Ausbildungssuche 2016

Bildungssuche 2016

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meinestadt. mit südeuropäischer Herkunft erfolgreich bei der Suche nach Ausbildung. Auf 100 Ausbildungssuchende kommen statistisch 104,2 Arbeitsplätze. Eine Berufsausbildung im dualen System findet abwechselnd an zwei Lernorten statt: der Berufsschule und dem Ausbildungsbetrieb.

Bildungsbericht des Bundes: Freie Ausbildungsplätze auf Rekordniveau

Nie waren so viele Ausbildungsplätze offen wie im vergangenen Jahr. Die Aussichten auf einen Ausbildungsplatz scheinen sehr hoch zu sein. Aber es kamen viele tausend Antragsteller mit leeren Händen davon. Im vergangenen Jahr wurden mehr Ausbildungsplätze als je zuvor ausgelastet. Im Jahr 2016 wurden bei der BA rund 43.500 offene Arbeitsplätze registriert, 4,5 Prozentpunkte mehr als im vergangenen Jahr.

Auf 100 arbeitssuchende Absolventen wurden 104,2 Ausbildungsplätze angeboten. "Junge Menschen hatten kaum eine so gute Chance auf einen spannenden Ausbildungs- und Karriereplatz wie heute", erklärt Bildungsministerin Johanna Wanka. Vor allem kleine Betriebe in ländlich geprägten Gebieten litten unter dem Angebotsüberhang, erklärt Achim Dercks, stellvertretender Geschäftsführer des DIHK. Aus diesem Grund entziehen sich viele der Berufsausbildung.

Ursächlich hierfür ist die seit Jahren andauernde Studienneigung und der damit verbundene Rückgang der Bewerberzahlen. Der DGB beschwerte sich jedoch, dass 1,2 Mio. Menschen im Alter zwischen 20 und 29 Jahren ihre Berufsausbildung nicht abgeschlossen hätten und nicht zur Uni oder Universität gingen. "Deshalb benötigen wir eine Ausbildungssicherheit, die allen jungen Menschen eine berufliche Qualifikation ermöglicht", sagt DGB-Chefin Elke Hannack.

Bei 20.600 Bewerbern ist die Suche nach einem Ausbildungsstellenangebot ohne Erfolg geblieben. Das bedeutet, dass viele Antragsteller die Anforderungen der Unternehmen nicht erfüllten. Rund 300.000 Menschen starteten 2016 ein Projekt in der so genannten Übergangszone. Gibt es für Gymnasiasten größere Aussichten? SPD-Fraktionschef Hubertus Heil zufolge wird es vor allem fuer Schulabgaenger mit Hauptschulabschluss immer schwieriger. Gefordert werden "mehr Förderangebote neben den betriebseigenen Ausbildungsplätzen".

Dagegen sagte Achim Dercks vom Bundesverband Deutscher Industrie- und Handelskammern, immer mehr Firmen würden schwächeren Leistungsträgern "und nun auch Fluechtlingen eine Perspektive geben". Ihm zufolge starten mittlerweile 75 Prozent der Schüler in eine Lehre.

Differenzen zwischen den Ländern: Ausbildungsplatzangebot steigt

In den letzten zehn Jahren haben sich die Ausbildungschancen junger Menschen deutlich erhöht. Dies belegt eine neue Untersuchung der Berliner Senatsverwaltung. Die Perspektiven hängen jedoch in hohem Maße vom Wohnsitz und Bildungsniveau der Antragsteller ab. Im Bundesdurchschnitt haben sich die Ausbildungsplatzchancen für Jugendliche erhöht. Zu diesem Ergebnis kommt der Ländermonitor für Berufsbildung der Berliner Senatsverwaltung für Berufsbildung der BMS.

2016 wurden 94 Lehrstellen pro 100 Antragsteller geschaffen. Im Jahr 2007 hatten nur 85 Prozent der Interessenten einen Ausbildungsplatz zur Verfügung. Das Paradoxe: Die besseren Möglichkeiten gehen mit einem Abbau der Lehrstellen einher. Gleichzeitig hat sich die Bewerberzahl jedoch nahezu verdoppelt. Betrachtet man die Werte in den einzelnen Staaten, so zeigen sich regional sehr unterschiedliche Perspektiven für junge Menschen.

In einigen Ländern gibt es ein übermäßiges Angebot an Ausbildungsstellen, in anderen Bereichen bleiben die Jugendlichen mittellos. Neben dem Freistaat mit Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen zählen auch drei neue Bundesländer zu den Ländern mit mehr Arbeitsplätzen als Bewerbern. Schleswig-Holstein hat die schlechteste Perspektive. Nach wie vor gibt es Schwierigkeiten mit dem so genannten Matching, d.h. der Kombination von Antragsteller und Unternehmen.

Im Jahr 2016 blieben acht Prozentpunkte aller Ausbildungsplätze offen, 13,4 Prozentpunkte der Ausbildungsplatzsuchenden haben keinen geeigneten Ausbildungsbetrieb gefunden. Im Jahr 2015 haben nur 49% der Schulabgänger einen Ausbildungsplatz gefunden. Die nichtdeutschen Jugendlichen haben besonders schlimme Ausweise. Nach Angaben der Berliner Senatsverwaltung sind die Differenzen zu Deutschland besonders groß in Schleswig-Holstein, Sachsen und Bayern. Das Vorstandsmitglied der Stiftung, Jörg Dräger, verknüpfte die Publikation der Untersuchung mit der Aufforderung, dass Unternehmen neue Formen der Kontaktaufnahme mit Antragstellern annehmen, sich neuen Gruppen zuwenden und die Bedingungen in wenig attraktiven Berufsfeldern optimieren sollten.

Die Bertelsmann-Stiftung verlangt auch eine gesetzliche Bildungsgarantie, um allen jungen Menschen eine Perspektive zu geben. html+='''; html+=' '; html+=''; html+='; html+='

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