Ausbildungsvergütung Duales Studium

Berufsausbildungsbeihilfe für duale Studiengänge

Duales Studium - Informationen zu Art, Zulassungsbedingungen, Organisation, Dauer und Vergütung. Auch hier verbirgt sich eines der stärksten Argumente für ein duales Studium: Geld. Entlohnung für duales Studium Was verdient man eigentlich in einem dualen Studium?

Entlohnung: Wie viel bringt ein Doppelabschluss?

Der große Pluspunkt des Doppelstudiums gegenüber dem Studium ist das Entgelt. Abhängig davon, ob Sie ein duales oder ein praxisintegriertes Studium absolvieren, erhalten Sie eine Ausbildungsvergütung oder eine Praktikumsentschädigung für Ihre Praxisarbeit. Entlohnung: Wie viel bringt ein Doppelabschluss? Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass das Entgelt davon abhängt, wie viel ein "normaler" Auszubildender für den eigenen Ausbildungsberuf im eigenen Betrieb einnimmt.

Die Ausbildungsvergütung wird üblicherweise alljährlich erhöht. Dabei haben wir die Löhne der großen Ausbildungsberufe untersucht und untersucht, wie viel in der Berufsausbildung und als Berufsanfänger nach der Berufsausbildung verdient werden kann. Das ist übrigens nicht so leicht, denn jedes Unternehmen bezahlt anders: Unternehmen A bezahlt nach dem Kollektivvertrag, Unternehmen B nicht.

Auch Unternehmen C zahlt nach dem tariflichen Schema, aber nach einem anderen Schema als Unternehmen A. Und bei Unternehmen D ist es wieder ganz anders: Alle Auszubildenden erhalten das selbe, ob im Sekretariat, in der KÃ?che oder in der WerkstÃ?tte, aber nach der Schulung werden Sie in unterschiedliche Schemata eingeteilt. Abhängig davon, ob Ihr Unternehmen an Tarifverträge geknüpft ist, in welcher Gegend Deutschlands Sie arbeiten und in welcher Industrie Sie tätig sind, kann Ihr Lohn für den gleichen Berufsstand variieren.

Sie können mit der Gehaltsabfrage die durchschnittliche Ausbildungsvergütung für jeden Beruf gegenüberstellen. Sie finden hier eine Reihe von Berufen, die häufig auch im Rahmen eines dualen Studiensystems ausgebildet werden. Im Falle eines ausbildungsintegrierten Doppelstudiums erlischt die Berechtigung zur Ausbildungsvergütung nach der bestandenen Abschlußprüfung. Für die praktischen Phasen bis zum Ende des Studienaufenthaltes wird in der Regel zwischen dem Unternehmen und den Studierenden ein Einzelteilzeitvertrag geschlossen.

Offensichtlich ist der erste Vorzug, überhaupt ein Einkommen zu haben. Denn "normale" Schüler verstehen das nicht. Sie studieren in der Regel an einer Universität. Im Gegensatz zu z.B. öffentlichen Hochschulen müssen Sie eventuell für private Bildungseinrichtungen Studienbeiträge zahlen. Es gibt 4 verschiedene Möglichkeiten, diese Honorare zu bezahlen: Das Unternehmen, in dem Sie während der praktischen Phasen arbeiten, bezahlt Ihnen die volle Studiengebühr und ein zusätzliches Einkommen.

Das Unternehmen, in dem Sie während der praktischen Phasen arbeiten, bezahlt Ihnen die volle Studiengebühr, aber kein Aufgeld. Das Unternehmen, in dem Sie während der praktischen Phasen arbeiten, bezahlt Ihnen einen Teil der Studiengebühr und ein Aufgeld. Das Unternehmen, in dem Sie während der Praktika arbeiten, bezahlt Ihnen ein Honorar, aber Sie müssen alle Studienbeiträge selbst aufbringen.

Diejenigen, die noch nicht eingeschrieben sind, aber bereits eine betriebliche Weiterbildung beginnen, können eine Ausbildungsvergütung beantrag. Immatrikulierte können sich für das BAföG bewerben. Wenn Sie keinen Anspruch auf BAföG haben, können Sie einen Antrag auf Wohnbeihilfe stellen. Dies ist auch für Doppelstudenten möglich, die ausbildungsintegriert sind. In der Regel können diejenigen gefördert werden, die einen staatlichen Lehrberuf erlernen, ihre erste berufliche Bildung absolvieren und (einschließlich der Eltern) nur über begrenzte Finanzmittel verfügen.

Sie können die Unterstützung nur während des Zeitraums in Anspruch nehmen, in dem Sie noch nicht an der Uni angemeldet sind (= Immatrikulation ), aber das Doppelstudium bereits aufgenommen haben. Wenn Sie sich z.B. 1 Jahr vor Beginn der ersten theoretischen Phase in Ihrem Betrieb befinden, ist es sinnvoll, (frühzeitig!) eine Ausbildungsvergütung zu beantragen.

Sie können sich neben Ihrem Lohn auch für das BAföG bewerben. Dies ist eine Staatszulage, bei der Sie einen monatlichen Zuschuss erhalten, abhängig davon, wie viel Mittel Ihre Gastfamilie während Ihres Aufenthalts zur Verfuegung hat. Fünf Jahre nach Studienende müssen Sie die halbe erhaltene Unterstützung in Teilbeträgen zurückzahlen.

