Ausbildungen für Hauptschüler

Training für Sekundarschüler

Auszubildende mit 30.000 freien Ausbildungsplätzen: Noch immer suchen viele Gymnasiasten | Home | MARKTCHECK Zum einen stehen in Baden-Württemberg noch mehr als dreißigtausend Lehrstellen zur Verfügung, zum anderen sind rund 6.700 Hauptschüler noch auf der Suche nach einem Lehrplatz. Die Schulzeit neigt sich dem Ende zu - und für einige Studenten fängt der Schlussspurt bei der Suche nach einem Lehrplatz an. Dies sollte keine Hexerei sein, denn es gibt noch viele freie Plätze im Land: mehr als 30000 Lehrstellen sind noch nicht vergeben.

Trotzdem sucht ein Gymnasiast vergebens nach einem Lehrplatz. Kevin hat in diesem Jahr bereits über 30 Ausbildungsplätze ausgeschrieben. Erfolglos, sagt der Gymnasiast, mit den Achseln zuckend, drückt ihm die Baseballkappe aus dem Gesicht: "Alles, was kam, waren Stornierungen. "So wie viele andere, die auf die Sekundarschule gingen.

Lediglich ein viertel bis ein drittes von ihnen erhält nach der Schulzeit eine Ausbildung. Die übrigen enden in einigen Massnahmen, obwohl viele Betriebe einen dringenden Bedarf an Auszubildenden haben. Bei JobConnections, einer Berufsberatungseinrichtung der Protestantischen Gemeinschaft und der Landeshauptstadt Stuttgart, betreut Günther Conrad junge Menschen wie Kevin. Die Sekundarschüler sind in den Firmen nicht sehr gefragt.

"Es wird befürchtet, dass ein Hauptschüler dies nicht überleben wird, dass ein Hauptschüler Probleme hat, die Berufsfachschule aus den Klassen zu durchlaufen. So mancher Ausbildungsbetrieb wird davon abgeschreckt: "Weil er das Gefuehl hat, dass es keinen Respekt mehr gibt, wird das nicht mehr belohnt, wenn er einen Lehrplatz bekommt.

"In der Zwischenzeit haben Gymnasiasten nur eine beschränkte Auswahl an Berufen. Die verbliebenen Ausbildungsberufe sind in der Regel nicht ganz oben auf der Liste der Jugendlichen: "Es gibt viele Ausbildungsplätze - Fleischer, Backer und Kunsthandwerker. Dies sind Jobs, die für Praktikanten oft nicht besonders interessant sind, und man bekommt nicht so viel.

"Günther Conrad ist davon Ã?berzeugt, dass sich Gymnasiasten auch auf viele andere Berufe einigen wÃ?rden - wenn sie wÃ?hrend ihrer Ausbildungszeit von der Arbeitsagentur und den Unternehmen unterstÃ?tzt wÃ?rden. Er möchte Spezialist für Warenlogistik werden. Immerhin hat er das Gymnasium mit der 2,8 abgeschlossen: "Ich bin gar nicht so schlecht.

Kevin wird dort im kommenden Monat die Lehre zum Fachkraft für Lagerlogistik anlaufen. Problematisch ist, dass sich viele Jugendliche für die gleichen Berufsfelder begeistern - zum Beispiel als Einzelhandels- oder Bürokaufleute. Jugendliche mit Hauptschulabschluss werden von den Unternehmen häufiger abgelehnt. Dennoch wechseln die meisten Gymnasiasten nicht nur in einen anderen Lehrberuf mit offenen Stellen, zum Beispiel im Beruf.

Außerdem sind schlechtere Leistungen in den Fächern Mathematik und Germanistik für viele Unternehmen ein Ausschluss-Kriterium, auch wenn beide im Beruf keine Bedeutung haben. Doch nicht immer treffen sich Unternehmen und junge Menschen im Handel, wo es sowohl Arbeitsplätze als auch Bewerbungen gibt - zum Beispiel, wenn Wohnsitz und Ausbildungsplatz zu weit voneinander entfernt sind.

Zahlreiche Jugendliche sind nicht in der Lage oder können es sich nicht erlauben, sich zu ändern.

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