt (vgl. Spiewak, M. 2004).

Das Gymnasium hat sich heute zu einer "Restschule" weiterentwickelt, die eine fundierte und umfassende Ausbildung der Schülerinnen und Schüler auf die neuen Erfordernisse erfordert. In diesem Beitrag soll untersucht werden, in welchem Umfang sich die Hauptfachschule auf die Arbeits- und Geschäftswelt vorbereitet. Dabei werden die Wertvorstellungen, die Welt, in der wir leben, die Ausgangssituation und die Erwartungshaltung von Schülern und Schulabgängern untersucht und untersucht, in welchem Maße eine Berufsorientierung erfolgt, ob sie noch aktuell ist und wie die Ausrichtung bei Bedarf erweitert werden müsste.

Zusätzlich zum derzeitigen Diskussionsstand zu diesem Komplex von Themen, der aus der unterschiedlichen Fachliteratur zur beruflichen Orientierung in der Sekundarstufe I herausgefiltert wird, soll eine historische Zusammenfassung die Entwicklungen des berufsvorbereitenden Lernens für Arbeitswelt, Wirtschaft und Gesellschaft darstellen, um den gegenwärtigen Status der Orientierungshilfen beurteilen zu können. Generell sollte klar werden, dass die Absolventen des Gymnasiums mit oder ohne Schulabschluss mehr denn je konkreter Hilfe bei der Gestaltung und Planung ihres eigenen Lebens bedürfen, denn die Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialwelt nimmt sie nicht mit offenem Arm auf.

Ziel ist es zu prüfen, ob geeignete Mittel und Wege gefunden werden können und ob sie in der schulischen oder an anderen Orten zur Verfügung stehen. Die Autorin ist seit zwei Jahren als Lehrerin bei Lehrveranstaltungen zur Karriereorientierung und Lebensgestaltung im Werra-Meißner-Kreis tätig und ergänzt damit ein bisher vorwiegend aus Sozialarbeiterinnen und Sozialpädagogen bestehendes Mitarbeiterteam, auch mit Hilfe von Kenntnissen aus dem Lehramtsstudium im Bereich der Lehre.

Mit der Zeit stellte sich heraus, dass die Lerninhalte unter den Studierenden auf fruchtbarem Grund lagen und dass die Konfrontation mit der eigenen Person auf diese weite Sicht für viele Menschen zwar etwas Neues war, aber gut aufgenommen wurde. Die beiden Vorhaben sind für Schülerinnen und Schüler der achten oder neunten Klassen bestimmt. Ihre Problematik im Zusammenhang mit dem frühen Abschluss und die große Besorgnis, ob sie dann einen Lehrplatz bekommen könnten, führte den Verfasser zum aktuellen Arbeitsthema, zumal er selbst nach dem Abitur 1991 eine Lehre als Betriebsmechaniker für Maschinenbau und Anlagentechnik durchlief.

Die Themenkomplexe der beruflichen Orientierung waren schon immer von politischer Seite besetzt und die Einführung in die Berufswelt war immer ein von den unterschiedlichen Politikströmungen auf sehr unterschiedliche Weise instrumentierter Prozeß. Das Bildungswesen hat die Aufgabe, die Mitglieder der Gesellschaft für die ökonomische und leistungspolitische Nutzbarkeit, d.h. die Produktion von bestmöglich nutzbarem'Humankapital', nutzbar zu machen", erklärt Hofsäss. Aber warum war es so schwierig, berufliche Orientierung als Lehre an allgemeinbildenden höheren Lehranstalten vorzustellen?

Die Frage, warum bis heute weder die Arbeitsdoktrin noch ein anderes gleichwertiges Berufsorientierungskonzept für alle Arten von allgemeinbildenden Schulen einheitlich festgelegt wurde, wird im Weiteren zur Klärung dieser Frage auf die Ursachen der Berufsausrichtung, d.h. des Themas Arbeitsdoktrin, eingegangen. Jahrhunderts, während des Übergangs von der korporativen zur bürgerlichen Gemeinschaft (vgl. Seinke, L. 1977, S. 23ff.), wurden im Laufe der beginnenden Industriealisierung Anforderungen an die Berufsausbildung gestellt, die bis dahin nicht bekannt waren.

