Ausbildungsberufe mit Mittlerer Reife

Lehrlingsausbildung mit Hauptschulabschluss

So ist meine Mutter zum Beispiel, aber mit vielen dreijährigen Lehrstellen erwarten die Unternehmen eher den mittleren Schulabschluss oder das (technische) Abitur. Die meisten der Auszubildenden sind Abiturienten oder Mittelschulabsolventen. durch meinen Umweg hatte ich Zeit, mich selbst zu finden und reifer zu werden. Wir bieten interessante Ausbildungsplätze für Schulabgänger mit mittlerem oder hohem Schulabschluss.

Berufsausbildung in Stuttgart - August 2018

Hauptschulabschluss, Matura und/oder absolvierte Handelsausbildung in der Gastgewerbe, im Hotelgewerbe oder in einer vergleichbaren/verwandten.... Sie streben eine Hochschulzugangsberechtigung (allgemeine, fachliche oder Fachhochschulreife) oder einen Hauptschulabschluss an, oder Sie haben Ihren Studienabschluss bereits in der Tasche? an. Mittlerer Schulabschluss oder gleichwertiger Schulabschluss (erforderlich). Mit der Erstellung einer Job-E-Mail oder der Nutzung der Rubrik "Empfohlene Jobs" erklären Sie sich mit unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen einverstanden.

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Ausbildungsberuf, Berufsfindung und -übergang

Aber auch der Wechsel von der Schul- in die Berufsausbildung wird näher beleuchtet und ist vor allem für Menschen mit wenig Schulbildung oft schwer. Die Berufsausbildung in Deutschland beträgt je nach gewünschtem Ausbildungsberuf zwischen zwei und dreieinhalb Jahren. Zurzeit gibt es in Deutschland 327 staatliche Ausbildungsberufe (Stand: Dez. 2015).

Zu jedem dieser Ausbildungsberufe gibt es bundesweit geltende Ausbildungsordnungen, in denen die folgenden Regelungen nach § 5 BBiG und 26 HwO erfolgen: Die Ausbildung zum/zur Auszubildenden ist in der Bundesrepublik Deutschland geregelt: "Der Ausbildungsberuf kann vom Handelsnamen abweicht, muss aber durch den Handelsnamen gedeckt sein], die Dauer der Ausbildung; sie sollte drei und nicht weniger als zwei Jahre nicht überschreiten, die fachlichen Qualifikationen, die zumindest das Thema der Berufsbildung sind (Ausbildungsberuf), Anweisungen über die materielle und zeitliche Struktur der Ausbildung von Fachkenntnissen und -kompetenzen (Ausbildungsrahmenplan), die Prüfungsvoraussetzungen.

"Der gewünschte Berufsstand ist in der Ausbildung in mehrfacher Weise von großer Bedeutung. Die Zugangsmöglichkeiten sind je nach Ausbildungsberufen sehr unterschiedlich, nicht nur im Hinblick auf die Angebots-Nachfrage-Beziehungen (siehe dazu den Marktbeitrag zum Ausbildungsstellenmarkt). Auch für Menschen mit niedrigem Schulabschluss sind die Berufsbilder mehr oder weniger offen.

Im Gegensatz zur vollschulischen Ausbildung, die in der Regel einen Realschulabschluss erfordert, gibt es im Rahmen des Systems keine formalen Zulassungsvoraussetzungen. Tatsächlich gibt es jedoch klare Differenzen zur bisherigen Ausbildung der Lehrlinge in den einzelnen Lehrberufen des dualen Ausbildungssystems. So haben zum Beispiel junge Menschen mit Hauptschulabschluss in den Berufsbildern Bäcker (64%), Friseur (61%), Maurer (64%) mehr als die Haelfte aller Lehrlinge, in den Berufsbildern Veranstaltungskaufmann (74%), Immobilienkaufmann (72%) und Bankkaufmann (71%) knapp drei Viertel aller Lehrlinge eine Hochschulzugangsberechtigung, also das Abi oder das Fa.

1] In diesen Lehrberufen haben Menschen mit Hauptschulabschluss kaum eine Aussicht auf einen Lehrplatz; auch Studienbewerber mit Hauptschulabschluss haben hier nur schwer ein Anrecht. Darüber hinaus sind viele Ausbildungsberufe von Männern oder Männern dominiert. Bei den 20 gängigsten Berufen, die eine formale Berufsausbildung erfordern, gibt es klare (und im Zeitablauf vergleichsweise stabile) geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Berufsentscheidung (Tabelle 1).

