Ausbildungsbeginn März 2017

Schulungsbeginn März 2017

Bereits Mitte September startet Deutschlands beste Ausbildungsbörse 2017. Das Training kann jederzeit beginnen. tweet - share - +1 - share - share - share - communicate - mail. message vom März 2017 auf 298.800 erhöht.

Status: März 2017. Absender: Landesamt für Digitalisierung,. Das BBiG als Träger des Ausbildungsberufs Breitband und Vermessung.

Ausbildungsbeginn März 2017 - die.... - Polizeiliche Laufbahn

Sie können sich noch bis zum 11. März 2016 bei der Mittelpolizei eintragen. Die danach eingegangenen Bewerbungsunterlagen werden im Rahmen der Rekrutierung im Herbst 2017 geprüft. Sie können sich bis zum Stichtag der Bewerbung am Ende des Jahres 2016 eintragen. Sie können sich auch bei unseren lokalen Arbeitsvermittlern informieren, z.B. am Berliner Tag der Offenen Tür des Bundes oder beim NRW-Tag in Düsseldorf am Fluss.

Gewünscht:

Sie suchen (noch) einen Lehrberuf? Möglicherweise haben Sie noch nicht das Passende für sich entdeckt oder Sie haben sich erst jetzt entschieden, in diesem Jahr eine Lehre zu beginnen. Sie haben dann die Möglichkeit, sich bei Provadis, dem Trainingsdienstleister im Gewerbepark Höchst, umzusehen. Aktuell stehen hier 40 Ausbildungsstellen zur Verfügung.

Das neue Lehrjahr beginnt am dritten Tag. Zahlreiche Betriebe, insbesondere im Technik- und Handwerksbereich, stellen noch für 2018 aus. Provadis auch. Provadis schult im Rahmen von Partnerfirmen wie Sanofi-Aventis, Clariant und Infraserv Höchst im Rahmen des Industrieparks Höchst. Provadis ist das größte Aus- und Fortbildungsunternehmen in Hessen und stellt jedes Jahr fast 400 Lehrstellen in über 40 Ausbildungsberufen zur Verfügung.

Ausgebildet wird in modernsten und gut ausgerüsteten Ausbildungswerkstätten. 97% der Teilnehmer absolvieren die Matura. Das Training ist noch lange nicht vorbei. In der chemischen Industrie gibt es nicht nur gute Entlohnung und umfassende soziale Leistungen, sondern auch ein breites Spektrum an Fortbildungsmöglichkeiten. Deshalb ist die Chemieausbildung auch eine gute Möglichkeit für Aussteiger.

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bgh, 08.03.2017 - xii zb 192/16 - Ausbildung Instandhaltung im sogenannten "Abitur-Lehre-Studium-Fällen" (hier: Bankausbildung

I. Der Antragsteller nutzt den Beklagten, dessen Tochtergesellschaft Vorauszahlungen nach dem BAföG geleistet hat, für den Ausbildungserhalt nach dem übertragenen Recht. Geboren am 15. September 1989, absolvierte die Angeklagte 2009 das Handelsgymnasium und startete am 15. September 2009 eine Lehre als Bankauffrau, die sie im Jänner 2012 mit der Besoldungsgruppe 1,4 absolvierte.

Mit der Zielsetzung, Berufsschullehrerin zu werden, begann sie im Frühjahr 2012 ihr betriebswirtschaftliches Pädagogikstudium mit dem allgemeinen Schwerpunkt der katholischen Religion. Die Klägerin hat der Beklagtentochter für den Zeitraum Juni 2013 bis März 2014 ein Ausbildungsstipendium (Vorauszahlung) nach dem BAföG in Form von 413 Euro pro Monat gezahlt.

Der Beklagte hat im September 2013 dem Büro für die Förderung der Berufsbildung auf Anfrage Informationen über seine Einkommenssituation zur Verfügung gestellt. Die Klage auf Auszahlung von 3.717 (für den Zeitraum zwischen Juli 2013 und März 2014) zuzüglich Verzugszinsen hat das Landgericht abgetan. Die Klägerin beansprucht mit der zulässigen Berufung für die Kalendermonate 9. März 2013 bis 3. März 2014 einen Betrag von 2.891 zuzüglich Verzugszinsen.