Manche Studiengänge sind nicht BAföG-fähig. Der Grund dafür ist, dass einige Studieninstitutionen nicht als förderfähig gelten. Am besten informieren Sie sich gleich bei der Studentenberatung der jeweiligen Universität, sobald Sie sich für einen bestimmten Studiengang entscheiden. In den meisten Fällen ist eine BAföG-Förderung für Doppelstudenten jedoch überhaupt nicht erforderlich, da die Gehälter und sonstigen Subventionen der Betriebe vollkommen ausreichend sind.

Wie " gewöhnliche " Studierende wandern auch Doppelstudierende oft von ihrer Heimatstadt an ihren Wohnort ab. Obwohl Ihr Einkommen als Doppelstudent nicht sehr hoch ist, gibt es nahezu immer Wohnheime in der Umgebung von Doppeluniversitäten. In den praktischen Phasen können Sie sich zum Beispiel nach einer Wohngemeinschaft umgucken.

Falls Sie keinen Anspruch auf BAföG als Doppelstudent haben oder BAföG als Bankkredit erhalten, können Sie einen Antrag auf Wohnbeihilfe einreichen. Der Wohngeldrechner ermittelt Ihnen die Höhe Ihres Anspruchs auf Wohnbeihilfe selbst. Neben Lohn, Wohnbeihilfe und BAföG gewähren Firmen oft weitere Subventionen. Sie sind jedoch nicht obligatorisch und unterscheiden sich von Firma zu Firma.

Sie als Doppelstudent profitieren oft von Stipendien für Lernmaterialien, so dass Sie nicht für Lehrbücher aus der eigenen Tasche aufkommen. In der Regel werden Sie im Rahmen des Bewerbungsverfahrens oder spätesten zu Beginn Ihres Studiums detailliert über die Fördermöglichkeiten eines Unternehmens informiert. So lange Sie unter 25 Jahre sind und studieren, bekommen Sie staatliches Zuschuss.

Sie haben bereits als Student gearbeitet und wollen Ihren Job trotz der hohen Belastung durch Studium und Praktika im Unternehmen nicht abgeben? Sie kommen mit dem niedrigen Lohn nicht klar und möchten etwas mehr Geld verdienen? Für die meisten Unternehmen ist dies kein Hindernis. Es ist sehr hilfreich, wenn Sie das Unternehmen informieren und fragen, ob eine Teilzeitbeschäftigung für Sie möglich ist.

Auch wenn dies in Ihrem Schulungsvertrag ausdrücklich untersagt ist, kann die HR-Abteilung zustimmen. Bei den meisten Doppelstudiengängen ist eine Auslastung von 40 Wochenstunden vorgesehen. Studienabbrecher: Was, wenn es mir nicht schmeckt? Wenn ja, dann fallen vor allem "normale" Studierende nach einigen Monaten aus dem Studium aus, weil sie z.B. noch eine Bestätigung für ihr Wunschstudium bekommen oder feststellen, dass ihnen das Fachgebiet doch nicht liegt.

Die Wahrscheinlichkeit eines Abbruchs ist bei Doppelstudenten signifikant niedriger. Das Bewerbungsverfahren startet etwa ein Jahr vor Studienbeginn. Es kann natürlich trotzdem vorkommen, dass das Doppelstudium anders läuft, als Sie es sich erträumt haben. In diesem Fall sollten Sie sorgfältig abwägen, ob Sie Ihr duales Studium nicht bis zum Ende fortsetzen wollen.

Wenn der Ausbildungsbetrieb Ihre Studienbeiträge (teilweise) zahlt, kann das Ausbildungsunternehmen Sie auffordern, die anfallenden Kosten zurückzuzahlen, wenn Ihr Studium abgebrochen wird. Falls in Ihrem Schulungsvertrag nichts steht, sollten Sie sich bei der Abteilung Personalwesen erkundigen, ob das betreffende Ausbildungsunternehmen eine Rückerstattung verlangt. Wahl des Studienortes: Soll das Einkommen darüber bestimmen? Generell sollten Sie bei Ihrer Wahl eines gewissen Doppelstudiums dem Lohn nicht die höchste Priorität einräumen.

Eines ist sicher: Sie haben klare Vorzüge gegenüber "normalen" Studierenden, weil Sie (meist) keine Studienbeiträge zahlen müssen, obwohl Sie an einer praxisnahen Universität studieren und auf die Studierenden selbst eingehen. Zudem sichern Sie mit Ihrem Lohn Ihren Unterhalt, während "normale" Studierende oft nebenberuflich mitarbeiten. Darüber hinaus sollten Sie bedenken, dass sich Ihr Einkommen nach dem Studium deutlich erhöht.

Aufgrund der guten Einstellungschancen und der hervorragenden theoretischen und praktischen Ausbildungen sind Ihre Aussichten, unmittelbar nach dem Studium eine Stelle zu bekommen, sehr gut. Entscheiden Sie sich nicht nach dem Lohn, sondern nach dem Lehrberuf, dem Ausbildungsbetrieb und der Bildungseinrichtung bzw. dem Studium.

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