Bei den beiden von den Herren am meisten gestarteten Berufen handelt es sich um Kfz-Mechatroniker und Elektrotechniker, bei den Damen um Bürokaufleute und Arzthelferinnen. Auch bei den weiblichen Beschäftigten ist die Konzentration auf einzelne Ausbildungsberufe höher: Rund 70 % von ihnen sind in den 20 gängigsten Ausbildungsberufen tätig, bei den männlichen etwa 56 %.

Laut Schularbeitsstatistik haben im Jahr 2015 694.198 Menschen eine "vollqualifizierende" Ausbildung begonnen, davon 480.674 eine doppelte und 204.175 eine vollschulische abgeschlossen. 2] (Vollzeit-)schulische Berufsbildung ist die zweite in Deutschland betriebene Ausbildungsform, die vor allem die Gebiete Gesundheitswesen, Krankenpflege und diverse Hilfsberufe umfasst (Feller 2004; ?öller 2015).

Im Gegensatz zur dualen Berufsausbildung ist die Vollzeitschulausbildung nicht Sache des Bundes, sondern der Bundesländer - denn Vollzeit-Berufsschulen gehören ebenso wie allgemeinbildende höhere Bildungseinrichtungen zur Landeskultur. Zudem wird die schulische Vollzeitausbildung nicht vergütet, sondern es müssen oft höhere Beiträge bezahlt werden.

Allerdings gelingen die Übergänge von der allgemeinen schulischen in die berufsbildende Bildung nicht immer von selbst. Manche Absolventen landen zunächst in der so genannten Übergangszone (siehe Infokasten) und gehen manchmal gar mehrere Schritte, bevor sie (wenn überhaupt) eine vollqualifizierende Weiterbildung erhalten. Massnahmen wie das Berufsausbildungsjahr, das vorbereitende Berufsjahr oder die vorbereitende Berufsausbildungsmaßnahme der BA sollen Schulabsolventen eine Berufsorientierung und/oder die Chance auf einen (höheren) Abschluss einräumen.

Die Bezeichnung "Übergangsbereich" ist ein Oberbegriff für eine große Zahl von berufsvorbereitenden Massnahmen für junge Menschen, die nach dem Schulabschluss keinen Lehrplatz vorfinden. Diese Qualifizierungsprogramme, die oft ein Jahr dauern, werden hauptsächlich von Absolventen mit Hauptschulabschluss oder ohne Schulabschluss absolviert und sollen ihre "Ausbildungsreife" erhöhen, damit sie später größere Ausbildungschancen haben. Unterschiedliche Institutionen offerieren Massnahmen zur Unterstützung der beruflichen Ausrichtung junger Menschen, zur Stärkung ihrer Persönlichkeit, zur Verbesserung ihrer allgemeinen Bildung und/oder zum Nachholen ihres Schulabschlusses.

Weil die Bildungsangebote nicht zu einer regelmäßigen beruflichen Qualifikation verhelfen und die Absolventen oft noch keinen Lehrplatz vorfinden, besteht auch die Kritik an der Unproduktivität. Das Übergangsgebiet ist vor allem in der Zeit des Lehrstellenmangels kräftig angewachsen und dient auch dazu, jungen Menschen ohne Lehrstelle eine "Maßnahme" zu bieten, auch solchen, für die eine Lehrreife bestand.

Obwohl die Zahl der Menschen, die die Übergangszone betreten, in den letzten zehn Jahren stark zurückgegangen ist, werden es im Jahr 2015 immer noch 270.783 sein. Schaubild 1 verdeutlicht, wie sich Einsteiger in den einzelnen Bereichen (duales Ausbildungssystem, Schule, Übergangsbereich) in ihrer Ausbildung voneinander abheben. In der Übergangszone gibt es vor allem Menschen ohne Schulabschluss oder mit Hauptschulabschluss, mehr als zwei Dritteln aller Erstsemester.

Die Mehrzahl der Lehrlinge in den vollqualifizierten Berufsausbildungen hat einen mittlerem Bildungsabschluss und ein wesentlicher Teil ein (technisches) Abitur. Bei beiden Ausbildungsarten liegt der Prozentsatz der Menschen mit allgemeinem oder höherem Fachhochschulabschluss bei mehr als 20 Prozent. Manche von ihnen starten ihre Ausbildung im Doppelstudium oder schließen sowohl ein duales als auch ein berufsbegleitendes Programm ab, doch die Mehrheit dieser Gruppen studiert trotz Hochschulreife nicht.

Feller, Gisela (2004): Ausbildung in Berufsschulen.

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