Ausbildungsvertrag

Lehrvertrag

Sie sind von einem Ausbildungsbetrieb anerkannt? Die Vertragsparteien übernehmen mit Abschluss des Ausbildungsvertrages Verpflichtungen. Zu Beginn eines Ausbildungsverhältnisses besteht ein Vertrag zwischen dem Auszubildenden und dem Auszubildenden.

Von wem wird der Ausbildungsvertrag unterzeichnet?

Ein Ausbildungsvertrag muss in Ihrem Falle unterschrieben werden. Von wem wird der Ausbildungsvertrag unterzeichnet? Sie als Auszubildender und Ihr künftiger Ausbildungsbetrieb müssen den Ausbildungsvertrag mindestens vor Ausbildungsbeginn unterzeichnen. Sind Sie noch nicht volljährig, d.h. noch nicht 18 Jahre jung, müssen auch die gesetzlichen Vertreter, in der Regel also Ihre eigenen Mütter und Väter, den Ausbildungsvertrag unterzeichnen.

Nach der Unterschrift aller Teilnehmer sendet Ihr künftiger Lehrbetrieb den Lehrvertrag an die verantwortliche Behörde (z.B. Industrie- und Handwerkskammer, Handwerkskammer). Es wird dann in ein Adressbuch eingetragen, gestempelt und an Ihren Trainingsbetrieb zurückgesandt. Ihr Lehrer wird Ihnen den gestempelten Arbeitsvertrag zurücksenden. Dadurch wird gewährleistet, dass Ihr Auftrag überprüft wurde, dass Ihr Unternehmen für die Schulung in Frage kommt und dass die Ausführung Ihrer Schulung von der verantwortlichen Kanzlei überwacht wird.

Wie sieht der Ausbildungsvertrag aus? Im Ausbildungsvertrag ist ausdrücklich festgelegt, was im Berufsausbildungsgesetz (BBiG, 11) steht: Sie müssen verpflichtet werden, nach Abschluss Ihrer Lehre in Ihrem Betrieb weiter zu machen; Ihnen zu untersagen, den von Ihnen erworbenen Ausbildungsberuf ganz oder teilweise (z.B. bei Wettbewerbern) zu erlernen; von Ihnen Bezahlung als Ausgleich für die berufliche Bildung zu verlangen; Sie zu einer Vertragsstrafe zu zwingen (z.B. wenn Sie die Lehre nicht beginnen oder Ihr Lehrverhältnis beenden).

12 Das Berufsausbildungsgesetz sieht vor, dass solche Verträge ungültig sind, d.h. wenn sie in Ihrem Ausbildungsvertrag stehen, sind sie ungültig. Sind Sie noch nicht volljährig, sieht das Jugendschutzgesetz vor, dass Ihr ausbildender Betrieb nur dann mit der Berufsausbildung beginnt, wenn er über eine ärztliche Erstprüfung verfügt.

Dieses Zertifikat darf zu Ausbildungsbeginn nicht länger als 14 Monaten alt sein. Wenn Sie noch nicht 18 Jahre alt sind, müssen Sie sich innerhalb der vergangenen 3 Monaten des ersten Ausbildungsjahrs einer Kontrolluntersuchung unterziehen und Ihrem Unternehmen Ihr ärztliches Attest vorweisen.

Was muss ich bei meinem Ausbildungsvertrag beachten?

Sie haben die Zulassung für Ihre Lehre erhalten? Vor Beginn Ihrer Berufsausbildung müssen Sie einen Ausbildungsvertrag mit Ihrem Unternehmen abschließen. Dabei werden alle Absprachen zwischen dem Praktikanten (dem Ausbildungsbetrieb) und dem Praktikanten in schriftlicher Form festgehalten. Die Vertragsunterzeichnung erfolgt durch den Lehrbetrieb und den Azubi. Wenn Sie minderjährig sind, müssen auch Ihre Mütter und Väter unterschreiben.

Das Berufsausbildungsgesetz, 11 ( 11 BBiG) legt fest, welche Informationen Ihr Ausbildungsvertrag beinhalten soll: Einen Musterausbildungsvertrag können Sie in der Publikation "Ausbildung & Karriere: Rechte und Aufgaben in der Berufsausbildung" des BMBF einsehen. Den Musterlehrvertrag finden Sie auf Seite 226 der Druckschrift.

Lesen Sie den Ausbildungsvertrag vor der Unterzeichnung durch. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Ihren Ausbilder. Abschließend definiert der Arbeitsvertrag wesentliche Elemente für die kommenden Ausbildungsjahre.

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