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Es werden nicht nur Vollzeitstellen vermittelt, sondern auch Praktika und freie Ausbildungsplätze. Wir bieten Ihnen vor der Ausbildung verschiedene Möglichkeiten, sich weiter zu qualifizieren oder auf die Ausbildung vorzubereiten. Die Zahl der gemeldeten Ausbildungsplätze in der Region Hannover ist auch in diesem Jahr höher als die Zahl der gemeldeten Bewerber. Prinzipiell kann jede duale Ausbildung auch in Teilzeit absolviert werden. Suchen Sie einen geeigneten Ausbildungsplatz?

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Arbeitsamt unter Beschuss: Hartz IV-Studenten drängen auf Bildung

Jennys letzter Schultag*, 16, hätte so wunderschön sein können: Die schlanke Frau mit den kurzblonden Härchen könnte ihren Schulabschluss ebenso glücklich wie ihre Mitschüler zelebrieren. Aufgewachsen ist Jenny in einem Hartz IV-Haushalt. Immer wieder verlangt die Stelle Abschriften ihrer Urkunden - obwohl die 16-Jährige regelmässig Schulzeugnisse vorlegt.

Sie hat den Anschein, dass sie zu einer Lehre oder einem Arbeitsplatz gezwungen werden sollte. Sie ist nicht allein mit ihrer Unsicherheit. Das Arbeitsamt lehnt diesen Verdacht nachdrücklich ab. Jennys Arbeitsvermittlung hat in diesem Jahr begonnen. In der Mailbox der Familien, die Arbeitslosenunterstützung II erhielten, befand sich erneut ein Schreiben der Agentur für Arbeit - nicht wie üblich an die Frau, sondern an sie selbst.

Sie hatte Angst, dass die Behörden die Grade nutzen würden, um ihre Karriere zu planer. "Die Beraterin wollte mich zu einem Training drängen" Ein Briefaustausch erfolgte, unter Sanktionsandrohung wurde sie endlich zu einem Gesprächstermin in die Arbeitsagentur eingeladen. Durch den Auftrag soll sie sicherstellen, dass sie einen Lehrplatz sucht. Jennys Wunsch war es aber nicht, eine Lehre zu machen, sie wollte in die Berufsfachschule gehen.

"Die Betreuerin wollte mich zu einer Erziehung zwingen. Sie hat sich dem Zwang widersetzt und sich mit Erfolg in der Berufsfachschule beworben. Der Integrationsvertrag ist ein öffentlich-rechtlicher Auftrag zwischen einer hilfsbedürftigen Person und der Zeitarbeitsfirma. Junge Menschen, die noch zur Schulzeit gehen, eine Lehre machen, als Studierende das Studium in Anspruch nehmen oder eine andere allgemeine oder berufliche Bildung auf Vollzeitbasis abschließen, können die Integrationsvereinbarung aus "anderen wesentlichen Gründen" verweigern (10 Abs. 1 Nr. 5 SGB II).

Der Antragsteller muss der Agentur für Arbeit alle für die Bedarfsermittlung notwendigen Auskünfte erteilen ("§ 60 SGB I"). "Für die Fragestellung, ob und inwieweit soziale Leistungen gewährt werden sollen, sind die Aussagen der Betroffenen jedoch völlig irrelevant", sagt Sozialrechtlerin Helge Hildebrandt. Die im Dritten SGB geregelten Rechte und Verpflichtungen für Auszubildende und Arbeitssuchende sind auch für Schülerinnen und Schüler nicht anwendbar - und stellen daher keine rechtliche Grundlage für die Berichtspflicht dar.

"Schulkinder von Arbeitssuchenden können nicht als erwerbslos betrachtet werden, nur weil ihre Mutter oder ihr Vater erwerbslos ist. Schueler sind Schueler - und keine kleinen Arbeitslosen", sagt Hildebrandt. Vor kurzem hat die Beraterin im Zuge einer "Datenaktualisierung" Jennys Schulzeugnis nochmals angefordert, "ihr bei der Job- oder Ausbildungsplatzsuche zu helfen".

Jennys Gefühl ist ausgeschlossen und allein. "Das gilt sowohl für die Erwachsenen als auch für die Kinder", sagt Huth. Auch " rät man keinem Studenten, kein Grammatikum zu absolvieren. Ein Schulzeugnis wird nur dann verlangt, wenn ein berechtigter Anlass vorliegt - z.B. wenn Schülerinnen und Schüler einen Antrag auf Förderung von Privatunterricht gestellt haben.

