Ausbildungspakt

Berufsausbildungsvertrag

Im Koalitionsvertrag hat sich die Bundesregierung klar für die Bedeutung von Bildung, Ausbildung und Qualifizierung ausgesprochen. mw-headline" id="Bilanz_/_Kritik">Bilanz / Kritik[classeBearbeiten | /span>Quellcode bearbeiten]>

Um den Trend auf dem Bildungsmarkt umzukehren, haben die Deutsche Regierung und die Zentralverbände der gewerblichen Wirtschaft den so genannten Ausbildungspakt am 16. Juli 2004 für einen Zeitraum von drei Jahren geschlossen. Jeder ausbildungswillige und ausbildungsfähige Jugendliche sollte ein Ausbildungsprogramm zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses erhalten.

Längst hatte sich die Bundesregierung 2004 für eine Ausbildungsabgabe ausgesprochen, die mit finanzieller Förderung die Ausbildungssituation verbessert. Die Ausbildungsabgabe wurde am Donnerstag, den 19. April 2004, im Parlament mit den Abstimmungen der Koalition beschlossen. Anfänglich sollte das Recht jedoch "unbearbeitet" bleiben, wenn ein Wirtschaftspakt zustande kommt.

Wenig später wurde das zugehörige Abkommen und damit der so genannte Ausbildungspakt mit den Fachverbänden unterfertigt. Von Anfang an waren die Verbände kritisch: Der DGB war nach wie vor davon ueberzeugt, dass die Einfuehrung einer Ausbildungsabgabe zu einer groesseren Ausbildungsbeteiligung der Betriebe gefuehrt haette. Mehr als verdreifacht hat sich die Anzahl der jungen Menschen, die ohne Berufsausbildung einen direkten Arbeitsplatz anstreben.

Über hunderttausend betriebsinterne Lehrstellen fehlen noch: Die Anzahl der Betriebsstellen ist trotz der Neueinstellungen zurückgegangen und das VerhÃ?ltnis zwischen Angebots- und Nachfrageentwicklung hat sich weiter verschlechtert. Die Bereitschaft der Unternehmen zur Ausbildung hat sich nicht verändert; nur rund 23 Prozent der Unternehmen haben eine Ausbildung absolviert. Durch diesen Vertrag und insbesondere das einleitende Qualifikationsjahr wurde ein großer administrativer Aufwand ausgelöst, der das ganze Jahr über geleistet werden musste.

Dies sind über neuntausend mehr Bewerbungen als am Stichtag des Vorjahres, wobei nur 15.400 offene Ausbildungsplätze bei der Bundesanstalt angemeldet waren. Die Lenkungsgruppe zum Ausbildungspakt hat in ihrer Tagung vom 26. Oktober 2010 entschieden, den Ausbildungspakt bis 2014 mit neuen Prioritäten fortzuführen und neue Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner zu begrüßen.

Die Konferenz der Kultusminister (KMK) und der Integrationskommissar der Bundesrepublik Deutschland werden dem Bündnis als neue Kooperationspartner mit eigenen Mitteln beitreten. Sie werden dem Stabilitätspakt bei der Verwirklichung der Ziele des Pakts und der neuen Prioritäten wichtige Impulse geben. Darüber hinaus haben die früheren Paktpartner eine gute Bilanz auf dem Bildungsmarkt ziehen können.

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