Die Betreuung der Jugendlichen im Rahmen ihrer späteren Berufsausbildung wurde zur Pflicht. Dabei wurde untersucht, ob der junge Mensch das nötige Talent für den gewünschten Berufsstand hatte und ob er dadurch später seinen Lebensunterhalt bestreiten konnte (vgl. ebd., S. 24f.). Darüber hinaus erhielt die Berufsausbildung mehr Inhalte, eine systematische Strukturierung und Steuerung beider (vgl. ebd.).

Der Wandel der wirtschaftlichen Welt hat neue Herausforderungen und Ansprüche an den Berufsstand mit sich gebracht. Interessant ist, dass, wie heute, wenn sich die Welt der Arbeit wieder verändert, die großen Unternehmen, die jetzt mit kleinen Handwerksunternehmen konfrontiert sind, mehr Beweglichkeit einforderten.

Die gegenwärtige Vorstellung einer ehemals klaren Arbeitswelt stimmt nicht (vgl. ebd. S. 27), bereits im dreizehnten Jh. zeigt eine Liste aus Frankreich 101 erlernbare Berufe. Dies machte eine Ausrichtung für die Fachwelt erforderlich. Jahrhunderts wurden in Deutschland Schulmodelle entwickelt, die den Wandel im Laufe der Industrialisierung berücksichtigten und die nötige Berufsorientierung boten.

An der Gewerbeschule sollten wesentliche Tugenden der Arbeit gelehrt und die ökonomische Lage der Lernenden und ihrer Familien durch Vergütung entschieden entspannt werden. Ziel war es, den Studenten auf seine spätere Berufstätigkeit vorzubereiten. Die Begründung: "Es wurden hart arbeitende und qualifizierte Mitarbeiter rekrutiert, brauchbare Erzeugnisse produziert, neue Arbeitsplätze geschaffen, junge Menschen auf ihre künftige Karriere eingestellt, bettelnde Straßenkinder von der Strasse gedrängt und das Pflegeproblem für die Armen gelöst.

Dabei plädierte der Pädagogikwissenschaftler Alexander von Humboldt für eine klare Abgrenzung von Berufs- und Allgemeinbildung: Wir haben also eine Rechtfertigung für die oben geschilderte Missachtung der Berufsausbildung in den einzelnen Ländern. Es wurde angenommen, dass nur die Proletariatskinder eine Berufsausbildung brauchen und dass nur sie die ökonomische Notwenigkeit haben, eine Gewerbeschule zu absolvieren.

Dagegen schloss die allgemeinbildende höhere Lehranstalt den Berufsstand ausdrücklich aus und widmete sich einer idealistischen Aufgabe als "Buchschule" (Dedering, H. 1994, S. 190). Durch die Aufhebung der Gewerbeschulen wurde das Ende der beruflichen Orientierung im allgemeinen Schulkontext einläutet. Daran knüpft die Dreigliederung des Bildungssystems in Deutschland an (vgl. ebd., S. 38), ein Gesichtspunkt, der für diese Arbeiten weiterhin von großer Wichtigkeit sein wird.

"Sie muss ein "reiches Betätigungsfeld für die Handarbeit " anbieten; die aktuelle und künftige Lebensweise der SchülerInnen bezieht sich auf: Es müssen Arbeitsbereiche geschaffen werden, die mit dem ausserschulischen Alltag der SchülerInnen verbunden sind (berufliches und häusliches Arbeitsumfeld der Erziehungsberechtigten usw.), z.B.

Kerschensteiner versteht die Bedeutung der "Arbeitsschule" in der Ausbildung des "nützlichen Bürgers" (vgl. ebd., S. 191), der seinen Sitz in der Struktur des Landes einnehmen kann.

Dies ermöglichte die berufliche Ausrichtung in den allgemeinbildenden höheren Bildungseinrichtungen. Lediglich die Nazis haben den Praxisunterricht in Gestalt von Arbeiten für Knaben und Textilarbeiten für Schülerinnen in der Grundschule wieder aufgenommen. Im postrevolutionären Rußland stellt die Arbeiterschule nach Pawel Petrowitsch Blonski (1848-1941) einen spannenden Zugang zur Berufsausbildung und Orientierungshilfe in der Arbeits- und Arbeitswelt dar.

