Ausbildungsplätze 2016 Nrw

Auszubildende 2016 Nrw

Rund 1.000 Studien- und Ausbildungsplätze für 2016 - Jetzt online bewerben. Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt ist seit vielen Jahren angespannt. Für das Jahr 2016 stehen 9.430 Ausbildungsplätze für Pflegefachkräfte in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung.

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2015/16: Der Ausbildungsmarkt in NRW steckt fest

Zum zweiten Mal in Folge wurden 2015/2016 mehr Ausbildungsplätze angeboten als im vorigen Jahr. Die angebotenen Ausbildungsplätze entsprechen oft nicht den Anforderungen und Berufsvorstellungen von Schulabgängern. Die Besetzung von Ausbildungsplätzen ist in einigen Industriezweigen schwierig. Nur in den Gebieten Münsterland und Süd-Westfalen ist der Bildungsmarkt nahezu austariert.

"Christiane Schönefeld, Chefin der Agentur für Arbeit NRW, zum Ausbildungsmarktgleichgewicht für das Jahr 2015/2016: "Aber das Wirtschaftswachstum ist zu niedrig, um das Missverhältnis zwischen Angebots- und Nachfrageentwicklung im ganzen Land aufzufangen. "Erfreulich ist, dass die im vergangenen Jahr durch den NRW-Ausbildungskonsens eingeleitete Initiative zur Erhöhung der Zahl der Ausbildungsplätze auch 2015/2016 fortgesetzt wurde", erklärte der Arbeitsmarktexperte.

"Die Zunahme von knapp 3.000 Arbeitsplätzen in der Statistikwelt führt jedoch nur zu einer Zunahme von 1.400 Ausbildungsplätzen. In diesem Jahr kamen erstmals rund 1.600 so genannte High-School-Absolventenausbildungen hinzu, also beispielsweise für Nachwuchsführungskräfte im Handel. "Es ist auch gut, dass wir in NRW generell jeden Ausbildungsplatz mit gutem Schulabschluss ausbilden.

"Die Kluft zwischen der Bewerbernachfrage und dem Ausbildungsplatzangebot hat sich kaum weiter verringert. Die BA unterstützt Betriebe, die nicht hundertprozentige Bewerbungen annehmen. Andererseits verdeutlicht ein Vergleich der Top 10 der offenen Ausbildungsplätze, dass die Neubesetzung vieler dieser Stellen das vorhersehbare Problem der Fachkräfte in Bereichen mit hohem Bedarf in NRW nicht löst.

"Der Bildungsmarkt in NRW ist für uns nach wie vor eine große Aufgabe. "Bereits heute sind Ausbildungsplatzqualität und Standortattraktivität für Betriebe und Industrie ein Thema. Das bedeutet auch, dass Firmen in zunehmendem Maße passende, nicht die besten Kandidaten für die zukünftige Tätigkeit engagieren werden. Auch in den nächsten Jahren erwartet Schoenefeld, dass immer mehr Jugendliche den Bildungsmarkt verlassen: "Bereits in diesem Jahr konnten 619 Jugendliche, die nach Nordrhein-Westfalen geflohen waren, eine Lehre beginnen.

Etwa 1.500 weitere Flüchtlinge können zu jeder Zeit eine Berufsausbildung anstreben. Es wird davon ausgegangen, dass das Potenzial bei Antragstellern mit Migrationshintergrund im nächsten Jahr signifikant wachsen wird. Im Berichtszeitraum unterzeichneten 311 einen Lehrvertrag, 793 oder 1,3 Prozentpunkte weniger als 2014/2015. Zum Ende des Berichtsjahrs hatten 292 Jugendlichen eine Möglichkeit (weiterer Schulbesuch, Freiwilligendienst, Auslandsaufenthalte, Erwerbstätigkeit), das waren 261 Menschen oder 1,6 Prozentpunkte weniger als im Jahr zuvor.

Unabhängig davon, welche Chancen sie haben, bemühen sich diese Antragstellerinnen und Antragsteller prinzipiell weiterhin um einen bevorzugten Ausbildungsstellenplatz. Aus statistischer Sicht werden 129.631 bzw. 95,0 % aller Antragsteller berücksichtigt, weil sie einen Lehrplatz finden, sich für eine andere Möglichkeit wie eine weitere Ausbildung oder Beschäftigung entscheiden oder sich ohne weitere Rechtfertigung als Antragsteller abmelden.