Eine Unterhaltsforderung der Tochtergesellschaft, die gemäß 37 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 BayföG auf den Anmelder hätte übertragen werden können, bestand für den betreffenden Zeitabschnitt nicht. Der Angeklagte war nicht gezwungen, eine zweite Schulung zu finanzieren. Nur in Ausnahmefällen bestand eine solche Pflicht, wenn das betreffende Schulkind nach der Schule ein Praktikum absolvierte und sich entschloss, erst danach zu studieren.

Als mehrstufiges Training gilt dieser Weg, wenn die Inhalte und Zeiten der verschiedenen Bereiche eng miteinander verknüpft sind. Die Beklagte hatte im Hinblick auf die Umstände, die seine Tocher veranlasst hatten, ein Lehramtsstudium aufzunehmen, unangefochten erklärt, dass sie eine Banktätigkeit nicht mit ihrem Bewusstsein in Einklang bringen konnte.

Ausschlaggebend war daher, ob die Lehrerausbildung den erforderlichen hohen fachlichen Bezug zur bisherigen Bankausbildung hatte. Es ist jedoch nicht offensichtlich, dass diese Vorteile für eine Lehrerausbildung - auch im kaufmännischen Bildungsbereich unter Berücksichtigung des ausgewählten Schwerpunktthemas - über das hinausgehen, was letztendlich für eine Berufsausbildung sinnvoll ist.

Wer seinem Sohn eine solche berufliche Bildung vermittelt hat, ist prinzipiell nicht mehr zur Übernahme der Weiterbildungskosten gezwungen. Ausnahmeregelungen gibt es nur unter bestimmten Voraussetzungen, z.B. wenn der Berufsstand aus Gesundheitsgründen oder anderen nicht voraussehbaren Ursachen nicht auszuüben ist. Eine Weiterbildungsverpflichtung kann darüber hinaus in Erwägung gezogen werden, wenn die Fortbildung zweifellos als reine Fortbildung in enger materieller und zeitlicher Verbindung zum vorherigen Ausbildungsgang zu betrachten ist und von Anfang an anvisiert wurde, oder wenn bei der ersten Fortbildung ein besonderes weiterbildungsbedürftiges Talent erkennbar wurde (Senatsbeschluss vom 17. 05. 2006 - XII ZR 54/04 - FERRZ 2006, 1100, 1101 mwN).

Die Senatsverwaltung hat diese Prinzipien aufgrund des veränderten Lehrverhaltens der Studierberechtigten für den Fall geändert, dass ein Schüler nach Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung eine Praxisausbildung (Lehre) auf dem konventionellen Schulweg (Abitur) abgeschlossen hat und sich erst dann für ein Studium entscheidet (sog. Abiturstudienfälle). Aufgrund des aus 1610 Abs. 2 BGB abgeleiteten Kennzeichens der Vereinheitlichung der Ausbildung ist es aber auch notwendig, dass die Ausbildungsphasen zeitlich und inhaltlich eng miteinander verbunden sind und dass sich Praxis und Lehre in jedem Fall in sinnvoller Weise gegenseitig bedingen.

Allerdings genügt es, dass die Entscheidung für ein Praktikum nicht von Anfang an getroffen wird, sondern erst nach Abschluss der Berufsausbildung, denn es stimmt genau mit der Besonderheit des vom konventionellen Image abgewichenen Lehrverhaltens überein, dass der Schulabgänger oft noch nicht abschließend über ein späteres Praktikum entscheidet (Senatsurteile vom 16. Mai 2009).

Mei 2006 - XII ZR 54/04 - Familie 2006, 1100, 1101 mwN und BGHZ 107, 376, 381 ff. = Familie 1989, 853, 854 f.). So hat der Bundesrat z.B. einen so starken objektiven Bezug zwischen der Ausbildung zum Bauzeichner und dem Bauingenieur (BGHZ 107, 376 = Familie 1989, 853, 855), der landwirtschaftlichen Ausbildung und dem Agrarstudium (Senatsbeschluss vom 27. Sept. 1989 - IVb ZR 83/88 - Familie 1990, 149) oder der Bankausbildung und dem Rechtsstudium (Senatsbeschluss vom 23. Okt. 1991 - XII ZR 174/90 - Familie 1992, 170, 171).