Der sozialistischen Berufsschule lag das pädagogische Grundkonzept von Marx zugrunde und sollte die Schülerinnen und Schüler auf eine " classless society " vorbereiten (vgl. ebd., S. 198). In der sozialistischen Berufsschule gibt es ein abgeschlossenes Ausbildungskonzept für arbeits- und berufsorientierte Auszubildende. Im Alter von drei bis acht Jahren wohnten und wirkten die Studenten zusammen.

Im folgenden Grundschuljahr wird ein Einblick in die jeweiligen Arbeitsgebiete vermittelt, die Schülerinnen und Schüler werden durch praktische Aktivitäten mit der Landwirtschaft, der Hausarbeit und der Verarbeitung verschiedener Werkstoffe (Holz, Metalle, etc.) vertraut gemacht. Nach Dederings Ansicht geht die Arbeiterschule der Sozialisten noch weit über die Schule der bürgerlichen Arbeiter hinaus und verweist auf folgendes: "die gegenseitige pädagogische Penetration von innerbetrieblicher und Schularbeit (in Gestalt von Betriebspraktika, Schulpropädeutik etc.).

Die pädagogische Gestaltung der Arbeiten als empirische und didaktische Mittel zum Verstehen und Verbessern der betrieblichen Tätigkeit; die Entwicklung einer guten Haltung des jungen Menschen gegenüber Technologie, Arbeitsrationalisierung und -teilung und eines guten Selbstbewusstseins des Arbeitnehmers als treibende Kraft für eine Vermenschlichung der Tätigkeit; die Erkenntnis des gegenständlichen Arbeitswerts selbst (neben der pädagogischen Auswirkung auf das Thema);

der positiven Bewertung der Unternehmensmitbestimmung und des Mitbesitzes; insgesamt ist festzustellen, dass der Ausbildungsbedarf und die Ausrichtung der Jugendlichen in der Wirtschafts-, Arbeits- und Arbeitswelt auf der einen Seite anerkannt und auch in unterschiedlichen schulischen Formen (Berufsschule, Bourgeoisie, Sonderschule) umgesetzt wurde, auf der anderen Seite die Berufsausbildung instrumentiert und den herrschenden polit....

Erst in den 50er Jahren des 20. Jh. begann die Herausbildung der beruflichen Ausrichtung im eigentlichen Sinn. Weltkrieges machte der Ausbildungs- und Arbeitsmangel zunächst eine Berufsausrichtung notwendig (vgl. dazu auch: H. 2002, S. 17). Hinzugekommen sind die bevorstehenden Änderungen in der Arbeits- und Fachwelt.

Die Situation änderte sich in den 50er Jahren und es gab ein Übervolumen an Ausbildungsplätzen; 1960 waren 250.000 Ausbildungsplätze nicht besetzt (vgl. Stooß, F. 1999, S. 225), jeder Absolvent wurde aufgenommen und 300.000 Kinder verließen unmittelbar die Berufsschule ohne Ausbildung für den (ungelernten) Ausbildungsberuf (vgl. ibid.).

Im Durchschnitt der 1960er Jahre gab es nur 20.000 überwiegend kurzzeitarbeitslose Schulabgänger (vgl. ebd. S. 226). Im Jahr 1953 wurde das Komitee für allgemeine und berufliche Bildung gegründet, das sich aus freiwilligen, freien Sachverständigen zusammensetzte. Im Deutschen Komitee wurde die Hauptfachschule als "Einstiegsstufe in die Berufsbildung" mit dem "Beruf als Didaktischen Zentrum" angesehen (DA 1964/1966, S. 381; 7/8, S. 21, zit. n. Rekus, J; Hintz, D; Ladenthin, v. 1998, S. 220).

Im Jahre 1964 rief er dazu auf, ein Lehrfach einzurichten, in dem die Vorbereitungen für eine selbständige Berufsauswahl getroffen werden sollten (vgl. dazu auch: R. 2001, S. 65). Die Bildungsministerkonferenz hat 1969 die Arbeitsdoktrin als ein Thema definiert, in dem "Orientierung bei der Berufswahl" und " auf der Basis praktischer Maßnahmen " verwirklicht.... eine überprüfbare berufliche Entscheidung sollte am Ende der neunten Schulstufe getroffen werden" (KMK 1969, S. 29; zitiert nach H. 2002, S. 20).

