Ausbildungsgesetz

Schulungsgesetz

Viele Beispiele für übersetzte Sätze mit "Ausbildungsgesetz" - Englisch - Deutsch - Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. Berufsausbildungsgesetz: Welche Vorschriften müssen Sie über die berufliche Bildung wissen? Wieviel die Auszubildenden verdient haben, wie viel sie berufstätig sein dürfen und wann sie entlassen werden können - diese Angaben können Sie dem Berufsausbildungsgesetz entnehmen. Rufen Sie einen Arbeitsrechtler an: Sie haben Ihren Abschluss in der Hosentasche und sind auf der Suche nach einem Praktikumsplatz? Sie sind sich nicht sicher, wie ein Lehrvertrag gestaltet sein muss, mit welchen Verdiensten Sie rechnen können oder wie die Bewährungszeit für Praktikanten ausfallen wird?

Wir haben hier viele Lösungen für Sie - und nahezu alle sind im so genannten BBiG enthalten: Die Auszubildenden sind zur aktiven Mitarbeit für den erfolgreichen Abschluss ihrer Berufsausbildung angehalten; dafür sind die Trainer gefordert, ihre Auszubildenden so zu gestalten, dass sie die Berufsausbildung mit Erfolg abschließen können. Für die Berufsausbildung müssen die Mitarbeitenden eine spezielle berufliche und personelle Vorbildung vorweisen.

Lehrverträge müssen in schriftlicher Form geschlossen und in eine Liste von Lehrverträgen aufgenommen werden. Im Rahmen eines Ausbildungsverhältnisses ist eine Bewährungszeit von mind. einem und höchstens vier Monate vorgeschrieben. Die Auszubildenden haben Anrecht auf eine entsprechende Gegenleistung. Die Auszubildenden müssen für den Berufsschulbesuch sowie für Zwischen- und Abschlussprüfungen befreit werden. Während der Bewährungszeit kann ein Lehrverhältnis mit einer Kündigungsfrist von zwei Wochen auflösen.

Eine fristlose Beendigung ist danach nur noch aus wichtigen Gründen oder durch den Praktikanten möglich, wenn er die Lehre abbricht oder den Ausbildungsberuf ändert. Egal, ob es darum geht, wie die berufliche Bildung anfängt oder beendet wird, wie die Prüfung aufgebaut sein muss oder wie die Dauer der Bewährungszeit und die Entlohnung reguliert werden können - bei diesen Fragestellungen ist immer ein Einblick in das Bundesberufsbildungsgesetz (BBiG) hilfreich.

In den §§ 13 und 14 sind auch die Rechte und Verpflichtungen der Auszubildenden und Trainer geregelt. In Bezug auf die Aufgaben der Auszubildenden heisst es: "Die Auszubildenden müssen alle Anstrengungen unternehmen, um die zur Erreichung des Ausbildungszieles notwendige fachliche Handlungskompetenz zu erlangen. Diejenigen, die eine Berufsausbildung absolvieren, müssen auch selbstständig arbeiten, um die Berufsausbildung letztendlich zu absolvieren.

Die wichtigsten Verpflichtungen sind nach §13 BBiG: Allerdings haben Trainer auch eine Vielzahl von gesetzlichen Verpflichtungen. Sie müssen natürlich vor allem dafür Sorge tragen, dass die Praktikanten alles für den gewünschten Ausbildungsberuf erlernen. Dazu sollte der Trainer nicht nur die notwendigen Fertigkeiten und Fertigkeiten weitergeben, sondern auch die Ausbildung so gestalten, dass der Auszubildende die Prüfungen innerhalb der geplanten Ausbildungsdauer durchlaufen kann.

Für die Schulung benötigte Geräte, Anlagen und Materialien müssen vom Unternehmen unentgeltlich zur Verfuegung gestellt werden. Zudem müssen die Trainer ihre sogenannte Sorgfaltspflicht erfüllen, d.h. sicherstellen, dass der Auszubildende nicht in gesundheitlicher und psychologischer Hinsicht belastet wird und nur solche Tätigkeiten erhält, die er bewältigen kann. Welche Regelungen enthält der Lehrvertrag und wo muss er registriert werden?

