Ausbildungen im überblick

Die Ausbildung im Überblick

Sie erhalten hier einen Überblick über alle Arten von Trainings, die Ihnen zur Verfügung stehen und welche Vor- und Nachteile sie haben. Die einzelnen Schulungen in der Medienbranche stellen wir Ihnen vor: Hier erfahren Sie alles über Dauer, Anforderungen und Gehalt! Unternehmensbasierte Weiterbildung Die klassische Form der Berufsausbildung in Deutschland ist die sogenannte innerbetriebliche Berufsausbildung. Nach Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung gibt es in Deutschland aktuell 327 Doppelausbildungsberufe, darunter zum Beispiel Bankkaufleute, Mikrotechnologen, Schreiner oder Elektrotechniker für Automationstechnik (siehe auch Kurzbericht "Fachkraft für Roboter"). Das Training findet an zwei Standorten statt:

Der Auszubildende erlernt praktisches Wissen und Fertigkeiten im Unternehmen und theoretisches Wissen in der Berufsfachschule. In der Praxis kann sich jeder für eine Berufsausbildung anmelden, aber in der Praxis benötigen Unternehmen oft einen gewissen Abiturabschluss. "In den Ausbildungsbetrieben werden die Azubis nach eigenen Ideen ausgewählt", erläutert Heinz Peter Lemm, Referent für wissenschaftliche Ausbildungsberufe bei der Hamburger Arbeitsagentur.

"Gerade bei gutem Abschluss in den Fächern Mathe, Anglistik und Germanistik sind die Zulassungsvoraussetzungen oft schon erfüllt", sagt Heinz Peter Lemm. Das Entgelt in der beruflichen Bildung ist tarifvertraglich geregelt und branchenabhängig. Der Ausbildungszeitraum für die betriebliche Berufsausbildung beträgt in der Regel drei bis dreieinhalb Jahre.

Ein weiterer Weg ist die Schulausbildung. Die Vollzeitausbildung findet an einer Sprachschule statt und wird von verschiedenen Praktikumsplätzen flankiert. Im Gesundheitsspektrum sind die meisten Schulausbildungen durch Berufe wie Physiotherapeutin, Altenpflegerin, Logopädin oder Heilpädagogin repräsentiert (siehe auch den Kurzbericht "Stärkung der Selbstständigkeit der Menschen"). Diese Kurse werden an Berufsschulen, Gesundheitsschulen, Berufsschulen und Fachhochschulen durchgeführt.

Die Schulung an staatlichen Hochschulen ist in der Regel kostenlos, es können jedoch Eintritts- und Prüfungskosten entstehen. Privatschulen hingegen verlangen in der Regel Studiengebühren. Der Ausbildungszeitraum dauert ein bis dreieinhalb Jahre. Das Training gliedert sich auch in theoretische und praxisnahe Phasen. Das Praktikum erfolgt in einem Unternehmen, die Theorie wird an einer Privatschule, einer Berufsschule, einer Verwaltungs- und Handelsakademie (VWA) oder einer Betriebsschule erlernt.

Das Praktikum erstreckt sich über zwei bis vier Jahre. Das Entgelt ist abhängig vom Lehrberuf und entspricht dem Entgelt im Rahmen der doppelten Berufsausbildung. Welche Art der Berufsausbildung geeignet ist, kommt in der Regel auf den jeweiligen Berufsstand an, in dem Sie letztendlich tätig werden wollen. "Denn je mehr sich der junge Mensch aufklärt, desto überzeugender trifft er seine Entscheidung", bemerkt Heinz Peter Lemm.

Die Berufsberaterin rät, die Auswahl der Berufsausbildung nicht notwendigerweise allein von den Berufsaussichten des Ausbildungsberufs abhängt. "Interessant und kompetent sind auch deshalb, weil die meisten Ausbildungen eine bewegliche Basis darstellen, d.h. dass Weiterbildungen, wie z.B. das Studieren, absolviert werden können. Das Bundesinstitut für Berufsbildung stellt auf seiner Homepage einen Querschnitt der dualen Studien- und Ausbildungsmöglichkeiten mit Zusatzqualifikation zur Verfügung.

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