Bei Ausbildungsprozessen, in denen eine Lehrlingsausbildung nach dem Abitur, dann der Berufsschule und später der Hochschule abgeschlossen wird, können die Ausbildungsstufen jedoch nur dann als eine von den Erziehungsberechtigten zu bezahlende Einheitsausbildung angesehen werden, wenn eine Fortbildung einschließlich des weiteren Studiengangs offensichtlich zu Ausbildungsbeginn vorgesehen war.

Dahinter steht der Gedanken, dass die Unterhaltungspflicht der Erziehungsberechtigten durch die Fragestellung bestimmt wird, in welchem Umfang sie von ihrem Nachwuchs nach dem Abschluss der Schule und einer abgeschlossenen, eigenständigen beruflichen Bildung eine fachlich qualifizierte Bildung - ggf. über Weiterbildungsstufen - erwarten müssen. In der eigenen Lebensentwurfsplanung müssen sich die Erziehungsberechtigten in etwa darauf vorbereiten können, wie lange sie mit einer Unterhaltungslast zu rechnen haben ( vgl. Senatsbeschluss vom 17. 05. 2006 - XII ZR 54/04 - Familie RZ 2006, 1100, 1101 f. mwN).

cc ) In anderen als graduellen Bildungsgängen müssen die Erziehungsberechtigten in Ausnahmefällen auch eine zweite Schulbildung für ihr eigenes Kind finanziell unterstützen, wenn sie das betreffende Mitglied in einen nicht befriedigenden Berufsstand gezwungen haben, der seine Talente nicht ausreichend berücksichtigt. Als gleichwertig gelten solche Situationen, in denen dem Kinde eine entsprechende Erziehung verwehrt wurde und das Kinde deshalb zunächst einen Berufsstand gewählt hat, der nicht seinem Talent und seinen Veranlagungen entspreche.

Im Übrigen ist nichts anderes der Fall, wenn die erste Erziehung auf einer eindeutigen Fehlinterpretation der Talente des Kindes basiert (Senatsbeschluss vom 17. 05. 2006 - XII ZR 54/04 - Familie RZ 2006, 1100, 1102 mwN; vgl. auch Wendl/Klinkhammer Das Unterhaltsrecht i. d. Familierichterlichen Praxen Neunten Aufl. § 2 Rn. 92 ff.

Es bestehen keine juristischen Zweifel, wenn die Beurteilung der Tatsache, ob die ursprüngliche Erziehung des Kindes auf einer falschen Auslegung seiner Befähigung beruht, auf der Grundlage der Umstände erfolgt, die sich erst nach Abschluss dieser Erziehung ergaben. Es stimmt, dass die Fragen nach der fachlichen Qualifikation eines Schülers immer unter dem Gesichtspunkt des Ausbildungsbeginns und der damals entstandenen individuellen Begabungen und Tendenzen beantwortet werden müssen.

Zur Vermeidung einer unangemessenen Diskriminierung sogenannter Spätentwickler trifft dies jedoch nicht zu, auch wenn sich später herausstellte, dass die ursprüngliche Beurteilung auf einer eindeutigen Fehlentscheidung des Talents des Kindes beruht (Senatsbeschluss vom 17. 05. 2006 - XII ZR 54/04 - Familie ZRZ 2006, 1100, 1102 mwN). dd) Der sich aus § 1610 (2) BGB ergebende Vorwurf ist durch den Grundsatz der Reziprozität gekennzeichnet.

Der Schuldner hat in gutem Glauben zu akzeptieren ( 242 BGB), dass Verspätungen in der Schulungszeit, die auf ein zeitweiliges leichtes Scheitern des Schulkindes zuruckzuführen sind. Verstößt dieser jedoch dauerhaft gegen seine Verpflichtung, die Berufsausbildung planmäßig und zielgerichtet zu beginnen und auszuführen, verliert er sein Unterhaltsrecht und muss auf den eigenen Unterhalt durch Erwerbsarbeit verwiesen werden (Senatsbeschluss vom 30. Juni 2013 - XII ZB 220/12 - Familie 2013, 1375 Rn. 14 mwN).

