Ausbildungsplätze 2016 Augsburg

Auszubildende 2016 Augsburg

Ausbildung in Augsburg: Doppelte Anzahl an Ausbildungsplätzen wie vor zehn Jahren - Local (Augsburg) Auf dem Bildungsmarkt ist die Situation besser als sonst wo. Dies hat für die Antragsteller und nicht für einige Unternehmen einen Vorteil. Eine gute Atmosphäre herrschte im Saal 434 der Arbeitsagentur Augsburg. Die IHK-Mitarbeiter Oliver Heckemann, Volker Zimmermann von der Handwerkskammer (HWK) und Reinhold Demel, Leiter der Arbeitsagentur Augsburg, berichteten über die Situation auf dem Bildungsmarkt in Augsburg und Schwäbisch Halloween und haben viele gute Nachrichten im Reisegepäck.

"Das Fazit von Demel: "Jugendliche, die eine Ausbildung suchen, haben bessere Aussichten als je zuvor. 3. In diesem Jahr wurden im Vermittlungsbezirk 121 Ausbildungsplätze pro 100 Antragsteller geschaffen. Dies ist mehr als das Doppelte der Zahl der offenen Stellen im Vergleich zu 2005, als 100 Bewerbungen nur 50 Ausbildungsplätze ausmachten. Die gute Wirtschaftslage sei der Grund, warum die Firmen mehr Mitarbeiter brauchten.

Das spiegelt sich auch im Bildungsmarkt wider. Ein positiver Nebeneffekt: Auch wer noch nicht das Richtige findet, muss nicht den Kopf ins Korn nehmen: "Junge Menschen können noch leicht eine Lehre anfangen, sagt Derel und wird von den Kammer-Vertretern unterstützt. Auf diese Weise können neue Positionen vergeben werden", erläutert Oliver Heckemann das Vorgehen.

Darüber hinaus sind noch viele Ausbildungsplätze offen. Die Bundesagentur für Arbeit hat per 31. Dezember 2009 noch 430 freie Stellen - branchenübergreifend. Doch die gute Situation hat nicht nur Vorzüge, sie hat auch zwei Facetten. Bereitwillige junge Menschen können mit ziemlicher Sicherheit einen Lehrplatz erhalten, aber die Unternehmen konkurrieren um die besten Stellen.

"Es ist heute in der Tat so, dass man um die Besten konkurriert", so Volker Zimmermann von der HWK. "Da die Nachfrage da ist, aber nicht befriedigt werden kann, bieten viele Betriebe nun auch schwächere junge Menschen eine Chance", erzählt er. Da dies nicht immer glatt läuft und unterstützt werden muss, hat die Agentur für Arbeit in Augsburg im Jahr 2016 rund 8,2 Mio. EUR in diverse Ausbildungsmaßnahmen investiert.

Auch bei den vielfältigen Aktivitäten, die darauf abzielen, Schulabgänger für eine Lehre zu begeistern, gibt es erste Ergebnisse. "Bei den Bewerbern mit Hochschulzugangsberechtigung ist die Anzahl gestiegen", so Volker Zimmermann und Oliver Heckemann. In der IHK lag der Schulabgängeranteil im betrachteten Lehrjahr bei fast 18% und im Handwerk bei rund 8%.

In vielen Ausbildungsberufen, wie z.B. im Bereich des Industriemechanikers oder Mechatronikers, wäre zumindest ein guter Hauptschulabschluss, aber noch besser das Abi die beste Voraussetzung", so Heckemann weiter.

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