Ausbildungsvergütung Sachsen

Berufsausbildungsbeihilfe Sachsen

Nach dem Berufsbildungsgesetz muss der Ausbilder Ihnen eine angemessene Vergütung gewähren. Ein wichtiger Faktor ist dabei die Ausbildungsvergütung. Die Höhe der Ausbildungsvergütung richtet sich nach dem Beruf.

Ausbildungsbeihilfe - Handwerkerkammer Leipzig

Nach § 17 des Berufsbildungsgesetzes hat der Auszubildende ein Anrecht auf eine entsprechende Entlohnung, die sich nach dem Alter des Lehrlings so bemisst, dass sie im Laufe der beruflichen Bildung zumindest einmal im Jahr zunimmt. Mit welcher Bildung und wie viel Geld Sie verdienen, kann nicht übergreifend gesagt werden, da die Vorschriften auch in der Region unterschiedlich sind. Prinzipiell kann nur bescheinigt werden, dass die Löhne in Dienstleistungsberufen oft nicht so hoch sind wie bei der gewerblich-technischen Lehre, zum Beispiel im Elektro- und Metallhandwerk.

Aufgrund der großen Wertsteigerung ist die Bezahlung dort in der Regel besser. Für Unternehmen, die unter Kollektivvereinbarungen fallen, regelt der Kollektivvertrag, wie viel sich am Ende des Monats im Lohnbeutel befindet. Falls ein Lehrbetrieb in den Geltungsbereich mehrerer Kollektivvereinbarungen gehört (gemischter Betrieb), gilt der Kollektivvertrag, der der Mehrheit der Arbeitszeiten der Mitarbeiter entspricht. Wie das Bundesarbeitsgericht in einem Beschluss von 1991 festgestellt hat, können sie bis zu 20 Prozentpunkte unter der tariflichen Entlohnung liegen.

Natürlich nicht, wenn der Kollektivvertrag für allgemein verbindlich befunden wurde, wie es bei der Bäckerei und beim Friseur der Fall ist. Dabei ist in der Regel die im allgemein gültigen Kollektivvertrag festgelegte Entlohnung zu entrichten. Für Ausbildungsberufe ohne tarifvertragliche Regelung sind die Empfehlungsraten der Berufsgenossenschaften heranzuziehen. Lehrverträge, für die eine monatliche Lehrlingsvergütung nach den oben erwähnten Referenzsätzen festgelegt wurde, können aufgrund der Bestimmungen des 29 Abs. 1 Nr. 1 HwO (bzw. 35 Abs. 1 Nr. 1 BBiG) nicht in die Ausbildungsrolle aufgenommen werden.

Sind im Lehrvertrag niedrigere als die zulässigen Gehälter vorgesehen, tritt die Handwerkskammer nicht in die Lehre ein. Höhere Entlohnung ist ein wesentlicher Motivator und kann jungen Menschen einen Ansporn für die betriebliche Weiterbildung sein.

Grosse Lohnunterschiede in Sachsen

Auszubildende, die nicht tariflich entlohnt werden, weil sie in einem nicht tariflich gebundenen Unternehmen studieren, dürfen maximal 20 Prozentpunkte weniger erhalten als andere Auszubildende in dieser Industrie, sagt Schlimbach. Andernfalls können sich die Auszubildenden bei der jeweiligen Kanzlei beklagen. Die großen Unterschiede zwischen den Ausbildungsbeihilfen sollen bald beseitigt werden.

Nach eineinhalb Jahren soll es eine bundesweite Mindestvergütung für die Ausbildung von Auszubildenden in Höhe des Mindestlohns sein. Mit der Novellierung des Berufsausbildungsgesetzes werden wir eine Mindestausbildungszulage im Berufsausbildungsgesetz festschreiben. Im ersten Jahr der Ausbildung verlangt der DGB Sachsen 635 EUR.

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