Ausbildungsordnung

Schulungsordnung

Der Bund regelt die Ausbildung im Unternehmen als Lernort durch Ausbildungsordnungen. Bestimmung der Inhalte über die Ausbildungsordnung. In der Ausbildungsordnung ist geregelt, wie die duale Berufsausbildung in einem bestimmten Beruf grundsätzlich durchzuführen ist.

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Die Ausbildungsordnung in Deutschland definiert die bundesweiten Normen für die innerbetriebliche Berufsausbildung im Bereich der doppelten Berufsausbildung. Das Ausbildungsreglement reguliert die faktische und inhaltliche Struktur der Berufsausbildung. Basis der Ausbildungsordnung ist das Berufsausbildungsgesetz (BBiG). Sollen die Ausbildungsberufe inhaltlich erneuert oder ein neues Berufsbild geschaffen werden, kommt die entsprechende Maßnahme in der Regel von den Berufsverbänden, Arbeitgeberverbänden, Berufsgenossenschaften oder dem BIBB bzw. dem Land.

Die Entscheidung trifft das verantwortliche Ministerium nach Absprache mit den Bundesländern. Bei der Erarbeitung von neuen Ausbildungsverordnungen oder der Adaption von bestehenden Ausbildungsverordnungen an die sich ändernde berufliche Praxis werden Bundesregierung, Bundesländer, Arbeitgeber, Sozialpartner und Berufsbildungsforscher in ein geregeltes Vorgehen einbezogen. Das Bundeswirtschaftsministerium oder das andere zuständiges Ministerium für Wissenschaft und Technik erlassen im Benehmen mit dem Bundesforschungsministerium die Ausbildungsordnung nach 4 des Berufsbildungsgesetzes oder 25 der Berufsgenossenschaft.

Die Ausbildung für einen zugelassenen Lehrberuf darf nur nach Maßgabe der Ausbildungsordnung erfolgen. Junge Menschen unter 18 Jahren dürfen nur in anderen Berufen als den bekannten ausbilden. Die Ausbildungsordnung muss gemäß 5BiG und 26 HwO zumindest folgende fünf Aspekte enthalten: die Benennung des Ausbildungsberufs, die Dauer der Ausbildung; sie sollte nicht mehr als drei und nicht weniger als zwei Jahre dauern; die fachlichen Qualifikationen, Wissen und Können, die zumindest das Thema der Berufsbildung sind (Ausbildungsberufsprofil); Anweisungen zur inhaltlichen und terminlichen Gestaltung der Ausbildung, sowie die Prüfungsvoraussetzungen (Ausbildungsrahmenplan).

Im Hinblick auf die neuen/modernisierten Ausbildungsordnungen wird von den Experten der Bundesländer im Zuge der KMK (Kultusministerkonferenz) ein Rahmencurriculum für den neuen/modernisierten Beruf erstellt. Das Rahmencurriculum ist vom Rahmencurriculum zu trennen. Als Anlage zur Ausbildungsordnung beinhaltet der Rahmenplan eine Grobstruktur ierung der Inhalte der innerbetrieblichen Ausbildung nach Zeit und Inhalt und ist Richtschnur für den innerbetrieblichen Bildungsplan für den Trainer und den Azubi.

Höchstspringen ? Büro der Kulturministerkonferenz Referat Berufliche Bildung u. Weiterbildung e. V. (2007): Handbook for the development of framework curricula of the Kultusministerkonferenz für den beruflichen bezogenen Unterricht i. d. Berufssschule und ihre Abstimmung with Ausbildungsordnungen des Bundes für anerkannte Bildungsberufe, p. 34.

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