Ausbildungsvergütung Kfz Mechatroniker Tarif

Berufsausbildungsbeihilfe für Kfz-Mechatroniker Tarif

Für Kfz-Mechatroniker gibt es jedoch keine feste Vergütung. Wieviel Sie bekommen, hängt von der Branche und dem für diese Branche geltenden Tarifvertrag ab. Die Tarifpartner (Arbeitgeberverbände und Gewerkschaften) haben für viele Berufe eine Ausbildungsvergütung festgelegt. Der Industriezweig, auf den Sie sich geeinigt haben, steht in Ihrem Ausbildungsvertrag.

Wie viel Geld bekommt man im Beruf des Automechanikers? Jahreslöhne, Arbeitserfahrung und vieles mehr

Absolvierte Fachausbildung, z.B. zum Kfz-Mechatroniker (m/w), eventuell mit Abschluss zum - Techniker/Meister (m/w) Seit über 40 Jahren bieten wir im Bertrandt-Konzern vor allem für die weltweite Kfz-Industrie zukunftsweisende Personalentwicklungslösungen an. Du interessierst Dich für einen Beruf im Kfz-Mechanikerbereich, hast aber noch keine konkreten Gehaltsvorstellungen? Die hier in den anschaulichen tabellarischen Darstellungen - gegliedert nach Bundesländern, Erfahrungswerten und Branchen - enthaltenen Informationen wurden aufbereitet.

Sind Sie der Ansicht, dass es Zeit für eine Lohnerhöhung ist und wollen sich einen Eindruck über das durchschnittliche Einkommen im Kfz-Mechanikerbereich in Ihrem Land machen? Rund 70 Prozentpunkte der Umfrageteilnehmer waren ohne personelle Verantwortung und rund 30 Prozentpunkte in leitender Funktion. Das Gehaltsband gibt Ihnen auch Aufschluss darüber, was die Arbeit im Kfz-Mechanikerbereich für monatliche Finanzierungsmöglichkeiten bringt und wie es in den anderen Gebieten auszusehen hat.

Wenn Sie diese Erfahrungswerte in der Tasche haben, steht Ihren Gehaltsverhandlungen bei einem Stellen- oder Industriewechsel nichts mehr im Wege. Über den nachfolgenden Knopf gelangen Sie gezielt zu den Stellenausschreibungen im Fachbereich Kfz-Mechanik.

Jeder, der unmoralische Ausbildungsbeihilfen bezahlt, schulde dem Praktikanten die tariflich geschuldeten Vergütungen.

Wenn die tarifvertraglich nicht gebundene Einigung unter 80 Prozent der nach dem jeweiligen Kollektivvertrag zu leistenden Vergütungen fällt, ist dies nach dem LAG als nicht mehr sachgerecht zu betrachten und die tarifvertragliche Entlohnung zu entrichten. Eine Schulabgängerin hat am Samstag, den 22. Mai 2006, einen Ausbildungsvertrag mit einem Kfz-Servicebetrieb für den Lehrberuf Kfz-Mechatroniker/-in mit Ausbildungsschwerpunkt Kfz-Technik mit einer Dauer von 42 Monate für den Zeitraum vom 1. September 2006 bis 28. Februar 2010 unterschrieben.

Die Vertragsparteien haben eine Ausbildungsvergütung von monatlich 230,00 Euro für das erste Lehrjahr bzw. 280,00 Euro für das zweite Lehrjahr, 320,00 Euro für das dritte Lehrjahr und 390,00 Euro für das vierte Lehrjahr als Bruttoprämie festgelegt. Am 14. August 2006 wurde ein zweiter Lehrvertrag mit gleichem Inhalt, aber höherer Bezahlung nur gegen Vorweisung bei der IHK zur Anmeldung als Auszubildender abgeschlossen.

Entsprechend 308,00 Euro für das erste Lehrjahr, 352,00 Euro für das zweite Lehrjahr, 396,00 Euro für das dritte Lehrjahr und 432,00 Euro für das vierte Lehrjahr brutt. Die Bezahlung unserer Auszubildenden erfolgte jedoch nach dem ersten abgeschlossenen Praktikum. Die Lehre endet gütlich am Stichtag des Abschlusses eines Gerichtsverfahrens: Der Praktikant setzt seine Berufsausbildung in einem anderen Unternehmen fort.

Unser Praktikant hat am 3. April 2009 beim Landesarbeitsgericht Leipzig geklagt auf Bezahlung der Unterschiedsbeträge zwischen der bereits geleisteten und der von der Kfz-Gewerkschaft der Leipziger Landeshauptstadt festgesetzten Entlohnung. Seine Ausbildungsgesellschaft ist indirekt über die Handwerkerkammer dem Mitteldeutschen Kfz-Tarifverband angeschlossen. Außerdem hatte er auch keine Kopie dieses Ausbildungsvertrages bekommen.

Der/die TrainerIn macht geltend, dass er/sie nicht an den Kollektivvertrag des Mitteldeutschen Kraftfahrzeug-Tarifverbandes ( "Kfz-Tarifvertrag") gebunden ist. Die Vertragsänderung vom 26. Mai 2006 war am 13. Juli 2006 erfolgt, weil die Kfz-Innung der Stadt Leipzig den Mitteldeutschen Kfz-Tarifverband verlassen hatte. Sein ehemaliger Lehrling hat unter Einbeziehung des letzten abgeschlossenen Vertrags noch Anspruch auf eine Brutto-Differenz von 2.827,59 ?, mehr aber nicht.

Sie stützte ihre Entscheidungen auf den zweiten Lehrvertrag, den sie als effektiv und ausschlaggebend für die Entlohnung ansah. Allerdings entschied das Bezirksarbeitsgericht in vollem Umfang für den Anspruch des Praktikanten und verlieh ihm die Unterschiedsbeträge zwischen dem bezahlten und dem nach dem jeweiligen Kollektivvertrag geschuldeten Entgelt.

Die Auszubildenden haben nach dem Recht auf eine angemessene Entlohnung, die ihrem Alter entsprechend so gestaltet ist, dass sie sich im Laufe ihrer Ausbildung mit fortschreitendem Alter erhöht, und zwar zumindest einmal im Jahr. Für die Bewertung, welche Entlohnung sinnvoll ist, sollte immer der jeweilige Kollektivvertrag berücksichtigt werden. Fällt die vertraglich vereinbarte Ausbildungsvergütung unter 80 Prozent der tariflich zu gewährenden Ausbildungsvergütung, ist sie nicht mehr zeitgerecht.

Im Falle einer Auseinandersetzung ist der Trainer dann verpflichtet, die tariflich vereinbarte Entlohnung statt der 80% Gebühr zu bezahlen. Im entsprechenden Kollektivvertrag war eine monatliche Entlohnung von 400,00 für das erste Lehrjahr, 455,00 ? für das zweite Lehrjahr und 510,00 ? für das dritte Lehrjahr vorgesehen. Die in beiden Verträgen getroffenen Vergütungsvereinbarungen sind insoweit gegenstandslos.

Aus diesem Grund bleibt der Trainer dem Teilnehmer die Unterschiedsbeträge zwischen der tariflich vereinbarten und der bereits gezahlten Entschädigung schuldig.

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