Auch 1969 war die Bundesagentur für Arbeit gezwungen, mit der Hochschule im Berufsausbildungsgesetz zusammenzuarbeiten. Seither kooperieren die beiden in der Berufsvorbereitung, wobei vor allem die Berufsorientierung die Kontaktpflege zu Schülern und Lehrkräften übernimmt (vgl. dazu auch die Ausführungen zum Thema Berufsvorbereitung (Dedering, H. 2002, S. 21). Die Berufsorientierung an allgemeinbildenden höheren Bildungseinrichtungen sollte daher in das Thema des Arbeitsunterrichts eingebunden werden.

Nach Angaben der Konferenz der Kultusminister wurde der Hauptfachschule damit folgende Aufgabenstellung übertragen: "Allgemeine Ausrichtung auf die Wirtschafts- und Berufswelt. Dabei sollen die Struktur und der Leistungsbedarf der Wirtschafts- und Berufswelt aus technischer, wirtschaftlicher und sozialer Sicht dargestellt werden. Einleitung in die Berufsfindung. Durch die Ausrichtung auf Berufsbereiche, -gruppen und -berufe sollen Karriereentscheidungen getroffen werden können.

Berufe (u.a. Berufsausrichtung, Berufsauswahl, Aufstieg und Weiterbildung ), Märkte (u.a. Wettbewerb, Interessengruppen). "Auf Vorschlag des Deutschlandkomitees sollte der Schwerpunkt in der Schule auf dem Berufsstand liegen. Die Benennung "Hauptschule" war zudem damit verknüpft, dass diese Art von Schule von einer Mehrheit der Kinder und Jugendlichen frequentiert wird (vgl. dazu K.G.2003, S. 83).

Bereits in den 1950er Jahren besuchte 80 % einer Altersgruppe die 7. Grundschule (vgl. ebd.). Das Deutsche Komitee hat für die neue untere Sekundarschule folgende Mindestanforderungen festgelegt: 1) "Nach einer allen Kindern der Klassen 5 und 6 gemeinsamem Förderniveau soll die untere Sekundarschule als vierjähriges Gymnasium errichtet werden, d.h. sie soll die Klassen 7 bis 10 beinhalten.

Das Curriculum sollte sich auf die bereits dargestellte Ausrichtung auf die Berufs- und Berufswelt konzentrieren. Dazu sollte - sozusagen als weiteres Gymnasium - die Arbeitstheorie als Verbindung von Theorie und Praxis etabliert werden. Das Hauptschulgebäude sollte nach Grösse, Personal, Standort und Ausrüstung so gestaltet sein, dass die Vielfältigkeit der Lernbedürfnisse, -interessen, -geschwindigkeiten und -aussichten der überwiegenden Mehrzahl der jungen Menschen in Deutschland in einem Differenzierungssystem nach Inhaltsprofilen, Leistungsstufen und Qualifikationen erfüllt werden kann.

Zeitgemäßer formuliert könnte man heute sagen: In unterschiedlichen Lerngruppen arbeiten und von den Differenzen zwischen den Schülern profitieren; diese Prinzipien wurden sozusagen in der Geburtsstätte der Sekundarschulpädagogik verankert. Der Nachwuchs soll aus der Sekundarstufe I für alle Wirtschaftsbereiche rekrutiert werden. Auch dem staatlich geprägten Standortdenken im Bereich der Bildung soll die neue Hochschule entgegentreten (vgl. ebd., S. 84f.).

keine einfache Prüfung für eine Anstellung bei der Industrie- und Handelskammer ablegen können.... Demnach verfügen 56% aller Gymnasiasten am Ende ihrer Schuljahre nicht über ausreichend Lesefähigkeiten (vgl. ebd., S. 120). Sie können also nach den Standards der PISA-Studie keine Lehrabschlussprüfung ablegen und sich damit nicht in die Arbeits-, Wirtschafts- und Arbeitswelt unserer Zeit eingliedern.

