Ausbildungsplätze 2016 Bremen

Auszubildende 2016 Bremen

Die Jobbörse AutoWeller Ausbildung in technischen Berufen ist bei Jugendlichen sehr gefragt / Symbolische Foto - Wirtschaft. Quote erst im Datenreport 2016 wieder gemeldet, so dass seit Jahren. Berufsbildung 4.0 Der Digitalisierungsplatz Mit der zunehmenden Internationalisierung der Wirtschaft verändert sich die Welt der Beschäftigung 4.0.

Mitarbeiter und Unternehmer müssen sich neuen Arbeitsformen, Aufgabenstellungen und Anforderungen anpassen. Gleiches trifft auf die berufliche Bildung zu. Sven Voelpel, Prof. und Strategen von der Jacobs University Bremen, beschrieb uns im Gespräch "Arbeit 4. 0 - wie Betriebe Facharbeiter sichern", wie sich die Berufswelt für Betriebe verändert.

Mit dem Wandel der Berufswelt muss sich auch die berufliche Ausbildung wandeln - in eine Ausbildung hinein. 3. 0. Der Zukunftsforscher sagt uns, was das für Firmen, Bildungseinrichtungen und Gesellschaften heißt, indem er für uns die Demographie und die digitale Welt zusammenbringt. Warum, lieber Kollege Voelpel, müssen wir unsere Ausbildung überhaupt durch die Umstellung auf digitale Medien verbessern?

Wir haben es mit unterschiedlichen Erscheinungen zu tun: Firmen müssen mit rückläufigen Bewerberzahlen rechen, der Wettbewerb unter den Fachkräften steigt. Hierauf müssen die Firmen antworten - sie müssen flexibel werden, um wettbewerbsfähig zu sein. Zugleich haben wir die Möglichkeit der digitalen Erfassung, der Rechner erledigt immer mehr Arbeiten. Technisches Wissen kann so weiter entzogen werden, denn durch gutes Knowledge Management und mobiles Retrieval kann Wissen auch im Rechner generiert werden.

Zukünftig werden daher Fähigkeiten wie z. B. Ideenreichtum und Beweglichkeit gefragt sein. Doch wie man schöpferisch und beweglich sein kann, wurde in der Lehre noch nicht befördert. Eins wird klar: Rechner können nicht schöpferisch sein. Inwiefern fördern wir die Mitarbeiter zu kreativer und flexibler Arbeit? Bei Sven Voelpel: Man muss das Thema KreativitÃ?t trainieren.

Am ersten Tag lässt man sie über ein bestimmtes Themengebiet freien Lauf und präsentiert es ohne Zwängen. Hierdurch wird die KreativitÃ?t gefördert. Wir müssen die Denkweise von Flexibilität und Flexibilität in das Bildungswesen und in die Betriebe transferieren. Seit jeher engagieren sich Firmen dafür, kreative und innovative Ideen zu entwickeln.

So Sven Voelpel: Firmen erlauben oft keine Neuerungen. Man sagt, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zwar innovative Ideen haben können, aber diese Menschen werden in der Tat rasch beiseite geschoben und durch die Organisationen und Abläufe im Betrieb daran gehindert, zu viel Initiative zu ergreifen. Tatsächliche Phantasie, Interdisziplinärität und Beweglichkeit sind für Firmen ein Verlust an Kontrolle. Dies ist eine große Aufgabe für die Betriebe, aber auch für die Ausbildungseinrichtungen.

In Ihrer Lernkarriere ist bisher viel zu wenig kreativ gewesen - vom schöpferischen Erlernen im Vorschulalter bis hin zu rigiden Vorlesungen an der Uni geht die gestalterische Arbeit immer weiter zurück. Die alten rigiden Bildungssysteme passen nicht mehr zu modernen Firmen. Wir müssen ganz auf die Ausbildung 4.0 umstellen. Wie soll das in der Realität sein?

Und Sven Voelpel: Gerade jetzt müssen viele Lehrkräfte und Trainer nachdenken. Auf der einen Seite brauchen wir mehr Arbeit in der Gruppe, mehr Eigenverantwortung. Dafür brauchen wir, wie jede Lern-Pädagogik sagt, mehr Emotionalität, mehr Belohnung und das alles in Teamwork. Jeder weiß das von der Prüfung - man vergisst den Inhalt nach drei Monate, während man sein ganzes Jahr lang für das Diplomarbeitsthema beten kann.

Wir beschwören, wenn wir von digitaler Technik sprechen, gern den Schrecken der vielen tausend verlorenen Stellen, die von Roboter und eigenständigen Kraftfahrzeugen besetzt werden. VÖLPEL: In der Gesellschaft werden immer mehr neue Stellen entstehen. Deshalb brauchen wir allein die digitale Erfassung, um mit weniger Menschen mehr zu erreichen.

Viele Arbeitsplätze werden natürlich durch die Umstellung auf digitale Medien abgebaut. Mehr und mehr wollen wir uns durch die digitale Umsetzung von Produkten und Dienstleistungen ermöglichen lassen. Gemeinsam mit der Allianz Versicherungsgruppe führten sie eine Untersuchung zur beruflichen Bildung durch 4. 0. Welche weiteren Tendenzen haben Sie neben KreativitÃ?t und FlexibilitÃ?t erkannt? So haben wir zum Beispiel beim Training festgestellt, dass es sehr darauf ankommt, nahe am Verbraucher zu sein.

Bereits während der Schulung und der Berufsschulausbildung müssen Lehrlinge unmittelbar in den Kontakt mit dem Kunden und beim Endkunden treten, um bedeutende Kompetenz wie zum Beispiel Empathie auszubilden. Andere wesentliche Qualifikationen, auf die wir in der beruflichen Bildung angewiesen sind, sind Interaktivität und Interdisziplinarität, Entscheidungsfreiheit, Beweglichkeit, Flexibilität, Online-Kompetenz, digitaler Transfer, kreative Fähigkeiten, virtuelle Arbeit und/oder unternehmerische Denkweise.

Was ist mit denen, die ihre Lehre bereits abgeschlossen haben? So Sven Voelpel: Wir müssen "lebenslanges Lernen" erlernen. Auch in der gleichnamigen Sonderausstellung "Ey Alter", die im Raum Bremen gezeigt wurde und zur Zeit im Mercedes-Benz Haus in Stuttgart zu sehen ist, nehmen wir diese Ergebnisse auf. Sehr geehrter Herr Voelpel, vielen Dank für das Gespräch.

Dr. Sven Völpel ist Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaft an der Universität Bremen. Seine Forschungsschwerpunkte sind Business-Modelle, Überlebensstrategien und Zukunftssicherung von Firmen in der Zeit der Globalisierung und des Demografiewandels. Im Jahr 2007 gründet er das " WDN - WISE Demography Network ", ein Meinungs- und Erfahrungsaustauschforum zu den Anforderungen des Demografiewandels.

Zur noch besseren Vorbereitung der Firmen auf die strategische Ausrichtung der digitalen Welt wird im Frühling 2017 ein Digitalisierungsnetz in der nordwestlichen Metropole aufgebaut. Einen weiteren Schwerpunkt des Netzwerkes bildet die Entwicklung der Digitalisierungskompetenzen in der Berufsbildung. Die Leistungen der WFB Wirtschaftförderung Bremen für die Privatisierung Ihres Betriebes sind auf der Seite Digitalisierungsübersicht zu sehen.

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