Azubi Schutzgesetz

Praktikantenschutzgesetz

JArbSchG (Jugendarbeitsschutzgesetz) Information, Feiertage Bei der Berufsausbildung zum Lehrlingscoach werden alle einschlägigen Vorschriften des Jugendschutzgesetzes übernommen und z.B. die Urlaubs- und Arbeitszeitregelungen aus dem Jugendbeschäftigungsschutzgesetz aufbereitet. Die Teilnehmer der Fortbildung zum Trainee-Coach erfahren auch die weiteren gesetzlichen Rahmenbedingungen des Ausbildungsverhältnisses, vor allem das BBiG und die Anwendung der jeweiligen Paragrafen in der betrieblichen Praxis. 2.

Das Weiterbildungsangebot ist daher für alle Menschen von Interesse, die Praktikanten beratend, begleitend oder betreuend tätig sein und ihre Ausbildung im Praktikantenrecht fortsetzen mochten. Der Jugendschutz ist nur für junge Menschen gültig. Besondere Schutzbestimmungen für junge Menschen, besonders in Bezug auf die Arbeitszeiten. Darüber hinaus regelt der Jugendschutz auch die Anerkennung von Berufsschulzeiträumen für junge Menschen und garantiert ihnen einen bestimmten Urlaubsanspruch.

Die Schutzbestimmungen sind deshalb so wichtig, weil sich junge Menschen in einer Phase der physischen und psychischen Entwicklung befindet. Der Jugendschutz hat eine lange Vorgeschichte. Im Jahr 1984 ist das heutige "neue" Jugendschutzgesetz in Kraft getreten. 1997 gab es eine Verschärfung für Auszubildende: Die Regelungen des 9 JArbSchG (Freistellung für den Berufsschulunterricht) wurden so geändert, dass sie für erwachsene Lehrlinge nicht mehr gelten.

Der Jugendschutz ist in seiner Entstehungsgeschichte oft kritisiert worden. Diejenigen, die in der Auszubildendenberatung arbeiten, müssen sich oft mit Verletzungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes auseinandersetzen. Tatsache ist, dass das Gesetz bereits in der Realität untergraben wird. Umfragen bei Praktikanten (z.B. der Jahresbericht der DGB-Jugend) belegen, dass in vielen Unternehmen Verletzungen des Jugendarbeitsschutzgesetzes an der Tagesordnung sind und kaum bestraft werden.

Das folgende Fazit macht deutlich: Ein Bad Kissinger musste eine Geldstrafe von 12.000 EUR bezahlen, weil er mehrfach und schwerwiegend gegen das JArbSchG verstieß. Für die Beratung von Auszubildenden sind folgende Absätze des Jugendschutzgesetzes wichtig: Nach 8 JArbSchG dürfen Jugendliche nicht mehr als acht Arbeitsstunden pro Tag und 40 Wochenstunden haben.

In der beruflichen Bildung kann die Tagesarbeitszeit auf 8,5 Std. angehoben werden, wenn sie die Wochenarbeitszeit von 40 Std. nicht übersteigt. Nach § 9 des Gesetzes müssen junge Menschen während ihrer Ausbildungszeit vom Berufsschulbesuch befreit werden. An einem Tag in der berufsbildenden Schule pro Woche - das sind mehr als fünf Unterrichtseinheiten - muss ein Pauschalbetrag von acht Arbeitsstunden auf die geleistete Arbeitsleistung angerechnet werden.

Für einen zweiten Tag in der Berufsfachschule wird die Unterrichtszeit einschließlich Unterbrechungen gemäß 9 des Jugendarbeitsschutzgesetzes anrechenbar. Wenn der Berufsschulunterricht vor neun Uhr startet, dürfen junge Menschen nicht früher eingestellt werden. Nach § 10 AStG hat der Trainer den kleinen Praktikanten zur Mitwirkung an allen Untersuchungen und Trainingsmaßnahmen freizugeben. Darüber hinaus haben die Jugendlichen ein Recht auf Beurlaubung für den Tag direkt vor der Nachprüfung.

Wenn dies auf einen Sonntagabend zutrifft, ist eine Befreiung nicht möglich und der Antrag ist nicht anwendbar. Nach § 11 JArbSchG haben junge Auszubildende das Recht auf feste Vorlaufpausen. Lediglich eine Unterbrechung von mind. 15 min wird als Unterbrechung angesehen. Die Pausenzeit muss bei einer Dauer von viereinhalb bis sechs Arbeitsstunden mind. 30 min liegen, bei einer Dauer von mehr als sechs Arbeitsstunden haben die Jugendlichen ein Anrecht auf eine Pausenzeit von 60 min.

Nach § 12 JArbSchG beträgt die maximale Einsatzzeit für minderjährige Auszubildende 10 Std.; in Sonderfällen, z.B. im Hotelbereich, ist nach 12 des Jugendarbeitsschutzgesetzes eine Einsatzzeit von 11 Std. erlaubt. Gemäß 13 JArbSchG dürfen junge Menschen nicht vor 12 Arbeitsstunden nach Beendigung ihrer Tätigkeit wieder eingestellt werden.

Junge Menschen können gemäß 14 Abs. 1 und 2 in der Zeit von 6:00 bis 20:00 Uhr angestellt werden. Kleinere Auszubildende dürfen ab 4:00 Uhr morgens in der Bäckerei tätig sein, wenn sie über 17 Jahre sind. Junge Menschen über 16 Jahre dürfen bis spätestens 23.00 Uhr in Restaurants mitarbeiten. Nach § 15 des Gesetzes dürfen Auszubildende nur an fünf Tagen in der Woche eingestellt werden.

