Ausbildungsberufe Gehaltsvergleich

Ausgebildete Berufe Gehaltsvergleiche

Derjenige, der nach der Ausbildung den Beruf oder das Unternehmen wechselt, verdient das meiste Geld. Welche Arbeit hat das meiste Geld? Hierauf gibt eine laufende Untersuchung des vergleichenden Portals Gehalt.de Aufschluss. Das Resultat: Flugverkehrsleiter, Lotsen, Piloten und Key Account Managern werden nach ihrer Ausbildung mehr verdient als viele anderen.

Frisöre, Kosmetikerinnen und Servierer bekommen ein Einkommen etwas über dem Minimallohn. Die Lotsen stehen mit 67.558 EUR pro Jahr an erster Stelle der Bewertung.

Mit rund 63.000 EUR liegen die Lotsen im Rückstand. Gefordert sind fundierte Fachkenntnisse, ein hohes Maß an Eigenverantwortung sowie körperlicher und geistiger Leistungsfähigkeit - das zeigt sich am Ende in den Inhalten", so Philip Bierbach, Hauptgeschäftsführer von Gehalt.de. Gut bezahlte Jobs für Neueinsteiger sind Key Account Management im Dienstleistungsbereich mit einem durchschnittlichen Jahreslohn von 39 408 EUR, der Bereich Logistics mit 39 175 EUR und die Betreuung von Finanzdienstleistern mit 37 091 EUR.

"Löhne zwischen 30.000 und 35.000 EUR pro Jahr sind auch für Wissenschaftler in den ersten drei Jahren ihres Berufslebens keine Seltenheit", so Bierbach. In den ersten Jahren nach der Ausbildung verdienen junge Berufstätige hier im Durchschnitt 19.549 EUR. Danach kommen Kosmetikerinnen mit 20 083 EUR und Kellnerinnen mit 20 626 EUR.

Ihre Gehälter liegen damit nur geringfügig über dem gesetzlichen Mindestgehalt von rund 17.700 EUR.

Welche Ausbildungsberufe haben die besten Gehaltsperspektiven?

Natürlich wählt niemand seinen Lehrberuf allein aufgrund seines künftigen Gehalts. Aber was wird in welcher Industrie tatsächlich eingenommen? Der Schulbesuch ist beendet und die Suche nach einem Ausbildungsplatz steht bevor: Auch für viele Hochschulabsolventen ist es spannend zu wissen, was in welcher Industrie erwirtschaftet wird. Ein paar Tatsachen zum Stichwort Gehalt: Verantwortlichkeit im Beruf: Nach der Schulung haben einige Erwerbstätige viel Mitverantwortung.

Einem Fluglotsen (siehe oben ) winken im Durchschnitt 67.558 EUR pro Jahr, einer älteren Krankenschwester nur 24.657 EUR pro Jahr. Diese wurde durch die Lohndatenbank des Vergütungspartners errechnet. Laut Karl Brenke vom Bundesinstitut für wirtschaftliche Forschung ist die Vergütung eines Berufs in hohem Maße von der Gewerkschaftsmacht der Beschäftigten abhängig.

Bild und Tradition: Aber auch das Bild vom Beruf zählt, sagt Brenke. Dies gilt zum Beispiel für Friseure, die mit einem Bruttogehalt von 19.549 EUR laut Lohndatenbank des Compensation Partners am wenigsten verdient haben. "Manche Serviceberufe gelten traditionellerweise stärker als Damenberufe, weshalb sie oft weniger gut entlohnt werden", erläutert Brenke.

Zum Beispiel gibt es nach wie vor die Tendenz, im Osten mehr zu verdienen als im Westen, und im Westen haben die Erwerbstätigen im selben Beruf oft mehr Lohn als im Norden. Um so mehr habe die räumliche Marktlage Einfluß, je weniger Mitarbeiter in Fachverbänden und Branchenverbänden tätig sind, so Brenke. Doppelte Ausbildung:

Im Einzelfall können Sie nach einer Doppelausbildung mehr Geld als nach einem Doppelstudium erwirtschaften. Laut einer von der Online-Jobbörse Stepstone in Auftrag gegebenen Untersuchung haben Geschichtswissenschaftler ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 31.167 EUR. Eine Logistikerin dagegen kommt laut Statistiken von Compensation Partners im Durchschnitt auf fast 9000 EUR im Jahr.

Spitzengehälter: Die Topverdiener unter den früheren Lehrlingen sind laut Gehaltsstatistik Flugverkehrsleiter und Lotsen mit mehr als sechzigtausend EUR pro Jahr. Gewerbetreibende in den Bereichen Kundendienst und Spedition werden mit mehr als EUR 3.000,- vergütet. Geringverdiener: Friseure, Kosmetikerinnen, Serviererinnen und Zahnarzthelferinnen erhalten dagegen die geringsten Einkünfte von weniger als 20.000 EUR im Jahr.

Das Pflegepersonal wird ebenfalls weniger bezahlt: Die Mitarbeiter erhalten durchschnittlich 24.657 EUR im Jahr. "Leistung ist nicht alles: Karl Brenke erläutert, dass im Lehrberuf nicht nur das Einkommen eine wichtige Rolle spiele. Service-Info: Sie sind Schülerin oder Studentin und wissen noch nicht, wohin Sie mit Ihrer Schulung gehen wollen?

Sie können aber auch über den XING-Stellenmarkt gezielt nach einem Ausbildungsstellenangebot Ihrer Wahl recherchieren.

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