Ausbildungsvergütungen Tabelle

Tabelle der Ausbildungsvergütungen

der einzelnen Berufe, ist in der folgenden Tabelle dargestellt. Ausbildungsvergütung - IHK Stade Ein auf einem korrespondierenden Kollektivvertrag basierender Ausbildungszuschuss ist immer als sinnvoll zu erachten. Wird über diese Standardvergütung hinaus eine Entschädigung bezahlt, ist diese natürlich auch entsprechend. Im Vertragsdatensatz muss die Bezahlung für jedes Schulungsjahr eingetragen sein. Bei tarifgebundenen Ausbildungsbetrieben gilt die in den Kollektivverträgen vorgesehene Ausbildungsbeihilfe.

Informationen erhalten Sie beim Berufsverband, dem der ausbildende Betrieb angehört, und bei den Qualifikationsberatern der Kommission. Änderungen von Tarifverträgen nach Vertragsabschluss gelten auch für die bestehenden Verträge. Die nicht tarifgebundenen Betriebe müssen eine "angemessene" Ausbildungsbeihilfe einräumen. Es handelt sich nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts um eine Entlohnung, die nicht mehr als 20 Prozent unter den tariflich vereinbarten Sätzen liegt.

Überprüfen Sie regelmässig die Bezahlung Ihrer Praktikanten! Nach aktuellem Bundesarbeitsgerichturteil vom 28. Mai 2015 besteht für nicht tarifgebundene Betriebe die Möglichkeit, von Praktikanten nachträglich auf eine entsprechende Entlohnung geklagt zu werden, wenn die Entlohnung unzureichend war. Für die Höhe der Ausbildungsbeihilfe ist die Industriezugehörigkeit des Ausbildungsbetriebs entscheidend für jeden Lehrberuf (unabhängig von der Industriezugehörigkeit des Betriebes), die sich aus den regelmässigen Evaluationen und Untersuchungen des Bundesinstituts für Berufsbildung errechnet.

Lässt sich der Lehrbetrieb einer Industrie, z.B. dem Groß- oder Detailhandel, der Metallbranche oder der Versicherungswirtschaft zuordnen, muss die tariflich vereinbarte Entlohnung der betreffenden Industrie gewählt werden. 20 Prozentpunkte können von dieser Tarifvergütung einbehalten werden. Hinweis: Eine Ausbildungsbeihilfe von weniger als 80 vom Hundert der tariflich vereinbarten Entlohnung ist nicht mehr zeitgemäß.

Beispielsweise beläuft sich die tariflich vereinbarte Ausbildungsbeihilfe auf 940,00 im ersten, 998,00 Euro im zweiten und 1086,00 Euro im dritten Jahr. Hierfür ist eine Entschädigung von 752,00 im ersten, 798,40 Euro im zweiten und 868,80 Euro im dritten Jahr der Ausbildung angebracht. Die Lohnerhöhungen bewirken keine Anpassung der Ausbildungsbeihilfe bei vorhandenen Lehrverhältnissen, da der Kollektivvertrag oder die Tarifvergütung nicht automatisiert wird.

Als Grundlage für die Bezahlung der Praktikanten soll ein Basistarif verwendet werden.

Die Referenztarife der Industrie- und Handelskammer wurden aus den Tarifsätzen des Gastgewerbes und des Handels errechnet. Die Wahl fiel auf diese Preise, weil rund ein Drittel der angemeldeten Praktikanten in diesen Bereichen tätig sind und somit in der Region üblich sind. Aus diesen Sektoren wurde daher der folgende Basistarif berechnet; die Erhöhung zwischen dem zweiten und dritten Lehrjahr wurde auf die Entlohnung für das dritte Lehrjahr angerechnet und dann auch auf die Entlohnung für das vierte Lehrjahr umgerechnet.

Weil auch der Basistarif nicht automatisiert angewandt wird, hat eine Erhöhung der vorhandenen Ausbildungsverträge keine Anpassung der Ausbildungsbeihilfe zur Folge. Stattdessen verbleibt dies eine eigenständige Angelegenheit des Auszubildenden. Nach der Bezugserhöhung darf die Ausbildungsbeihilfe jedoch nicht weniger als 80 % der Bezugsbeihilfe ausmachen. Für Ausbildungsverhältnisse, die ausschliesslich durch staatliche Mittel und Privatstiftungen zur Einrichtung von zusätzlichen Ausbildungsplätzen finanzierbar sind und darüber hinaus keine wirtschaftlichen Vorteile für einen nicht tariflich gebundenen Lehrbetrieb bieten, kann die tarifvertraglich festgelegte Entlohnung wesentlich niedriger sein als die tariflich festgelegte Ausbildungsbeihilfe.

In einem solchen Verfahren betrachtete das BAG eine Ausbildungsbeihilfe von nur 35 vom Hundert der tariflich vereinbarten Ausbildungsbeihilfe (für Drittbetriebe) als einen wesentlichen Anteil an den Unterhaltskosten. Bei einem Weiterbildungsverhältnis zwischen einer zwischenbetrieblichen Ausbildungseinrichtung und einem Berufssanierer nach 56 AFG (öffentlich gefördertes, dreigliedriges Ausbildungsverhältnis) braucht 10 Abs. 1 des Berufsausbildungsgesetzes ( 17 Abs. 1 des neuen Berufsausbildungsgesetzes) nicht angewendet zu werden mit der Konsequenz, dass der zu bildende Sanierer keinen Anspruch auf Vergütung hat.

Die Vertragsklausel enthält die Vergütungsklausel (der vorgefertigte Vertragstext: "Der Praktikant hat dem Praktikanten eine entsprechende Bruttoentlohnung in Höhe von EUR....."). Wir können in diesen Faellen nicht klar nachvollziehen, welche Entschaedigung angebracht ist, da wir die einzelnen Faelle nicht kenn. Es werden nur solche Ausbildungsverträge abgeschlossen, die eine Ausbildungsbeihilfe nach dem SGB III mit folgendem Satz (gültig ab 01.08.2016) zahlen: Diese werden für Praktikanten im Zuge der Ausbildung in einer externen Institution (BaE) ausbezahlt.

Bei Nichterfüllung dieses Kriteriums hat der Verband die vorgenannten ortsüblichen Vergütungen zu entrichten. Sie werden ohne registrierte Vergütungen abgegeben. Bevor diese Arbeitsverträge angemeldet werden können, muss bei der Agentur für Arbeit eine Bestätigung beantragt werden, dass sie die Entlohnung zahlt. Die Umschulung dient dem Aneignen von Fachwissen und Fähigkeiten von Volljährigen, daher werden auch diese Aufträge unentgeltlich erfasst.

Gleiches trifft auf die Zweckmäßigkeit der Ausbildungsbeihilfe nach 17 Abs. 1 BGB zu. Nach § 32 Abs. 2 BGB ist der Auszubildende zur Beseitigung des Mangels innerhalb einer bestimmten Zeit ( "realistische Zeit ", innerhalb derer der Fehler beseitigt werden kann) aufzufordern, sobald der Registrierungsfehler festgestellt worden ist. Der Ausbilder und der Auszubildende bzw. sein gesetzlicher Stellvertreter müssen über die Verweigerung der Anmeldung informiert werden.

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