Ausgenommen hiervon ist jedoch ein Schulungsvertrag. Nach §11 des Bundesdatenschutzgesetzes (BBiG) ist die Verwendung der elektronischen Daten nicht zulässig. Im gleichen Abschnitt wird auch geregelt, welche Informationen der Lehrvertrag beinhalten muss: Obwohl das Recht verhältnismäßig klar festlegt, wie ein Bildungsvertrag aussieht, gibt es immer Unsicherheit und Rat. Welche Fragen am meisten auftauchen und was Sie beachten müssen, erfahren Sie in unserem Expertengespräch zum Schulungsvertrag.

Die Vertragsunterzeichnung muss durch einen Beauftragten des Ausbildungsbetriebs und des Praktikanten erfolgen. Das BBiG: Lehrverträge müssen nicht nur abgeschlossen und in schriftlicher Form geführt werden, sondern auch in ein Register der Lehrverhältnisse eintragen werden. Die Trainer müssen dort die Trainingsbedingungen mitteilen und die Aufträge einreichen. Anschließend wird überprüft, ob der Unternehmen und der Trainer die Anforderungen für die Einstellung von Praktikanten erfüllt und ob der Arbeitsvertrag den rechtlichen Bestimmungen genügt.

Liegt dem Lehrverhältnis ein gültiger und angemeldeter Ausbildungsvertrag zugrunde, hat der Azubi auch einen Ausbildungsnachweis in der Tasche. Dies ist nützlich, wenn es darum geht, die finanziellen Leistungen zu nutzen, die nur Auszubildenden zur Verfügung stehen - zum Beispiel in Verkehrsmitteln oder beim Betreten von Museums- oder anderen kulturellen Einrichtungen.

Den Ausbildungsnachweis brauchen Sie aber auch, um z.B. weiterhin Erziehungsgeld zu erhalten. Schulungszertifikat. Im Übrigen: Eine Bewährungszeit ist immer in einem Lehrvertrag festgelegt. So darf die Ausbildungszeit vier Monaten nicht überschreiten und muss zumindest einen ganzen Tag betragen (§ 20 BBiG). Während der Bewährungszeit ist eine Beendigung des Ausbildungsvertrags für beide Parteien mit einer gekürzten Frist von nur zwei Wochen und ohne Begründung möglich.

In der Folge ist es sehr schwierig, ein Trainingsverhältnis rechtlich wirksam zu beenden. Ausbildungsbeihilfe: Wie viel Geld oder Gehälter stehen den Praktikanten zu? Prinzipiell haben die Praktikanten Anrecht auf eine "angemessene" Gegenleistung. Auf diese Weise wird §17 des Bundesgesetzes über die Berufsgenossenschaft (BBiG) geregelt. Es gibt jedoch zwei Haken: Erstens: Das ÜBiG bezeichnet nur die so genannte Zweifachausbildung.

Einzelheiten hierzu und zur Fragestellung, ob und in welchem Umfang Praktikanten Sozial- und Steuerabgaben zu entrichten haben, sind im Sonderartikel über Ausbildungsvergütungen zu lesen. Die Auszubildenden müssen auch eine Klausur bestehen, um zu zeigen, dass sie wirklich können und wissen, was sie in ihrem Metier können und müssen.

Das Prüfungssystem für so genannte Lehrberufe ist in den 37 bis 50a des BBiG festgelegt. Ausgebildete Berufe werden vom Bundeswirtschaftsministerium oder einem anderen zuständigen Amt als "anerkannt" erachtet. Das BIBB erstellt eine Aufstellung aller anerkannter Lehrberufe und publiziert diese einmal jährlich.

Wenn Sie noch nicht 18 Jahre alt sind, können Sie nur in einem der in diesem Branchenbuch aufgeführten Berufe eine Berufsausbildung beginnen. In allen Ausbildungsberufen gelten **Ausbildungsordnungen **, die exakt festlegen, was die Lehrlinge erlernen und wie die Lehrlingsausbildung aufgebaut ist. Die §§ 37, 43-45 und 48 sind für die Praktikanten jedoch viel bedeutender sie bestimmen die Zwischen- und Abschlussprüfung und vor allem die Zulassungsvoraussetzungen.

