Ausbildungsvergütung Koch 2016

Berufsausbildungsbeihilfe Koch 2016

Lohnfortzahlung 2016: Geringerer Anstieg im Osten Dies entspricht einer Steigerung von 3,4 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahreswert. 859 ?. In Ostdeutschland war ein prozentual wesentlich stärkerer Zuwachs von 4,9 Prozentpunkten zu verzeichnen, das westliche Vergütungsniveau hatte im vergangenen Jahr 92 Prozentpunkte betragen. Das Bundesarbeitsministerium sammelt die neuesten Informationen über tarifliche Ausbildungsbeihilfen aus dem dort gepflegten Lohnregister.

Gegenwärtig werden 181 Ausbildungsberufe für Westdeutschland und 151 Ausbildungsberufe für Ostdeutschland in die Bewertung miteinbezogen. Der Rückgang der Ausbildungsberufe im Ostdeutschland ist darauf zurück zu führen, dass es in Ostdeutschland keine Tarifverträge für eine Vielzahl von Ausbildungsberufen im Westdeutschland gibt. Darüber hinaus wurden einige Ausbildungsberufe für den Orient nicht übernommen, da sie dort aufgrund der sehr geringen Anzahl von Auszubildenden von geringer Relevanz sind.

Ausgehend von den in den alten und neuen Bundesländern festgestellten branchenspezifischen Vergütungsdurchschnitten werden seit 2016 erstmalig für das Gesamtgebiet Durchschnittswerte pro Erwerbstätigkeit ermittelt. Das Gewicht richtet sich nach der Besatzungsstärke der Besetzungen im Westen und Osten. Zusätzlich werden Mittelwerte, z.B. für die verschiedenen Trainingsbereiche, und ein gesamter Durchschnitt auf Grund von berufsbezogenen Werten errechnet.

Gegenwärtig sind 89% aller Lehrlinge in den abgedeckten Ausbildungsberufen in Deutschland, 90% im Ausland und 81% im Ausland tätig. Im Rahmen der Ausbildung ist jeder Ausbildungsbetrieb rechtlich dazu angehalten, seinen Lehrlingen eine entsprechende Entlohnung zu bezahlen (§ 17 Berufsbildungsgesetz). Daher werden in den meisten Sektoren zwischen den Sozialpartnern (Arbeitgeber und Gewerkschaften) Abkommen über Ausbildungsbeihilfen geschlossen.

Allerdings ist die tarifliche Vergütung von Industrie zu Industrie sehr unterschiedlich. Dies bedeutet, dass es sowohl zwischen den Sektoren als auch zwischen den einzelnen Gebieten, vor allem zwischen West- und Ostdeutschland, zu Unterschieden in der Vergütung kommt. Tarifpflichtige Unternehmen müssen ihren Praktikanten zumindest die in ihrer Industrie und ihrem Gebiet gültigen Tarife auszahlen.

Demgegenüber können Unternehmen, die nicht tariflich gebunden sind, nach geltender Rechtsprechung bis zu 20 % unter dem für ihre Industrie und ihr Gebiet vereinbarten Ausbildungszuschuss liegen. Unternehmen, die keinen festen Tarifvertrag haben, bezahlen jedoch oft die Tarife des Tarifvertrags auf freiwilliger Basis (siehe auch Abschnitt über den Tarifvertrag für das Jahr 2012 in Beicht/Walden). Aus diesem Grund wird die tatsächliche Ausbildungsvergütung weiterhin vergleichsweise kräftig von den Tarifregelungen beeinflusst, auch wenn die Tarifverträge der Unternehmen in Westdeutschland seit Mitte der 90er Jahre signifikant zurückgegangen sind und die ostdeutschen Unternehmen stets wesentlich weniger tariflich gebunden sind als die westdeutschen Unternehmen (vgl. Ellguth/Kohaut 2016).

Allerdings ist der dem Lohnniveau entsprechenden Prozentsatz der Unternehmen, die in Ostdeutschland Ausbildungsbeihilfen bezahlen, signifikant niedriger als in Westdeutschland (siehe auch Abschnitt 2.2.2.2). Die Tarifparteien beschließen in der Regel über die Erhöhung der Ausbildungsvergütung im Zuge der allgemeinen Lohnverhandlungen über die Löhne und Gehälter der Beschäftigten. Tarifverträge über die Ausbildungsvergütung werden immer stärker durch Tarifverträge beeinflußt.

