Ausbildungsplätze 2016 für Hauptschüler

Lehrlingsausbildung 2016 für Gymnasiasten

Der Anteil der Auszubildenden stieg von 2009 bis 2016 von 20,3 auf 26,2 Prozent. Bis 2016 finden viele Hauptschüler einen Ausbildungsplatz in einem der Spitzenberufe für Hauptschüler und Arbeitsagenturbezirke. In der dreijährigen Ausbildung lernen Sie in der betrieblichen Ausbildung, an der städtischen Berufsschule für Rechts- und Verwaltungsberufe und in der.

Geringfügige Verbesserungen in Niedersachsen

Laut einer neueren Untersuchung haben viele junge Menschen in Norddeutschland noch keinen Lehrplatz. Die Bertelsmann Stiftung gab am vergangenen Sonntag in Gütersloh bekannt, dass vor allem Schüler und junge Ausländer wenig Aussicht auf einen Berufseinstieg haben. Laut "Ländermonitor berufliche Bildung 2017 " in Niedersachsen waren im Jahr 2016 nur 89 Ausbildungsplätze im Dualen Ausbildungssystem für 100 Studienbewerber verfügbar.

Die Perspektiven auf dem Bildungsmarkt hatten sich im 3-Jahres-Vergleich leicht erholt. Darüber hinaus bleiben im Jahr 2016 5,5 Prozentpunkte der insgesamt rund 58.000 Ausbildungsplätze in Niedersachsen aus. Etwa 16% der Antragsteller fanden keinen Lehrplatz in den Betrieben. Nur 44% der Auszubildenden ohne Schulabschluss oder mit Realschulabschluss können laut Länder-Monitor unmittelbar mit der Berufsausbildung beginnen.

Nur 41% der jungen Ausländer konnten direkt in die Berufsausbildung einsteigen. Laut der Untersuchung ist die Anzahl der neuen Auszubildenden gegenüber 2013 um sieben Prozentpunkte gestiegen - vor allem in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziales. Zwischen 2013 und 2016 ist das Ausbildungsplatzangebot um 1,4 Prozentpunkte gestiegen.

Das hätte jedoch die Chancen auf dem Lehrstellenmarkt nicht verbessert: Im Jahr 2016 gab es nur 88 Ausbildungsplätze pro 100 Auszubildende. So waren die Chancen für Antragsteller in keinem anderen Land so schlecht wie in Schleswig-Holstein. Insbesondere junge Menschen ohne Schulabschluss oder mit Hauptschulabschluss haben hier geringe Ausbildungsmöglichkeiten. Lediglich rund 40 Prozent der Kinder schaffen es, eine Berufsausbildung oder eine Lehre im Schulsystem zu absolvieren.

Noch schwieriger ist es für junge Menschen ohne Reisepass, eine Lehre zu beginnen: 73% von ihnen steigen zunächst in das System des Übergangs ein, in dem keine beruflichen Qualifikationen erlangt werden können - verglichen mit nur 27% der Ausländer. Die Ausbildungsplatzchancen der Gymnasiasten in Mecklenburg-Vorpommern haben sich deutlich verbessert.

Lediglich 55% von ihnen starten dort unmittelbar nach der Schulzeit eine innerbetriebliche oder vollzeitliche schulische Berufsausbildung. Im Jahr 2007 waren es laut der Untersuchung knapp 90 Prozent von ihnen. Im Gegensatz dazu hat sich der generelle Rückgang der Berufsbildung in MV verlangsamt. 2015 starteten 10.318 junge Menschen eine Berufsausbildung in Betrieb oder in Schulen, insbesondere in den Bereichen Bildung, Gesundheit und soziale Berufe.

Dies sind weitere zwei Prozentpunkte weniger als im Jahr 2013 - dem Jahr, in dem der Tiefpunkt durchschritten wurde. Die Zahl der Auszubildenden hat sich laut Länderbericht jedoch mittlerweile eingependelt. In Hamburg ist das Ausbildungsinteresse junger Menschen nach wie vor hoch. Zwar absolvieren 55 Prozent der Teilnehmer das Gymnasium, doch die Ausbildungsplatznachfrage ist nicht rückläufig.

Danach haben im Jahr 2015 1,5 Prozentpunkte mehr junge Menschen eine Berufsausbildung im Schulsystem begonnen als im Jahr 2013. 60 Prozentpunkte aller jungen Menschen würden nach der Schulzeit eine Berufsausbildung aufnehmen - ein Topwert im Ländervergleich. Allerdings entspricht das Angebot in Hamburg der Untersuchung zufolge nicht der Bedarf. Im Jahr 2016 gab es auf 100 Bewerbungen 90 Ausbildungsplätze.

Hamburg gelingt die erfolgreiche Einbindung der Hauptschüler in den Ausbildungsmarkt: Mehr als jeder zweite von ihnen startet unmittelbar mit der Berufsausbildung (2007: 40 Prozent). Für junge Ausländer ist dies jedoch schwer. Mit 48% starten sie eine Messung des Transformationssystems mehr als dreimal so häufig wie ihre deutsche Kollegen (14%).

"Soziale Brisanz ist es, wenn Firmen lautstark über einen angeblichen Lehrlingsmangel klagten, sich aber von Gymnasiasten abwandten", sagte die stellvertretende Vorsitzende Elke Hannack. "Auch nicht jeder zweite junge Mensch mit Hauptschulabschluss macht den unmittelbaren Einstieg in die Berufsausbildung. "Der " Länder-Monitor berufliche Bildung 2017 " wird vom Institut für Soziologische Forschung Göttingen und dem Institut für Betriebswirtschaftliche Pädagogik und Personalförderung der Uni Göttingen erarbeitet.

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