Berufliche Orientierung und Lebensgestaltung sind daher zwingend erforderlich. Nach Engelhardt ist die Hauptfachschule allgemein verfügbar (vgl. Engelhardt, H. 2000, S. 107), was sich in der rückläufigen Schülerzahl und den Veränderungen in den neuen Ländern widerspiegelt. In vier der fünf neuen Bundesländer gibt es kein Gymnasium im klassischen Sinn mehr.

Das Gymnasium hat sich laut Engelhardt zu einem überdurchschnittlich hohen Anteil an Ausländern und zu einem Treffpunkt für junge Menschen aus gesellschaftlich benachteiligten Schichten gewandelt (vgl. ebd., S. 107f.). Der Sekundarschultyp hat ein extrem negatives Bild bei den Erwachsenen. Würden Familien, egal welchen Schultyp ihre Schülerinnen und Schüler haben, den jeweiligen Schultypen die Note verleihen dürfen, würden 36% von ihnen in West- und Ostdeutschland die untere Sekundarschule mit vier bis sechs einstufen.

Nur geringfügig besser schneiden die Gesamtschulen ab, im Westteil 27% mit vier bis sechs%, im Ostteil 23% (vgl. ebd., S. 117). Selbst wenn die Erziehungsberechtigten keinen Überblick über die Abläufe in der Schule haben, tun sie es immer noch schlecht. Daraus ergibt sich ein allgemeines Problem der Akzeptanz, eine Brandmarkung des Schultyps und der darin Unterbringungsmöglichkeiten.

Im Gegensatz dazu schneiden diejenigen mit einem oder mehreren Kindern in der Sekundarstufe I vergleichsweise gut ab: 40 Prozentpunkte der Befragten sagen, dass sie ein gutes Verhältnis zu den Lehrkräften ihres Schülers haben, 44 Prozentpunkte unterstreichen, dass die einzelne Sekundarstufe I ihre Schüler unterstützen will, und 81 Prozentpunkte erkennen keine Untertreibung seitens ihrer Nachkommen.

Mit den Sekundarschulen ihrer Schülerinnen und Schüler scheint man sehr glücklich zu sein. Demgegenüber steht das eigene Ermessen der Gymnasiasten: Mit 26% bewerten sie ihre Schulen mit vier bis sechs Punkten. Darüber hinaus gibt es im Verhältnis zu anderen Schultypen in der Sekundarstufe I die meisten Schüler, die nicht gerne zur Schule gehen (vgl. ebd., S. 120).

Auf diesen Sachverhalt und das geringe Selbstbewusstsein der Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I wird im weiteren Verlauf eingegangen. Wenn man sich jedoch nach festen Beziehungen innerhalb der Hochschule erkundigt - zum Beispiel nach dem Verhältnis des Vertrauens zu den Lehrkräften, ob die Schülerinnen und Schüler ihre Lehre mit gestalten können oder ob die Lehrkräfte ihnen auch ein Verständnis für die schwierigen Umstände vermitteln können - kommt die Haupttschule zusammen mit der Gesamttschule (vgl. ebd., S. 121) am besten weg.

Wenn Lehrkräfte aller Schultypen nach den Beurteilungen aller Schultypen befragt werden, punktet auch die Unterstufe. Wenn die Umfrage jedoch auf jeden Schultyp angewandt wird, schätzen 54% der Lehrkräfte an Sekundarschulen ihren Schultyp als eins oder zwei ein. Fragt man konkret nach dem pädagogischen Interesse, wie "dem Bestreben, die Kinder gezielt zu fördern" oder "mit den Erlebnissen und Problemen der Kinder umzugehen", punktet die Schule deutlich besser als die Schule und das Realgymnasium im Urteil des Lehrers" (ebd., S. 123).

Gerade Studenten dieser Art von Schulen haben mit dem Image-Problem der unteren Sekundarstufe zu tun. Betrachtet man die Stimmung der Teilnehmer der Sekundarstufe I (Eltern, Kinder, Lehrer), so ist bei allen Schauspielern festzustellen, dass sie selbst "ihre Schule" im Unterschied zu den Außenseitern recht gut beurteilen.