Die Entwicklung der Vergütung in Deutschland im Jahr 2016 war, wie Grafik 1 verdeutlicht, mit einer durchschnittlichen Steigerung von 3,4 Prozentpunkten für die Lehrlinge recht erfreulich, aber nicht ganz so gut wie in den vergangenen vier Jahren. Im Jahr 2015 betrug die Wachstumsrate noch 3,9 und in den Jahren 2012 bis 2014 je mehr als 4,0 Prozentpunkte.

Der moderate Anstieg der Ausbildungsvergütung im Jahr 2016 wird vor allem auf die im Jahr 2016 trotz der verhältnismäßig positiven gesamtwirtschaftlichen Situation in Deutschland etwas schwächere Tarifausprägung zurückzuführen sein (vgl. Bispinck et al. 2016). Neben der positiven Lohn- und Gehaltstrend dürften auch die Verhältnisse auf dem Bildungsmarkt eine wesentliche Ursache für den seit 2012 verhältnismäßig kräftigen Anstieg der tarifvertraglichen Ausbildungsvergütung gewesen sein.

Die Besetzung von Ausbildungsplätzen ist in den vergangenen Jahren für die Unternehmen deutlich erschwert worden, vor allem durch den starken Rückgang der Absolventenzahlen aufgrund der demographischen Entwicklungen, die zunehmende Tendenz junger Menschen zur Aufnahme einer akademischen Ausbildung und die verschärften Anpassungsprobleme auf dem Bildungsmarkt. Die Angebots-Nachfrage-Situation auf dem Bildungsmarkt hat sich, wie die Langzeitbeobachtung seit 1976 zeigt, immer auch auf die tarifliche Ausbildungsvergütung ausgewirkt (vgl. hierzu auch die Ausführungen von Peking 2011).

Die Vergütungserhöhungen waren in Zeiten, in denen das Angebot an Ausbildungsplätzen vor allem aufgrund der sehr hohen Zahl von Schulabgängern bei Weitem nicht ausreicht, immer sehr niedrig. In diesen Jahren wurden die Unternehmen immer wieder aufgefordert, mehr Lehrstellen für unversorgte Jugendliche zur Verfügung zustellen, und viele Unternehmen waren dazu bereit.

Die Tarifparteien wollten daher eine weitere Belastung der Unternehmen durch deutlich höhere Ausbildungsbeihilfen verhindern und einigten sich auf sehr moderatere Erhöhungen. Ab 2012 wurden seit langem stärkere Erhöhungen der Beihilfen durchgesetzt als bisher. Die Erhöhung der tariflich vereinbarten Ausbildungsvergütung war in den vergangenen Jahren in West- und Ostdeutschland nicht immer gleich hoch.

Die Vergütungsentwicklung im Ostteil ist, wie Grafik 2 zeigt, seit 2006 mit Ausnahmen von 2014 deutlich ausgeprägter als im Westteil. Der Grund dafür wird vor allem darin liegen, dass in vielen Bereichen die Bemühungen der Tarifparteien, vor allem auf der gewerkschaftlichen Seite, seit längerem auf eine völlige Harmonisierung der Berufsausbildungszulagen in den Ländern des Westens und Ostens abzielen.

Zudem begann der Schulabgängerrückgang in Ostdeutschland deutlich früher als in Westdeutschland und verstärkte sich ab 2008 deutlich. Für die ostdeutschen Unternehmen begann daher die zunehmende Schwierigkeit, Ausbildungsplätze zu besetzen, bereits einige Jahre zuvor. In Ostdeutschland beispielsweise gab es 2009 bereits eine durchschnittliche Steigerung der tariflich vereinbarten Ausbildungsvergütung um 4,9 Prozentpunkte, ab 2011 betrug die Steigerung zwischen 4,1 und 5,0 Prozentpunkten (2012 und 2013).

