Berufe Ausbildungsplätze

Ausbildungsberufe Ausbildung

Einstieg > Karriere > Ausbildung. Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an unsere Schulungsabteilung, Tel. Sie interessieren sich für einen der verschiedenen Berufe in der Medizin? Wir bilden folgende Berufe aus: Konkret erfahren Sie aus unserem aktuellen Ausbildungsangebot, welche Ausbildungsplätze wir anbieten.

Training 2018 - Jetzt anmelden

Sie als Auszubildende tragen zu dieser verantwortungsbewussten Tätigkeit bei - unabhängig von Ausbildungsberufen und -positionen. Soziale und kaufmännische Berufe, Dienstleistungs- und Handelsberufe. Sie werden während Ihrer Schulung nicht allein sein. Sie haben einen festen Mitarbeiter, der Sie durch die gesamte Ausbildungsdauer an Ihrem Ausbildungsort begleiten wird.

Aufgrund der Vielfältigkeit unserer Tätigkeitsfelder können wir Ihnen eine umfangreiche Schulung anbieten. Suchen Sie jetzt die passende Schulung? Sie haben sich bereits für eine Lehre oder ein Doppelstudium entschlossen? Sie sind sich nicht ganz sicher, ob es noch offene Ausbildungsplätze in Ihrem Wunschberuf gibt?

Hier finden Sie Ihren persönlichen Kontakt für den entsprechenden Lehrberuf. Schicken Sie dann Ihre Bewerbungsunterlagen an die für die Ausbildungsberufe benannten Ansprechpartners. Sind mehrere Kontaktpersonen für eine Ausbildung benannt, können Sie sich für jeden einzeln anmelden.

Berufsausbildung: Die klassischen Berufe befinden sich in der Klemme.

Dabei haben die Kandidatinnen und Kandidaten, die sich schließlich anmelden, oft die Auswahl zwischen mehreren Ausbildungsstellen. Viele deutsche Ausbildungsbetriebe sind wie auch die von Angelmüller in guter Verfassung. Heute haben sie große Schwierigkeiten, genügend Bewerbungen für ihre Ausbildung zu haben. Laut einer Befragung des DIHK geben 31% der Unternehmen an, dass sie ihre Ausbildungsplätze nicht belegen können.

Jeder vierte Betrieb mit offenen Stellen bekam keine Bewerbungen. Gleichzeitig aber hat die Anzahl der Auszubildenden in diesem Jahr ein neues Rekordniveau erreicht - der ohnehin schon erkennbare Mangel an Fachkräften wird damit immer größer. Die Bertelsmann Stiftung hat vor diesem Hintergrund das Sozialwissenschaftliche Landesforschungsinstitut Göttingen (SOFI) und das Göttinger Hochschulinstitut für Betriebswirtschaftslehre und Personalförderung beauftragt, die Entwicklung der beruflichen Bildung in kleinen und mittelständischen Firmen zu untersuchen.

Die beängstigende Folge: Der deutsche Arbeits- und Bildungsmarkt entwickelt sich nun in unterschiedliche Bahnen. Bei einem Beschäftigungszuwachs von 12,1 Prozentpunkten zwischen 1999 und 2015 ging die Auszubildendenquote um 6,7 Prozentpunkte zurück. Vor allem seit der Finanzmarktkrise 2008 hat sich der Aufwärtstrend weiter verschärft. Während im Jahr der Krise 6,5 Lehrlinge pro 100 Mitarbeiter - die Rate war noch etwas größer als 1999 - bis 2015 waren es nur noch 5,1 Lehrlinge.

Der Rückgang der Ausbildungsrate ist über alle betrachteten Unternehmensgrößen hinweg zu verzeichnen. In Deutschland studieren rund 70 % aller Lehrlinge in kleinen und mittelständischen Betrieben. Bei den Kleinstunternehmen mit bis zu fünf Beschäftigten ging die Beschäftigtenzahl nur leicht zurück, während die Anzahl der Azubis um ein Drittel nachgab. Der Anteil der Lehrlinge ist von 7,5 auf unter fünf Prozentpunkte im Jahr 2015 gesunken. Bei kleinen Betrieben mit bis zu 49 Beschäftigten, die rund ein Drittel aller Ausbildungsplätze in Deutschland ausmachen, ist der Anteil von 7,4 auf 5,8 Prozentpunkte gesunken.

Es wird darauf hingewiesen, dass viele Ausbildungsfirmen in Deutschland keine passenden Bewerber mehr vorfinden. Der Mangel an Fachkräften ist bereits für jedes zweite Unter-nehmen ein unternehmerisches Risiko", sagt DIHK-Präsident Eric Schweitzer. Zum einen der Bevölkerungswandel, der zu einem Rückgang der Schulabgängerzahlen führt. Schließlich werden Firmen mit immer weniger gut ausgebildetem Personal konfrontiert. Denn sie sind mit immer weniger qualifizierten Bewerbern ausgelastet.

"Fällt also die Anzahl der Lehrbetriebe in der Bilanz, hat das nichts mit der mangelnden Bereitschaft unserer Betriebe zu tun", verteidigt Schweitzer. Die Auszubildenden wären ohne Mindestqualifikation nicht in der Lage, eine herausfordernde innerbetriebliche Berufsausbildung zu absolvieren. "Wenn man den Bildungsmarkt mit einem Manager vergleiche, würden immer mehr Menschen in die Lehre gehen", sagt Holger Bonin, Arbeitsmarkt-Experte am IZA.

"Seit etwa fünf Jahren stellt das IZA fest, dass immer mehr junge Menschen an Universitäten gehen, während die Anzahl der Unterqualifizierten ansteigt. In Deutschland ist das System der dualen Berufsausbildung sowohl nach oben als auch nach unten untergegangen. Immerhin ist man sich einig, dass sich etwas rasch verändern muss, denn schon heute ist jeder Achte in der Altersklasse zwischen 20 und 29 Jahren ohne Berufsabschluss.

Um dies zu erreichen, müssen jedoch die beiden großen Mismatch-Probleme auf dem Bildungsmarkt in Deutschland behoben werden. Obwohl im Jahr 2016 mehr als vierzigtausend Ausbildungsplätze nicht vergeben wurden, konnten rund 80.000 Bewerbungen keine geeignete Position finden. Auf der einen Seite gibt es ein regional unterschiedliches Verhältnis zwischen potentiellen Antragstellern und Ausbildungsbetrieben. Im Jahr 2016 standen in Bayern noch viele Ausbildungsplätze zur Verfügung, in Nordrhein-Westfalen gab es jedoch eine große Zahl von Bewerberinnen und Bewerbern, die keine Chance hatten.

Zur Bewältigung dieses Problems plädieren die Verfasser der Bertelsmann-Studie für eine stärkere Förderung der Praktikantenmobilität. Unternehmen können dann auch bundesweit nach passenden Bewerbern Ausschau halten. Auch die berufliche Orientierung an den Hochschulen sollte gestärkt werden, um die Schülerinnen und Schüler für Berufe zu motivieren, die auf den ersten Blick uninteressant wirken, aber größere Aussichten haben.

Zudem müssen sie sich als attraktive Arbeitgeberin auszeichnen. "Dabei ist es von großer Bedeutung, dass nicht nur die Bildung im Vordergrund steht, sondern auch die Perspektive, die der Berufsstand später bringen wird", sagt IZA-Experte Bonin.

Mehr zum Thema