Die Auszubildenden müssen prinzipiell eine Vorprüfung in den zugelassenen Lehrberufen abzulegen haben. Es soll Ihnen aufzeigen, wo Sie sich befinden und welche Trainingsinhalte Sie noch optimieren müssen. An die Stelle der klassischen Vorprüfung tritt in unterschiedlichen Berufsgruppen eine so genannte erweiterte Abiturprüfung. In § 48 Abs. 2 des Bundesgesetzes über die Berufsausbildung (BBiG) heisst es, dass auf die Vorprüfung verzichtet werden kann, "sofern die Ausbildungsverordnung eine zweifache, zeitliche Trennung der Abschlußprüfung vorgibt.

"Übrigens gibt es auch eine ähnliche Vorschrift im Handwerksordnung (HWO), die unter anderem die handwerkliche Berufsausbildung reguliert. Werden Sie an einem Tag in schriftlicher Form und am anderen Tag in mündlicher Form untersucht, gilt die Regel in der Regel nicht und Sie müssen im Zweifelsfall trotzdem eine Vorprüfung absolvieren. Grundsätzlich besteht der einzigste Unterschied in der Bezeichnung und Beurteilung der Prüfung: Bei einer erweiterten Abschlußprüfung wird der erste Teil in der Regel nach etwa der halben oder zwei Dritteln der Ausbildungszeit abgeschlossen - also zu dem Moment, an dem in der Regel auch die Vorprüfung erfolgt.

In diesem Falle wird jedoch das Prüfungsergebnis in die Bewertung für die Schlussprüfung einbezogen. Ist dagegen in der Ausbildungsverordnung eine Vorprüfung vorgesehen, müssen Sie diese ablegen, aber das Resultat ist weniger wert. Für die Zulassung zur Abschlußprüfung müssen Sie nur die Prüfungen bestanden haben, bei denen die Benotung keine Bedeutung hat.

Welche Anforderungen an Sie gestellt werden, erfahren Sie in der Prüfungsverordnung für Ihren Berufsstand. Das Abschlussexamen beweist, dass Sie Ihr Trainingsziel erfüllt haben und über alle notwendigen Fertigkeiten und Wissen verfügen, um den von Ihnen erworbenen Berufsstand zu erreichen. Ihre Ausbildungsfirma muss Sie zur Abschlußprüfung bei der jeweiligen Behörde melden - für die meisten Ausbildungsberufe sind dies die Industrie- und Handelskammern oder die Handwerkskammer.

Dabei wird geprüft, ob Sie die **Voraussetzungen für die Aufnahme in die Untersuchung ** gemäß 43 und 44 BGB erfüllen: Er hat die vorgegebene Ausbildung abgeschlossen oder er hat sie innerhalb von zwei Monaten nach der Untersuchung abgeschlossen. Du hast die vorgegebene Vorprüfung oder den ersten Teil der erweiterten Abschlußprüfung abgelegt.

Ihr Befähigungsnachweis ist vollständig ausgefüllt und eingereicht (Berichtsheft). Ihre Lehre ist im Lehrstellenregister registriert. Die Zulassung zur Abschlußprüfung ist auch möglich, wenn Sie die oben aufgeführten Voraussetzungen nicht erfüllt haben und stattdessen: Sie haben ein Studium an einer Berufsschule oder einer anderen berufsqualifizierenden Einrichtung abgeschlossen Sie haben keine Berufsausbildung abgeschlossen, haben aber bereits mehrere Jahre in dem von Ihnen gewünschten Berufsstand gewirkt.

Der Gesetzgeber schreibt ganz klar vor: "Für die Abschlußprüfung muß auch zugelassen werden, wer den Nachweis erbringt, daß er in dem Berufsstand, in dem die Abschlußprüfung absolviert werden soll, wenigstens das Anderthalbfache der vorgeschriebenen Berufsausbildungszeit geleistet hat. "Auch die Berufsausbildung in einem anderen relevanten Bereich wird als berufliche Tätigkeit angesehen.

