Ausbildungen ab September 2016

Schulung ab September 2016

Ab 2008/09 einschließlich der von zugelassenen Kommunen registrierten Antragsteller. Ausbildung - Viele Menschen wohnen im Freien - Ökonomie Tatsächlich waren die Aussichten auf einen Ausbildungsstellenplatz so gut wie nie zuvor. Dennoch gehen mehr als 20.000 junge Menschen in Deutschland mit leeren Händen weg. Bildungsministerin Johanna Wanka sieht die gute Seite besser als die schlechte: "Junge Menschen haben kaum noch so gute Aussichten auf einen attraktiven Arbeitsplatz und interessante berufliche Perspektiven wie heute", sagte die CDU-Politikerin bei der Vorlage des Berufsbildungsberichts 2017, doch die 150-seitige Staatsanalyse belegt, dass auf dem Ausbildungsstellenmarkt nicht alles gut geht - die wichtigste Erkenntnis:

Ausbildung: Im Jahr 2016 wurden rund 520.000 Lehrverträge geschlossen. Immer mehr Unternehmen können deshalb keine passenden Kandidaten vorfinden. Die DIHK beklagt: 14.000 IHK-Unternehmen hätten im Jahr 2016 überhaupt keine Bewerbung für offene Ausbildungsstellen bekommen. Zunächst scheiden sie aus der Ausbildungsbetriebsstatistik aus - und oft aus Frustration stellen sie keine Ausbildungsstellen mehr zur Verfügung.

Der Ausbildungsbetrieb: Hier gibt es einen weiteren negativen Rekord. Nur 20 % der Unternehmen wurden im Jahr 2015 ausgebildet. Im Jahr 2009 hatten noch 23,5 Prozentpunkte der Unternehmen einen Auszubildenden. Dies liege auch daran, dass Start-ups oft nicht ausgebildet würden. Kleine Unternehmen mit weniger als zehn Beschäftigten haben Schwierigkeiten, junge Menschen zu erreichen.

Passendes Problem: Bis Ende September 2016 stieg die Anzahl der freien Ausbildungsstellen um 4,5 Prozentpunkte auf 43.500, gleichzeitig blieben aber 20.600 junge Menschen aus. Sieben von zehn Ausbildungsberufen mit großen Schwierigkeiten bei der Stellenbesetzung stammen nach Auskunft des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks aus dem Handwerksbereich. Darunter sind Metzger, Fachhändler im Lebensmittelhandel (je 33% Leerstand ), Installateure (26%), Backer (24%) sowie Beton- und Stahlbetonbauunternehmen, Gerüstbauunternehmen und Baureiniger.

Schulabgänger und Hauptschüler: Immer mehr Lehrlinge haben einen Schulabschluss, mittlerweile sind es fast 28 Prozentpunkte. Im Jahr 2009 waren es noch gut 20 Prozent. Nach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbundes macht nur jeder zweite Gymnasiast den Schritt von der Grundschule ins Bildungswesen. MigrantInnen: Demnach sind sie " in der doppelten Berufsausbildung nach wie vor deutlich unterschätzt ".

Danach begann 2014 nur noch jeder dritte Jugendliche ohne Bundesbürgerschaft eine Berufsausbildung. Der Anteil der Bundesbürger betrug 56,3 Prozentpunkte.

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