Daraus ergibt sich die Verpflichtung des Schülers, in einer angemessenen Zeit mit der Erziehung zu beginnen. 2. Ein Absolvent muss auch die Interessen des Ernährers berücksichtigen und sich innerhalb einer angemessenen Zeit über die Möglichkeiten der Berufsausbildung nach dem Abschluss der Schule informieren. Sie muss unverzüglich einen geeigneten Ausbildungsstellenplatz suchen und die Schulung entschlossen einleiten.

Auch wenn er noch keine Ausbildung absolviert hat, kann eine große Verspätung dazu führen, dass sein Anspruch auf Ausbildung erlischt und er daher seinen Unterhalt mit unqualifizierten Aktivitäten oder aufgrund anderer Eignung und Fähigkeiten bestreiten muss (Senatsbeschluss vom 30. Juni 2013 - XII ZB 220/12 - Familie R. 15 mwN, 1375).

Es gibt jedoch keine festgelegte Altersbeschränkung für den Ausbildungsbeginn, ab der der Unterhaltsanspruch erlischt. Wann der Gläubiger seine Berufsausbildung beginnen soll, hängt eher von den Gegebenheiten des Einzelfalles ab. Entscheidend ist, ob es für die Erziehungsberechtigten unter allen Bedingungen noch sinnvoll ist, die Ausbildungserhaltung im Rahmen ihrer ökonomischen Möglichkeiten zu gewährleisten (Senatsbeschluss vom 30. Juni 2013 - XII ZB 220/12 - Familie 2013, 1375 Rn. 16 mwN).

In dieser Einarbeitungsphase kann das Kinde auch falls erforderlich einen Anspruch auf einen unterhaltsrechtlichen Bildungswechsel haben, wenn er zum einen auf Tatsachen beruhen und zum anderen aus der Perspektive des Ernährers unter Beachtung der Gesamtverhältnisse ökonomisch sinnvoll ist. Die Tatsache, dass es einen faktischen Bezug zwischen der eingestellten und der verfolgten Weiterbildung gibt, kann ein Argument dafür sein, einen ausreichenden Grund anzunehmen.

Je früher ein Wechsel der Ausbildung erfolgt, desto leichter wird es sein, ihn zu übernehmen. Im Prinzip müssen diese Bedenken auch dazu führen, dass das betroffene Tier sich mit dem Ernährer über seine veränderten Trainingspläne einigen muss (Senatsbeschluss vom 14. März 2001 - XII ZR 81/99 - Familie RZ 2001, 757, 759). aa) Ohne Ergebnis beruht die Berufung jedoch darauf, dass die Bankausbildung keine ausreichende Ausbildung darstellt, nur weil die Angeklagte aus Gründen des Gewissens nicht in dem gelernten Berufsstand tätig sein wollte und daher nicht ihren Tendenzen entspricht.

Zum einen handelt es sich dabei nicht um einen sogenannten Spätentwickler, für den es im Gegensatz zum Normalfall berechtigt wäre, die Bewertung der Eignung der Ausbildung nicht auf den Ausbildungsbeginn, sondern auf erst später eingetretene Sachverhalte zu stützen. Andererseits ist nicht erkennbar, dass eine Änderung der Schulung vom Unterhaltspflichtigen akzeptiert wird.

Unabhängig davon, dass vollkommen ungeklärt ist, wann und in welchem Zeitraum der Ausbildungsgang der Widerspruch zwischen der Berufsbeschreibung und den Veranlagungen der Töchter entstanden sein soll, ist die Schulung absolviert. Allerdings ist dann immer wieder davon auszugehen, dass auch die Einarbeitungsphase, in der ein Wechsel der Berufsausbildung aufgrund eines solchen Innenwiderstandes akzeptiert werden kann, schon lange vorbei ist (vgl. zu diesem Senatsbeschluss vom 17. 05. 2006 - XII ZR 54/04 - Familie ZRZ 2006, 1100, 1103). bb) Die Tatsache, dass das OLG den sachlich begründeten und damit notwendigen engmaschigen Bezug zwischen der Bankausbildung und dem Lehrgang der Töchter ablehnt, kann den Einwänden der Klage jedoch nicht standhalten.