Zum Ende des Berichtsjahrs hatten 786 Antragsteller weder einen Ausbildungsplatz noch eine Ausbildungsalternative, 88 oder 1,3 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Auch die Qualifikationen der Auszubildenden verbessern sich weiter: 40,2 Prozentpunkte der Antragsteller haben einen Schulabschluss oder eine Hochschulzugangsberechtigung. Die Antragstellerinnen und Antragsteller besitzen in zunehmendem Maße einen höheren Schulabschluss.

Dies entspricht 40,2 % aller Antragsteller. Letztes Jahr waren es 39,2 nach 38,3 Prozentpunkten. Gleichzeitig geht die Anzahl der Antragsteller mit mittlerem Bildungsabschluss zurück. Sie sanken von 56 auf nur noch 54,7 Prozentpunkte.

Damit ist der Qualifizierungstrend bei den Ausbildungsplatzbewerbern klar erkennbar. Der Anteil der Jugendlichen, die zum Bilanzstichtag weder einen Ausbildungs- noch einen Alternativplatz hatten, also als "unversorgt" eingestuft wurden, lag bei 2.750 (40,5 Prozent). Sie lagen mit 40,5 Prozentpunkten leicht unter dem Vorjahresniveau (41,9 Prozent).

Auch gut ausgebildete Studienbewerber sind von dem regional - und berufsspezifischen Mismatch in NRW stärker ausgeprägt. Hierzu zählt auch, dass Karrierewünsche und Ausbildungsplätze nicht übereinstimmen. Aufgrund ihrer hohen Qualifikation haben diese Antragsteller jedoch in der Regel mehrere Möglichkeiten und bieten daher keinen Lehrstellenplatz an.

Bei den meisten Bewerbern, die zum Ende des Berichtsjahres noch auf der Suche nach einem Ausbildungsstellenangebot waren, gab es folgende Wunschberufe: 1. 157 geflohene Jugendliche haben sich im Jahr 2015/2016 um eine Ausbildungsstelle bewirbt und werden von den Arbeitsagenturen als ausbildungsreif bewertet. Vor allem aber haben sie die Voraussetzungen für eine Berufsausbildung in Deutschland und besitzen nach einer kurzen Zeit ausreichend Vorkenntnisse.

Mit 619 Bewerbern, das sind 28,7 Prozentpunkte aller Bewerbungen mit Flughintergrund, waren sie erfolgreich und konnten nach einer kurzen Suche einen Lehrplatz finden. haben 270 eine Lehrstellenalternative entdeckt. Die Mehrheit der Antragsteller aus dem Bereich der Flugmigration verfügt über einen Zwischenabschluss. haben einen Hauptschulabschluss - das sind 53,5 vH.

Es handelt sich vorwiegend um männliche Personen - 1.673 Mann oder 77,6 Prozentpunkte - und im Durchschnitt sind sie etwas älter als die deutschen Bewerber: 1.393 der jugendlichen Flüchtlinge oder 64,6 Prozentpunkte sind über 20 Jahre. Mit 110.826 Ausbildungsplätzen verzeichneten Betrieben, Betrieben, Behörden und Anbietern im vergangenen Jahr 2.994 bzw. 2,8 Prozentpunkte mehr Ausbildungsplätze als vor einem Jahr.

In diesem Jahr wurden jedoch erstmals bakkalaureatsspezifische Ausbildungsgänge in die Statistiken miteinbezogen. Am häufigsten wurden in diesen Ausbildungsberufen Ausbildungsplätze zum Einzelhandelskaufmann (1.271 Stellen) angeboten, ein Lehrgang, der beispielsweise Niederlassungsleiter großer Handelsketten an ihre Aufgaben heranführt.

Weniger als diese erstmals gemeldeten Ausbildungsberufe stieg das Angebot um 1.423 bzw. 1,3 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahreswert. 6.964 Ausbildungsplätze waren zum Bilanzstichtag noch nicht besetzt, 936 bzw. 15,5 Prozentpunkte mehr als im Jahr zuvor. Das mathematische Bewerberverhältnis hat sich gegenüber dem Jahr zuvor positiver entwickelt, ist aber unausgewogen geblieben:

Eine Bewerberin erhielt 0,81 Ausbildungsplätze. In der Vergleichsperiode lag der Wert bei 0,78. Auf 6.786 Altbewerber (insgesamt) entfielen am Ende des Berichtsjahres 1,03 offene Ausbildungsplätze (insgesamt 6.964) gegenüber 0,90 im Jahr davor. Top 10 der offenen Ausbildungsplätze: In der Arbeitsagentur des Münsterlandes registrierten sich 12.031 Antragsteller, 543 oder 4,3 Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr.