Die allgemeine Darstellung von Schulzeugnissen sei "aus Datenschutzgründen nicht möglich". Jennys Antrag auf ein Nachhilfestipendium wurde nicht gestellt. Es geht immer darum, den Hilfebedarf einer bedürftigen Gemeinschaft, zu der auch das Kind gehört, zu beseitigen, erklärt die BAG. Deshalb ist es ratsam, "gemeinsam mit den Kindern und ihren Möglichkeiten (z.B. Lehrstellensuche) früh nachzudenken".

Die immer wiederkehrende Aufforderung, ihre Zertifikate vorzuweisen, konnte Jenny ohnehin nicht verstehen. Ein ähnliches Schicksal hatte Franziska*, 16, aus der Umgebung von Frankfurt. Viele ihrer Mitschüler würden sich wahrscheinlich Sorgen um die Aussage der 16-Jährigen machen - Durchschnittsnote 1,6. Aber für sie heißt das vor allem eines: neuer Druck beim Arbeitsamt.

Die Berufsberaterin sorgte sich um die weitere Entwicklung von Francis, er schreibt ihr im vergangenen Jahr. Er war schockiert. "Mir ist klar, dass ich das Gymnasium absolvieren will und lernen werde - und plötzlich muss ich über eine Bildung nachgedacht haben? "Als sie sich wehrte, die Zeugenaussagen abzugeben, kamen weitere Schreiben.

Die Beraterin schreibt im März: "Franziska muss alle Mittel ausreizen, um ihren Hilfsbedarf zu beenden oder zu reduzieren. "Damit sie so schnell wie möglich in die Arbeitswelt kommen, müssen wir wissen, ob die jungen Menschen noch zur Schule gehen - oder bereits auf dem Markt verfügbar sind. Ruppert antwortete nicht, warum die Schulzeugnisse, die auch Franciska regelmässig vorlegen musste, für die Statusprüfung nicht ausreichen.

Abgesehen von den Problemen mit der Agentur für Arbeit haben sie noch etwas anderes gemeinsam: ihre engagierte Mutter, die sich im Netz informiert und für ihre Tochter kämpft. Sie erfuhren, dass ihre Tochter die Urkunden überhaupt nicht vorweisen musste - und unterstützten den Kampf ihrer Nachkommen. Das Arbeitsamt hatte auch mehrmals zwei Geschwister bei Cuxhaven um ein Schulzeugnis gebeten, obwohl die jungen Leute bis 2011 die Schulbank drücken werden.

Sie wendet sich an Werner Schulten, Mitglied des Vorstands der Linken, der das Arbeitsamt fragt. Sie ist notwendig, um den Wechsel der "Klientel" von der schulischen in die berufliche Praxis zu sichern. Die Resonanz der Studenten sei gut, sagte Kanthack. Die Erfahrung von Werner Schulten war anders: "Die Eltern und ihre Schützlinge waren geschockt, dass ihre Noten vom Arbeitsamt bewertet werden sollten.

"Sozialanwältin Helge Hildebrandt stimmt mit den Angehörigen überein: "Es gibt keine rechtliche Pflicht für Mütter und Väter, dem Arbeitsamt die Zeugnisse ihrer Schüler vorzulegen", sagt die Anwältin. Der Grund dafür ist, dass die rechtliche Teilnahmeverpflichtung, mit der die Arbeitsämter oft den Schulabschluss rechtfertigen, nicht mit Strafen verbunden sein darf, solange die jungen Menschen noch in der Schulzeit waren (siehe Kasten).

Deshalb gibt die Agentur für Arbeit den Arbeitsämtern Empfehlungen, wie sie auf andere Art und Weisen Einfluss auf die betroffenen Mütter nehmen können, sagt der Rechtsanwalt. In einem Statement der Agentur für Arbeit heisst es deshalb: "Ist der junge Mensch (....) nicht reif für eine freiwillige Selbstanzeige", ist die "Beteiligung des Psychologen" zu berücksichtigen.

Solche Übungen machen Jennys Zweifel daran, dass sie es wirklich kann. Ihre Klassenkameraden geniessen die Freiheiten nach dem Gymnasium in vollem Umfang, während sie die kommenden Daten in der Jobbörse vor Augen hat.

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