Die vom Oberlandesgericht getroffene Vermutung, dass die beiden Ausbildungsgänge nicht zum gleichen Beruf gehören, unterliegt zwar nicht dem Berufungsrecht. Das Berufungsziel der Beklagtentochter (Lehrerin an Teilzeitschulen) setzt nach den diesbezüglichen tatsächlichen Erkenntnissen als Zwischenstufe den begonnenen Bachelor-Studiengang voraus, um dann den gleichfalls erforderlichen Master-Studiengang aufnehmen zu können.

Diese beiden Sektionen sind daher als ein einheitliches mehrstufiges Training für Lehrerstellen zu klassifizieren, für die die Zuordnung des Berufsfeldes erfolgt (vgl. BFHE 251, 10 = NJW 2015, 3807 Rn. 16 ff. BFH 03/9/015, 2015 - VI R 9/15]; OVG Hamburg FamilieRZ 2006, 1615; Wendl/Klinkhammer Das Unterhaltsrecht in der familiären ichterlichen Praxis Nr. ed. 2 marginal 82; probably also OLG Celle FamilieRZ 2010, 1456).

Ungeachtet der verschiedenen Berufe kann es jedoch einen engen Bezug zwischen der Bankausbildung und der Lehrerausbildung der Angeklagtentochter geben. Insofern genügt es, wenn Praktikum und Lehre so verknüpft sind, dass das eine für das andere eine fachbezogene Erweiterung, Fortsetzung oder Vertiefung ist oder dass Praktikum eine bedeutsame und zweckmäßige Studienvorbereitung ist ( vgl. z.B. Senatsverfügungen BGHZ 107, 376 = Familie RZ 1989, 853, 8555; vom 23. 10. 1991 - XII ZR 174/90 - Familie RZ 1992, 170, 171 und vom 23. 05. 2001 - XII ZR 148/99 - Familie RZ 2001, 1601, 1602).

Sie konzentrierte sich im Kern darauf, dass die Angeklagte als Hauptfach in der katholischen Lehre ist. Insofern scheint es jedenfalls möglich, dass entgegen der Vermutung des Oberlandesgerichtes das durch die Bankausbildung erworbene Wissen nicht letztendlich zu einem für alle nützlichen Wissen über wirtschaftliche Zusammenhänge ausgeschöpft wird, sondern einen ganz konkret dem Studiengang dienenden Vorteil erbringt.

Diese muss weitere Aussagen darüber machen, inwiefern sich die Bankausbildung als brauchbare und bedeutsame Vorarbeit für das eigentliche Projekt präsentiert. Zu diesem Zweck muss sie auch die in der Klageerwiderung dargelegten Tatsachen zum Ausbildungsinhalt der Bankausbildung beachten und den Betroffenen gegebenenfalls die Möglichkeit einräumen, im Vorfeld ergänzende sachliche Darstellungen zu den Ausbildungsinhalten der Ausbildung und des Studiums zu machen.

Stellt das OLG dann einen engeren inhaltlichen Bezug fest, hat es die von den Parteien im Beschwerdeverfahren aufgeworfenen Fragestellungen zu prüfen, ob und in welchem Umfang der Beklagte in dem betreffenden Zeitpunkt leisten konnte und ob die Unterhaltsverpflichtung für ihn ökonomisch vertretbar ist (vgl. hierzu z.B. Senatsbeschluss BGHZ 107, 376 = FER, 853, 855).

Dabei kann es auch notwendig sein, zu prüfen, ob und inwieweit der Beklagte seine Tochtergesellschaft während seiner Bankausbildung wirtschaftlich begleiten musste (vgl. Wendl/Klinkhammer Das Unterhaltsrecht i. d. R. 10. Aufl. 2 Rn. 103).

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