Das Lohnniveau ist zwischen den verschiedenen Bildungsberufen sehr unterschiedlich, wie Abbildung 3 zeigt. Als Beispiel werden die durchschnittlich tariflich vereinbarten Ausbildungsbeihilfen für 20 ausgewählte Berufe in Deutschland im Jahr 2016 genannt. Die Vergütung war daher in den wichtigsten Baugewerken (z.B. Maurer) mit einem monatlichen Durchschnitt von 1.042 ? besonders hoch. Auch in den Bereichen "Versicherungs- und Finanzbuchhalter", "Mechatroniker" und "Industriemechaniker" wurden sehr gute Entlohnungen erzielt.

Im Jahr 2016 war die durchschnittliche Entlohnung für bestimmte Berufe in Ostdeutschland oft signifikant geringer als in Westdeutschland (siehe Grafik 4). Vor allem in den Hauptberufen des Baugewerbes war der Abstand besonders groß, wo die Tariflöhne im Ostteil um 18% geringer waren als im Westerne. In den Berufsgruppen "Koch", "Kfz-Mechatroniker" und "Schlosser" war die durchschnittliche Entlohnung im Ostteil ebenfalls wesentlich geringer als im Westteil, und zwar um je 16 Prozentpunkte.

Darüber hinaus gab es aber auch eine Anzahl von Berufsgruppen, in denen es im Jahr 2016 keine Ost-West-Unterschiede bei den tariflich vereinbarten Ausbildungsbeihilfen mehr gab. Im Falle der festgestellten berufsbezogenen Durchschnittswerte ist grundsätzlich zu berücksichtigen, dass die tariflich vereinbarten Ausbildungsbeihilfen je nach Sektor und Standort - auch innerhalb West- und Ostdeutschlands - stark variieren können.

Dabei ist zu beachten, dass die tariflich vereinbarten Ausbildungsbeihilfen nur für die betriebliche Bildung gültig sind. Bei der aus staatlichen Geldern geförderten externen Weiterbildung bekommen die Praktikanten in der Regel eine deutlich geringere Vergütung, die durch Gesetz oder Vorschrift definiert ist und daher nicht in die Bewertung der tariflich vereinbarten Ausbildungsvergütung einfließt. Nun soll die tarifliche Ausbildungsvergütung für Berufe untersucht werden, die in den vergangenen Jahren bereits stark von Nachfrageausfällen geprägt waren.

Dies sind Tätigkeiten in der Gemeinschaftsverpflegung, im Lebensmittelhandel und in der Reinigungsindustrie (vgl. u. a. 2016). Im Jahr 2016 stieg die Vergütung in den Ausbildungsberufen "Restaurantfachmann" und "Koch" um 4,1 Prozentpunkte (von 735 auf 765 ) in Westdeutschland und um 5,6 Prozentpunkte (von 612 auf 646 Euro) in Ostdeutschland.

Mit 4,0 % (von 742 auf 772) stieg die Vergütung im Bereich "Fachkraft für Systemgastronomie" auch im Westen überdurchschnittlich, im Osten gar deutlich um 9,0 % (von 708 auf 772 ?). besonders starke Erhöhungen der Ausbildungsvergütung. Im Jahr 2016 wurden die berufsbezogenen Ausbildungsbeihilfen in Deutschland folgendermaßen verteilt:

20% der Trainees erreichten monatlich einen hohen Betrag von über 1000 Euro. Bei 62% lag die Vergütung zwischen 700 und weniger als 1000 ?. Für 18% der Auszubildenden waren die Werte mit weniger als 700 Euro vergleichsweise niedrig. Aufgrund der im Verhältnis zu Westdeutschland geringeren Vergütung ist die Streuung in Ostdeutschland ungünstiger als in ganz Deutschland.

Nur 14% der Lehrlinge im Orient bekamen eine höhere Vergütung von mindestens einem Jahr. Bei 55 % lag die Vergütung zwischen 700 und weniger als 1000 ?. Bei 31 % der Auszubildenden wurden weniger als 700 ? bezahlt. Die Höhe der Vergütung in Deutschland ist in den einzelnen Bildungsbereichen sehr unterschiedlich, wie Grafik 5 aufzeigt.

So wurden im Jahr 2016 im Öffentlichen Sektor im Schnitt die höchste tarifliche Ausbildungsvergütung beschlossen. Dagegen waren die Durchschnittswerte in den Bereichen Gewerbe, Agrarwirtschaft und freie Berufe wesentlich geringer. In den Ausbildungssektoren Wirtschaft und Gewerbe, Land- und Forstwirtschaft sowie Gewerbe gab es, wie Grafik 6 zeigt, einen verhältnismäßig großen Ost-West-Unterschied. Hier waren die Durchschnittsvergütungen im Ostteil signifikant geringer als im Westteil.