Weil junge Menschen sonntags nicht arbeiten dürfen, ist entweder samstags oder montags ein guter Zeitpunkt, dies zu tun. So können beispielsweise nach 16 des Jugendarbeitsschutzgesetzes junge Menschen samstags im Einzelhandel angestellt werden. Hier wird das Verbot eines freien Wochenende für junge Menschen gebrochen. Samstags dürfen junge Menschen nach 16 Jugendschutzgesetz nicht angestellt werden.

Nach § 16 JArbSchG gibt es jedoch viele Ausnahmeregelungen, zum Beispiel im Bereich des Handels und des Gastgewerbes. Bei Samstagsarbeit soll das Konzept der Fünftagewoche durch Urlaub an einem anderen Tag derselben Kalenderwoche sichergestellt werden. Geringfügige Auszubildende sollten zwei Samstage im Monat haben. Auszubildende, die minderjährig sind, dürfen nach 17 JArbSchG nicht sonntags angestellt werden.

Aber auch das Jugendschutzgesetz erwähnt hier eine Vielzahl von Ausnahmeregelungen, darunter die Gastronomie. Jeden zweiten Tag sollte jedoch ein freier Tag sein. Die Jugendlichen haben auch hier das Recht auf einen Ersatz- und Ruhetag in der Sonntagsarbeit. Nach § 18 des Jugendarbeitsschutzgesetzes dürfen junge Menschen am Tag des Vertragsabschlusses am Tag des Vertragsabschlusses (24. und am Tag nach 2 Uhr) nicht mehr mitarbeiten.

Geringfügige Auszubildende dürfen auch an anderen arbeitsfreien Tagen nicht eingestellt werden. Nach § 18 des Gesetzes gibt es jedoch ein uneingeschränktes Arbeitsverbot für junge Menschen am Sonntag, den ersten Osterferien und am Sonntag, den 15. November, den 15. Juni. Junge Menschen haben ein Anrecht auf: 30 Arbeitstage Ferien, wenn sie zu Beginn des Kalenderjahrs nicht 16 Jahre alt sind.

Nach § 19 JArbSchG ist der Erziehungsurlaub für Kinder während der Ausbildungszeit während der Berufsschulferien zu gewähren. In Anlehnung an das Bundesferiengesetz soll der Ferienaufenthalt in kohärenter Weise bewilligt werden. Nach den §§ 22-27 des Jugendarbeitsschutzgesetzes unterliegen die Jugendlichen bestimmten Beschäftigungsverboten in der beruflichen Bildung. Auch dürfen junge Menschen während ihrer Ausbildungszeit nicht mit Auftragsarbeiten beauftragt werden.

Nach §§ 22-27 ff. des Gesetzes über den Arbeitsschutz ist dies auch bei Tätigkeiten der Fall, bei denen eine bestimmte Arbeitsgeschwindigkeit ständig durchgesetzt wird. Darüber hinaus dürfen junge Menschen nicht von gewissen Menschen angestellt werden. So kann beispielsweise ein Arbeitsverbot gegen Trainer verhängt werden, die wegen Verstoßes gegen das Jugendschutzgesetz drei Mal bestraft wurden. Nach § 32 des Gesetzes muss ein junger Mensch vor Arbeitsbeginn von einem Facharzt behandelt werden.

Nach den §§ 32-46 des Jugendarbeitsschutzgesetzes können Jugendliche nur dann eine Ausbildung aufnehmen, wenn innerhalb der vergangenen 14 Monaten die so genannte ärztliche Aufnahmeprüfung stattgefunden hat und dem Trainer eine diesbezügliche Bestätigung vorlegt wurde. Nach einem Jahr nach Ausbildungsbeginn müssen die minderjährigen Lehrlinge noch einmal überprüft werden.

Ist das Zeugnis der Folgeuntersuchung nach 14 Monate nicht verfügbar, besteht ein uneingeschränktes Arbeitsverbot wie bei Fehlen einer Voruntersuchung. Bei einem Arbeitgeberwechsel muss der frühere Lehrbetrieb die Zeugnisse für die Erst- und Folgeuntersuchung aushändigen. Geringfügige Auszubildende müssen vom Trainer befreit werden, wenn sie für die Prüfungen weiter bezahlt werden können.

Es gibt keine Praxisgebühr für Auszubildende. Nach § 47 des Jugendschutzgesetzes muss jeder, der einen jungen Menschen einstellt, einen Druck des Jugendschutzgesetzes und die Adresse der verantwortlichen Aufsichtsstelle am Ausbildungsort aufbringen. Sind in einem Unternehmen wenigstens drei junge Menschen erwerbstätig, so hat der Unternehmer die regulären Arbeits- und Ruhezeiten der jungen Menschen gemäß 48 Abs. 1 und 2 des Gesetzes zu beachten.

Regelverstöße gegen das Gesetz sind zwar in der Regel üblich, stellen aber keine Kavaliersdelikte dar und können mit hohen Geldbußen bis zu einem Höchstbetrag von EUR 1.000,- oder gar Freiheitsstrafe ahnden. Zeigt ein Unternehmer beispielsweise die Arbeitszeit von jungen Menschen nicht wie in § 48 des Jugendarbeitsschutzgesetzes vorgesehen in der Öffentlichkeit an, kann er mit einer Geldstrafe von bis zu 2.500 ? bestraft werden.

Der Gesetzesentwurf zum Jugendbeschäftigungsschutz kann als PDF-Datei unter http://www.gesetze-im-internet. de abgerufen werden.

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