Falls Sie durch Bescheinigungen nachweisen können, dass Sie die für den Berufsstand erforderlichen Fertigkeiten und Fertigkeiten erlangt haben, können Sie auch dann zur Untersuchung aufgenommen werden, wenn Sie noch nicht über die oben genannten Zeiten der beruflichen Tätigkeit verfügen. sind (!) Soldaten und das Verteidigungsministerium bescheinigt Ihnen, dass Sie die erforderlichen Fachkenntnisse und Fertigkeiten haben.

Es gibt eine weitere Chance für besonders leistungsfähige Auszubildende: So können Sie Ihre Schulung kürzen und die Abschlußprüfung früher abzulegen. Aber auch die berufsbildende Schule und Ihr Betrieb werden konsultiert, bevor die zuständigen Behörden dem zustimmen. Sie müssen von Ihrem Dienstgeber für die Prüfung freigestellt werden, d.h. Sie müssen nicht mitarbeiten, erhalten aber trotzdem Ihr Ausbildergehalt.

Azubis unter 18 Jahren müssen ebenfalls für den Tag vor der Abschlußprüfung nach dem Jugendschutzgesetz entlassen werden. Ihr Unternehmen zahlt auch die Prüfungsgebühr. Der Auftraggeber wird Ihnen auch alle Hilfsmittel oder Materialien zur VerfÃ?gung stellen, die Sie fÃ?r die PrÃ?fung benötigen, wenn diese am PrÃ?fungsort nicht zur VerfÃ?gung gestellt werden. Wenn Sie die Abschlußprüfung nicht bestanden haben, können Sie sie zwei Mal durchführen.

Dies ist in 37BiG geregelt. Die Berufsbildung wird vom Gesetzgeber als wertvolles Gut angesehen und ist daher ein besonderer Schutz für die Auszubildenden. Sie können daher während der Ausbildungszeit nur aus gutem Grunde fristlos entlassen werden (§22 BBiG). Dies ist jedoch nur möglich, wenn Sie z.B. Ihren Lehrbetrieb beklauen oder sich ein ähnliches schwerwiegendes Fehlverhalten erlauben.

Ihr Instruktor kann Ihnen während Ihrer Lehre keine "normale", gewöhnliche Kündigungsfrist geben. Es gibt nur eine Ausnahme: Während der Ausbildungszeit können Sie und Ihr Unternehmen das Lehrverhältnis unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von zwei Wochen auflösen. Auch nach dem Ende der Testphase haben Sie - anders als Ihr Auftraggeber - noch ein Schlupfloch: Wenn Sie feststellen, dass die Schulung nicht für Sie ist, können Sie möglicherweise auch während der Ausbildungszeit aussteigen.

Wer einen anderen Ausbildungsberuf lernen oder seine Berufsausbildung ganz abbrechen will, kann wenig gegen seinen Rücktritt tun - auch wenn er bereits mehrere Jahre in die Berufsausbildung investierte. Treten Sie jedoch nur deshalb zurück, weil es Ihnen im eigenen Haus nicht passt, und setzen Sie dann Ihre Berufsausbildung in einem anderen Ausbildungsbetrieb fort, kann Ihr ehemaliger Trainer möglicherweise auch Schadensersatzansprüche geltend machen (§ 23 BBiG).

In der Regel laufen die Ausbildungsverträge jedoch ohne vorherige Ankündigung - und zwar mit bestandener Abschlußprüfung - aus. Wenn Sie die Klausur vor dem Ende Ihrer Ausbildung ablegen, ist die Ausbildung mit der Verkündung der Prüfergebnisse beendet. Wenn Sie die Klausur nicht auf Anhieb ablegen, können Sie eine Erweiterung der Ausbildung anstreben.

Sind Sie unglücklich in Ihrer Schulung, haben das Gefühl, schikaniert oder zu einem Billigarbeiter erniedrigt zu werden, wissen aber nicht, wie man da rauskommt?

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