In der Öffentlichen Hand hingegen werden die Ausbildungsbeihilfen in Ostdeutschland seit einiger Zeit an westliche Standards angepasst. Hinsichtlich der Ergebnisse, die nach Ausbildungsberufen differenziert sind, ist allgemein festzustellen, dass die Vergütung zwischen den verschiedenen Ausbildungsberufen sehr unterschiedlich ist, insbesondere innerhalb der beiden großen Branchen Wirtschaft und Gewerbe sowie des Handwerks. Die Lohnunterschiede innerhalb der kleinen Ausbildungszweige, die deutlich weniger Ausbildungsberufe abdecken, sind dagegen deutlich kleiner.

Auch bei der Höhe der Vergütung sind Abweichungen zwischen Männern und Frauen zu beobachten. Die durchschnittliche Ausbildungsvergütung für männliche Jugendliche lag im Jahr 2016 in Deutschland bei 864 pro Monat, für weibliche Jugendliche um 3,2 % auf 836 Euro. Im Osten Deutschlands war der Unterschied etwas kleiner als im Bundesdurchschnitt.

Die Auszubildenden im Ostteil lagen im Durchschnitt bei 814 Euro, die Auszubildenden bei 793 Euro, das sind 2,6 Prozentpunkte weniger. Das abweichende Durchschnittsgehalt resultiert ausschliesslich aus der Tatsache, dass die jungen Herren überwiegend in anderen Ausbildungsberufen als jungen Damen tätig waren. Die Ausbildungsvergütung war in Ausbildungsberufen, in denen nahezu ausschliesslich Jugendliche tätig waren, oft vergleichsweise hoch.

Dagegen war die Entlohnung in einigen Ausbildungsberufen, in denen vor allem jugendliche Arbeitnehmerinnen ausbilden. Alle bisher angeführten Beträge stellen die durchschnittliche tarifliche Entlohnung für die gesamte Ausbildungszeit der in der Ausbildungsverordnung festgeschriebenen Ausbildungsberufe dar. Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen zur Erhöhung der Ausbildungsvergütung ( 17 Berufsbildungsgesetz) steigen die tariflich vereinbarten Entgelte mit jedem Jahr.

Abbildung 7 zeigt die für die verschiedenen Lehrjahre im Jahr 2016 berechneten Mittelwerte in Deutschland. In Grafik 8 sind die ausbildungsjahresspezifischen Resultate für West- und Ostdeutschland aufgeführt. Es ist zu berücksichtigen, dass die Mittelwerte der entsprechenden Lehrjahre nicht immer alle abgedeckten Lehrberufe umfassen. Obwohl die beiden Jahresberufe in die Berechnung für das erste und zweite Lehrjahr einbezogen wurden, sind sie in den Durchschnittswerten für das dritte und vierte Lehrjahr nicht inbegriffen.

Das durchschnittliche Entgelt für das vierte Ausbildungsjahr richtet sich ausschliesslich nach den wenigen Ausbildungsberufen mit dreieinhalbjähriger Ausbildungszeit. Hier mussten alle Abgaben (Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge) vom ausbildenden Unternehmen bezahlt werden. Bekenntnis, Ursula: Langfristige Entwicklung der tarifvertraglichen Ausbildungsvergütung in Deutschland. Ausbildungsbeihilfen in Deutschland als Ausbildungsförderung oder Bezahlung.

WSI-Tarifarchiv, Bispinck und Reinhard: Halbjährlicher Bericht zur Tarifpolitik 2016 und zur Lohn- und Gehaltstrend. IAB-Betriebspanel 2015 mit den Ergebnissen für die Bereiche Mathematik, Physik, Mathematik, Physik, Mathematik, Physik, Physik, Physik, Physik, Physik, Physik, Physik, Physik, Physik, Physik, Physik, Physik, Chemie, Physik, Physik, Physik, Physik, Physik, Chemie, Physik, Physik und Chemie. Datenbericht zum Berufsbildungsreport 2016.

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