Ausbildungsplätze 2014

Auszubildende 2014

Unternehmen ausbilden bedeutet, sich in der Gesellschaft zu engagieren. Die Ausbildungssuchenden hatten mehr Angebote als im Vorjahr. Bildquelle: BA, 2016. Gute Ausbildungsmöglichkeiten für junge Menschen. Auf dem Ausbildungsmarkt herrscht ein Mangel an Bewerbern, der sich in den letzten Jahren deutlich bemerkbar gemacht hat.

Praktikanten bei der Arbeit zum Thema Bildung und Beruf; Quelle: Franz Bischof/Laif.

Angebots-/Nachfrageverhältnis weiter erhöht

So viele Ausbildungsmöglichkeiten wie im vergangenen Jahr gibt es seit 1995 nicht mehr: Rund 522.000 Jugendliche haben eine Berufsausbildung aufgenommen. Für das Schuljahr 2015 ergibt sich eine positive Bilanz: Die Ausbildungssuchenden hatten mehr Möglichkeiten als im vorigen Jahr. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging die Anzahl der Neuabschlüsse leicht zurück.

Eine Übersicht über die wesentlichen Eckdaten des heute vom Bundeskabinett verabschiedeten Berufsbildungsberichts: Im Jahr 2015 wurden - wie im Jahr 2014 - rund 522.100 neue Lehrverträge abgeschlossen. Der Anteil der Verträge stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht um 0,1 Prozentpunkte auf 503.200. Im Jahr 2015 wurden 563.000 Ausbildungsplätze mit fast 543.000 Bewerbern besetzt.

Die Handwerksbetriebe boten vor allem mehr Ausbildungsplätze. Die Anzahl der Jugendlichen in der Übergangszone ist zwischen 2005 und 2014 signifikant zurückgegangen. Im Jahr 2015 befanden sich fast 271.000 junge Menschen im Übergang, vor allem um ihren Schulabschluss aufzufrischen. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka zeigte sich erfreut darüber, dass allein in rechnerischer Hinsicht 100 Ausbildungsplatzsuchende für 104 Ausbildungsplätze zur Auswahl stünden.

In den Betrieben konnten jedoch rund 41.000 Ausbildungsplätze nicht besetzt werden - ein neues Rekordniveau seit 1996: Zum einen wollen mehr Jugendliche studieren. Zugegeben ermaßen nehmen etwa ein Viertel der Hochschulabsolventen eine doppelte Ausbildung auf (ab 2014). Die meisten Menschen, die eine Ausbildung anstreben, fürchten sich davor, einen Job weiter weg von zuhause anzustreben.

Die kleinen Lehrbetriebe scheiden aus der Lehrlingsausbildung aus: 2014 war es nur etwa jeder fünfte Lehrbetrieb, 2009 noch knapp jeder vierte. Das Ausbildungsreglement für die rund 340 Doppelberufe wird daher kontinuierlich durch die digitalen Lehrinhalte erweitert. Ende 2015 startete das Bundesministerium für Bildung ein spezielles Programm zur Ausstattung überbetrieblicher Bildungseinrichtungen für die elektronische Bildung.

Die überbetrieblichen Ausbildungszentren bieten Lerninhalte, die kleine und mittelständische Betriebe nicht haben. Die Konföderation hat das neue Förderinstrument "Assistierte Ausbildung" lanciert. Bis 2015 wurden bereits fast 5000 Jugendliche unterstützt. Aktion "You + Your Training = Practically Unschlagbar" Wanka stellte sich für die Photographen mit Auszubildenden vor einen blau-weiß lackierten Apfel - ein dreirädriger Wagen aus den 1950er Jahren, bekannt und populär, vor allem aus Italien.

Mit der Aktion "Sie + Ihre Bildung = fast unschlagbar" will das Kultusministerium junge Menschen für eine Berufsausbildung gewinnen. de informiert zudem über die Ausbildungsberufe und wie man sie erlangt. Deshalb wollen Kammer, Arbeitsvermittlung und Industrie in der Region enger kooperieren und die angebotenen Ausbildungsplätze und Studienbewerber zusammenführen.

Es sollen Impulse gegeben werden, um das Interesse an einer Weiterbildung zu wecken. Das " Stellenstarter+ " bietet kleinen Betrieben Rat und Unterstützung bei der Einarbeitung. Die Bundesregierung macht auch mehr Mittel für die überbetrieblichen Ausbildungszentren verfügbar. Wirtschaftsminister Gabriel betonte: "Das Bundesministerium für Wirtschaft fördert kleine und mittelständische Firmen bei der Stellenbesetzung und der Einbindung ausländischer Fachkräfte mit dem Angebot "Personal nach Maß".

"Fast 271.000 Kinder und Jugendlichen starteten im sogenannten Übergangsgebiet vor allem Schulabschluss. In der Übergangsphase befinden sich auch rund 17.000 Flüchtlingskinder. Im Jahr 2015 starteten zum ersten Mal fast 5.000 leistungsschwache Menschen eine geförderte Berufsausbildung. Es wurde im Jahr 2015 per Gesetz verabschiedet. Eine große Anzahl von Flüchtlingen steht vor der Eingliederung in den Arbeits- und Bildungsmarkt.

Der Bedarf an beruflicher Orientierung, beruflicher Vorbereitung und beruflicher Bildung seitens der Vertriebenen wird in absehbarer Zeit zunehmen. Seit 2016 sind sowohl sprachliche Unterstützung als auch unterstützte Schulung und Unterstützung während der Schulung für die Geduldeten möglich. An 28 Standorten werden die KAUSA Servicezentren doppelt besetzt und betreuen Einwanderer und Ausländer. Vertragene Personen können eine Erziehung anstreben. Jugendliche Asylsuchende (bis 21 Jahre) können für einen begrenzten Zeitraum toleriert werden, wenn sie eine berufliche Weiterbildung anstreben.

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