Der starke Bewerberrückgang im münsterländischen Raum korrespondiert mit einem kräftigen Zuwachs: 11.870 Bewerbungen sind 657 oder 5,9 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Daraus ergibt sich ein nahezu ausgewogener Bildungsmarkt im Münstertal. Zum Bilanzstichtag waren 652 Positionen noch nicht vergeben. Durch die geringe Diskrepanz zwischen Angebots- und Nachfrageentwicklung stellt sich das münsterländische Land als nahezu ausgewogener Bildungsmarkt dar.

In Süd-Westfalen gab es nur ein gutes Beschäftigungsverhältnis zu den Bewerbern - es ist damit die einzigste Landesregion in NRW mit einem mathematisch ausgewogenen Ausbildermarkt. Hier wurden 270 Ausbildungsplätze geboten, 445 oder 4,1 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Gleichzeitig hatten sich 10.307 Jugendliche beworben, 356 Jugendliche oder 3,3 Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr.

Die 349 Antragsteller (139 weniger als vor einem Jahr) haben keinen geeigneten Lehrplatz gefunden. Es wurden 835 Ausbildungsplätze nicht besetzt - 260 mehr als vor einem Jahr. Der Bildungsmarkt im Großraum Europa, dem grössten Ballungsraum Europas, entwickelte sich im Jahr 2015/2016 völlig anders. Zum Bilanzstichtag hatten 38.187 Antragsteller nur 25.943 freie Stellen.

Deutlich deutlicher ging die Anzahl der Studienbewerber um fast 22 bzw. 0,1 Prozentpunkte und die Anzahl der gemeldeten Ausbildungsplätze um 524 bzw. 2,0 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahreswert zurück. Das Angebot an freien Ausbildungsplätzen erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 27 auf 1.224, ohne Berücksichtigung der Ausbildungsplätze waren es zum Bilanzstichtag 1.481 junge Menschen.

Pro Antragsteller gingen rund 0,68 Stellenanzeigen ein (Vorjahr: 1 von 0,69). In Rheinland ging die Anzahl der Antragsteller gegenüber dem Berichtszeitraum 2015 um 378 bzw. 0,8 Prozentpunkte auf 45.151 zurück. Die Anzahl der Altbewerber ist um 163 auf 2.593 gestiegen. Auf der Anbieterseite konnte das Rheinland ein Plus von 1.203 Ausbildungsplätzen bzw. 3,3 Prozentpunkten auf 37.644 Ausbildungsplätze verzeichnen.

Zum Bilanzstichtag gab es 2.819 Leerstände - 522 mehr als vor einem Jahr. Das Verhältnis von Bewerber zu Job hat sich im zweiten Jahr in Folge leicht verbessert - auf 0,83 Arbeitsplätze pro Bewerber (Vorjahr 0,8). Bei 560 Bewerbungen wurden 151 Personen oder 0,9 Prozentpunkte weniger als im Jahr zuvor registriert. 065 Jugendlichen war es nicht möglich, einen Lehrplatz zu finden, 91 mehr als im vorigen Jahr.

Das sind 671 oder 4,8 Prozentpunkte mehr als im vergangenen Jahr. Bis zum Bilanzstichtag konnten 670 Ausbildungsplätze nicht wiederbesetzt werden. Ein Bewerber hatte 0,83 Ausbildungsplätze. Den stärksten Zuwachs an ausgewiesenen Arbeitsplätzen verbuchte der Bildungsmarkt im Bergland im Berichtsjahr 2015/2016. Firmen und Unternehmungen verzeichneten hier 6,0 oder 542 mehr Arbeitsplätze als im vorigen Jahr.

Demgegenüber standen 13.181 Bewerber - 25 oder 0,2 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr. Als einziger Wirtschaftsraum verzeichnet das Bergland einen Anstieg der Bewerberzahlen - wenn auch nur um 25 Jahre. Die Quote verbesserte sich von 0,68 im Jahr zuvor auf 0,72 Arbeitsplätze pro Bewerber im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Zum Berichtsstichtag hatten 905 Antragsteller keinen Lehrplatz - 100 mehr als vor einem Jahr. Im Gegenzug ging die Anzahl der offenen Stellen auf 764 zurück. Vor einem Jahr waren es 861. Hintergrundinformationen:

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