Ausbildungsrechte Gesetz

Schulungsrechtsgesetz

BBiG, die Handwerksordnung, das Jugendarbeitsschutzgesetz, die Ausbildereignungsverordnung und andere Gesetze und Verordnungen. Pflegeberufsgesetz Jeder Praktikant erhält eine zweijährige allgemeine, duale Berufsausbildung, in der er einen Studienschwerpunkt in der Praxis wählt. Lehrlinge, die ihre allgemeinbildende Berufsausbildung im dritten Lehrjahr fortführen, werden mit dem Berufsbild "Pflegefachkraft" oder "Pflegefachkraft" ausgezeichnet. Lehrlinge, die ihren Fokus in der Alten- oder Kinder- und Jugendbetreuung haben, können entscheiden, ob sie - anstatt die allgemeine Berufsausbildung fortzuführen - einen eigenen Altenpfleger- oder Gesundheits- und Kinderkrankenpflegeabschluss anstreben.

Auch sechs Jahre nach dem Start der neuen Ausbildungsgänge wird geprüft, ob noch ein gesonderter beruflicher Qualifizierungsbedarf in der Alten- oder Gesundheits- und Kinderpflege vorhanden ist. Bereits nach zwei Drittel der Ausbildungszeit wird eine Vorprüfung zur Bestimmung des Ausbildungsniveaus durchgeführt. Die Länder erhalten so die Gelegenheit, die in der Vorprüfung ermittelten Fähigkeiten im Zuge einer Fortbildung für Pflegehelferinnen und Pflegehelfer zu erkennen.

Es ist nicht notwendig, die Untersuchung zu absolvieren, um die Schulung fortzusetzen. Zum ersten Mal sind für den Bereich der Pflege gewisse Berufstätigkeiten, die nach diesem Gesetz dem pflegerischen Beruf zugeordnet sind, d.h. nur von geschultem Fachpersonal ausgeübt werden dürfen, durchgesetzt. Neben der professionellen Krankenpflegeausbildung wird ein Studium der Krankenpflege angeboten. Darüber hinaus haben die Praktikanten ein Anrecht auf eine entsprechende Ausbildungsbeihilfe.

Dabei wird die Förderung der Krankenpflegeausbildung völlig neue Wege gehen. Es wird über Landesmittel gleichmäßig durchgeführt und erlaubt so eine flächendeckende, qualitätsgeprüfte Weiterbildung in der Nähe des Wohnortes. Im Rahmen eines Pay-as-you-go-Systems werden sowohl Ausbildungs- als auch Nichtausbildungseinrichtungen zur Refinanzierung eingesetzt. Das neue allgemeine Krankenpflegetraining wird durch die EU-Richtlinie über die gegenseitige Anerkennung von Berufsabschlüssen in anderen EU-Mitgliedstaaten automatisiert werden.

Getrennte Qualifikationen in der Alten- und Kinderpflege können in anderen EU-Mitgliedstaaten von Fall zu Fall weiterverfolgt werden. Den Krankenpflegeschulen und Ausbildungseinrichtungen steht somit genügend Zeit zur Verfügung, um sich auf die neuen Ausbildungsgänge umzustellen. Dieses Gesetz wird schrittweise in Kraft gesetzt. Auf dieser Basis können z. B. die Ausbildungs- und Prüfungsordnung und die Finanzverordnung frühzeitig vor Ausbildungsbeginn eingereicht werden.

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