Wer im Klassenverband mit Sekundarschülern gearbeitet hat, wird unweigerlich mit der Aussage konfrontiert: "Ich bin/wir sind ohnehin nur Sekundarschüler" und wenn etwas nicht so klappt, wie es sich der Lehrer vorstellt: "Was erwartest du? In der Mittelstufe. Aber was sind die Ursachen für diese Haltung, warum stigmatisiert man sich so sehr, welche Verhältnisse führen dazu, ein solches Selbstverständnis zu entwickeln, das überhaupt nicht mit dem Image des aktiven, biegsamen, selbstbewussten Menschen unserer heutigen Performance-Gesellschaft übereinstimmt?

In der Berufsberatung für Gymnasiasten, die einen sinnvollen Lebensplan und eine realistische Gestaltung der eigenen künftigen Lebensumwelt in unserer Arbeits- und Geschäftswelt enthalten und eigenständige Mitglieder der Gesellschaft erzeugen soll, muss man sich mit ihrem aktuellen Lebensumfeld und dem sozialen Umfeld, in dem sie sich befinden, auseinandersetzen. Dass die Qualifizierungsmöglichkeiten am untersten Ende dieses System (Hauptschule und Sonderschule) diejenigen Mitglieder der Gesellschaft produzieren, die am geringsten an sozialen Abläufen partizipieren können, ist nur folgerichtig.

In der Highschool sind 43% aller Kinder und 39% aller Kinder dabei. Exakt das Gegenteil gilt für das Haupt- und Sonderschulbild: 19% aller Schulmädchen haben 24% Jungen (vgl. ebd., S. 63). Auch in der Tatsache, dass 49% der Gymnasiasten und Förderschüler aus der Unterklasse und 33% aus der unteren Mittelklasse kommen, zeigt sich die Unabhängigkeit vom sozio-kulturellen Background (vgl. ebd.).

Das bedeutet, dass 82% aller Mittel- und Förderschüler in Deutschland aus von der Gemeinschaft gebrandmarkter, benachteiligter Bevölkerungsgruppe stammen. Inwieweit sich das Ansehen der Sekundar- oder Oberstufenbildung in den Köpfen der Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I etabliert hat, beweist die Feststellung eines Drittel der Hauptschüler, dass sie einen Mittel- oder Hochschulabschluss anzustreben haben, also einen höherwertigen als den derzeit angestrebten Abiturienten.

Bei den in diesem Beitrag vorgestellten Projekten zeigte sich häufig, dass die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten dem Bedürfnis nach einem Hochschulabschluss zuwiderlaufen. Ein Gymnasiast, dessen Übertritt besonders riskant ist, redet von einem Hauptschulabschluss, als hätte er seine jetzige Ausbildung bereits durchlaufen.

In der Sekundarstufe I haben 25 % aller Schülerinnen und Schüler bereits eine Schulklasse besucht, in 32 % ist der Übergang in Gefahr (vgl. ebd., S. 68f.). Ein guter Schulabschluß und damit eine verbesserte Platzierung der eigenen Schulkinder in der Berufs-, Wirtschafts- und Berufswelt und dem damit einhergehenden sozialen Stand wird von den meisten Erziehungsberechtigten gewünscht.

Dadurch steigt der nicht zu unterschätzende individuelle Lerndruck (vgl. ebd., S. 68). Neben der Selbstbewusstseinskrise vieler Hauptschüler hat ein erheblicher Teil von ihnen eine echte Angst vor dem Scheitern. Offensichtlich können sich diese Studenten in der schulischen Ausbildung nicht wohl und scheuen den Schulbesuch.

So gibt es zum Beispiel einen signifikanten Selbstverständnisunterschied zwischen den Schülern der Sekundarstufe I und der Sekundarstufe II im Hinblick auf ihre eigenen Zukunftsperspektiven. Sekundarschüler sind im Vergleich zu Sekundarschülern eher verunsichert, ob sie das gewünschte Ergebnis erzielen werden (vgl. ebd. S. 73f.). Dabei sind 40 Prozent der Hauptschüler nicht sicher, ob sie ihren gewünschten Beruf wirklich ausüben können, im Abitur sind es nur 20 Prozent (vgl. ebd., S.74).

Unglücklicherweise ist diese Verunsicherung oft gerechtfertigt, wie sich am Ende der Ausbildung zeigt: 12% der 12- bis 25-Jährigen, die die Schulausbildung abgebrochen haben, sind erwerbslos, 64% haben entweder keinen (45%) oder einen Abiturienten.

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