Ausbildungsvergütung nach Tarif

Schulungsgeld nach Tarif

im Falle einer Weiterbeschäftigung nach der Ausbildung in dem jeweiligen Wirtschaftszweig. Der Betrag der Ausbildungsvergütung variiert je nach Beruf und Bundesland. Der Betrag der Ausbildungsvergütung kann von Staat zu Staat variieren und hängt davon ab, ob das Unternehmen tariflich bezahlt. Der monatliche Ausbildungszuschuss kann je nach Branche, Region und Tarifvertrag variieren.

Berufsausbildungsbeihilfe: Nicht weniger als 20 % unter dem Tarif

Handwerker, die eine Ausbildungsbeihilfe von weniger als 20 % unter dem Tariflohn zahlen, müssen mit einer hohen Zuzahlung rechnen. 2. Es handelte sich um einen Auszubildenden, der einen Lehrberuf als Maschinen- und Anlagenführer in Bayern erlangt hatte. Der Auszubildende hat den Lehrvertrag mit einem nicht gewinnorientierten Verband abgeschlossen, der unter anderem zur Unterstützung einer Ausbildung mit qualifizierter Ausbildung ins Leben gerufen wurde.

Auch der Lehrbetrieb ist dort als angemeldet. Der Ausbildungszuschuss betrug nur rund 55 vom Hundert der Ausbildungsvergütung nach den Tarifvereinbarungen für die Metall- und Elektrobranche in Bayern. Der Auszubildende forderte nach dreieinhalb Jahren Ausbildungszeit weitere 21.678,02 EUR auf Basis der tariflich vereinbarten Ausbildungsvergütung netto.

Zu Recht entschied das Bundesarbeitsgericht, dass die vom Verband gezahlte Ausbildungsvergütung unangemessen ist (Az.: 9 AZR 108/14). Auszubildende müssen eine entsprechende Entlohnung nach 17 Abs. 1 S. 1 des BBiG erhalten. "Die Eignung wird durch die Verkehrsaussichten bestimmt. Der wichtigste Bezugspunkt dafür sind die entsprechenden Kollektivvereinbarungen.

Die Ausbildungsvergütung ist in der Regel dann nicht mehr sinnvoll, wenn sie um mehr als 20 Prozentpunkte unter dem tarifvertraglich festgelegten Betrag liegt", betont das Bundesarbeitsgericht. Ist der Auszubildende eine nicht gewinnorientierte Rechtsperson, rechtfertigt der Gemeinnützigkeitsstatus allein nicht den Verzicht auf die Anwendung der entsprechenden Tarifverträge bei der Beurteilung der Zweckmäßigkeit der Ausbildungsvergütung.

Allerdings ist eine durch Drittmittel geförderte Ausbildungsvergütung, die mehr als 20 Prozentpunkte unter den tariflich vereinbarten Tarifen liegen muss, nach dem Urteil noch nicht unbedingt unangebracht. Der Auszubildende könnte stattdessen die darauf ausgerichtete Annahme zurückweisen, dass spezielle Gegebenheiten die geringere Ausbildungsvergütung rechtfertigten, erläuterten die Juroren in Erfurt. Für das Landarbeitsgericht gab es keine besonderen Tatsachen, die der Annahme einer Unzulänglichkeit der von der Angeklagten geleisteten Ausbildungsvergütung entgegenstehen würden, obwohl die tarifvertraglichen Ausbildungsquoten um knapp 50 % niedriger waren, weil die Angeklagte während des Verfahrens keine Stellungnahme abgegeben hatte.

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