Azubi Plätze 2016

Ausbildungsplätze 2016

19: Berufe mit einem hohen Anteil an unbesetzten Ausbildungsplätzen auf Betriebsebene. 12.800 offene Stellen für angehende Einzelhandelskaufleute. "Für den Ausbildungsbeginn 2016 stehen in Berlin 1360 Plätze zur Verfügung. Auch für das Ausbildungsjahr 2017 gibt es noch Plätze für engagierte junge Menschen: "Es gibt mehr freie Stellen als Bewerber.

Lehrstellenmangel: 170.000 Lehrstellen nicht besetzt

Da immer mehr Nachwuchskräfte lernen, fehlt es den Firmen an Azubis. Über 172.000 Ausbildungsplätze sind noch nicht besetzt. In diesem Jahr haben die jungen Bewerber gute Aussichten auf einen Ausbildungsplatz: Betriebe und Handwerksunternehmen in Deutschland sind auf der Suche nach Bewerbern. Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahrs sind nach Angaben des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) noch 172.224 Ausbildungsplätze vakant.

Nach wie vor standen allein 12.800 Ausbildungsplätze für den angehenden Einzelhandelskaufmann/-frau, rund 11.400 für den Verkauf und rund 6.200 für den Koch zur Verfügung. Die Hotellerie ist noch auf der Suche nach 4400 Auszubildenden. Es gab auch Tausenden von offenen Stellen bei Friseur (4300), Lagerlogistiker (4000), Autofleischer (4000) und Arzthelfer (2200). Die Firmen "gehen den Bewerbern aus", mahnt Schweitzer.

Der DIHK hat festgestellt, dass inzwischen fast jeder dritte Lehrbetrieb freie Stellen hat. Etwa 14.000 gaben an, dass sie überhaupt keine Antragsteller haben. Die Tendenz zum Studieren und die rückläufige Anzahl der Schulabgänger machen sich hier bemerkbar. Im Jahr 2015 begannen rund 150.000 mehr Jugendliche ihr Hochschulstudium als 2005, gleichzeitig sank die Anzahl der Auszubildenden um rund 190.000 - ein Rückgang von 25 Prozent.

"Vielen Jugendlichen ist nicht bewusst, dass das Risiko der Erwerbslosigkeit bei einer Mischung aus innerbetrieblicher Aus- und Fortbildung niedriger ist als bei Akademikern", meint DIHK-Chef Schweitzer. Die deutschen Handwerksunternehmen verzeichnen in jüngster Zeit volle Orderbücher. Mehr als ein Jahrzehnt schlechter Druck auf die doppelte Ausbildung und der einseitigen Orientierung auf ein politisches Hochschulstudium ("Wir benötigen mehr Akademiker").

Zunächst darf jeder Narr und Dreiparteien-Kandidat das Abi machen, weil Mami & Papi nicht hinnehmen kann, dass das geliebte Mädchen nicht den Kopf zum Lernen hat und die Schule unglücklicherweise nicht die Macht hat, solche unpassenden Schüler nicht ins Abitur zuzulassen. Dann fragt man sich, dass es eine Flut von Akademikern mit unpassenden Menschen gibt und für die Ausbildung nur noch der niedrigere Strafmaß der Schüler übrig ist, den die Betriebe dann bei Bewerbern "materiell" zu ertasten haben.

Andererseits sind die Betriebe weder zu ausreichenden Investitionen in die Ausbildung noch zu einer angemessenen Bezahlung des zukünftigen Fachkräftenachwuchses gewillt.

Mehr zum Thema