Ausbildung Wechseln

Training ändern

Sie müssen dies berücksichtigen, wenn Sie Ihre Ausbildung ändern wollen. Hier erfahren Sie, was Sie tun können und welche Möglichkeiten Sie haben, wenn der Auszubildende den Betrieb wechseln möchte. Wie kann ich meinen Ausbildungsplatz wechseln?

Lehrstellenwechsel

Die Arbeit ist toll und Sie möchten Ihre Ausbildung beenden, aber in Ihrem Unternehmen sind Sie völlig unzufrieden? Sie sollten dann darüber nachgedacht haben, Ihren Trainingsplatz zu wechseln. Eine solche Änderung ist jedoch nicht ohne weiteres möglich und muss sorgfältig abgewogen werden. Suchen Sie einen neuen Lehrplatz, solange Ihr Lehrverhältnis zu Ihrem bisherigen Unternehmen noch da ist.

Bewerben Sie sich aus einem vorhandenen Lehrverhältnis, macht dies einen deutlich höheren Stellenwert auf Ihre Bewerbungsunterlagen, als wenn Sie vorher von Ihrem Lehrbetrieb entlassen wurden. Wenn Sie einen neuen Ausbildungsplatz finden, haben Sie zwei Kündigungsmöglichkeiten: Eine wichtige Ursache besteht, wenn Ihr ausbildender Betrieb seine Aufgaben und z. B. das Jugendschutzgesetz bricht.

Ihr Zeugnisheft kann auch als Nachweis dafür verwendet werden, wenn Sie mehrfach Aktivitäten außerhalb Ihrer Ausbildung durchführen mussten und diese in Ihrem Zeugnis vermerkt haben. Hinweis: Bei vorzeitiger Auflösung des Ausbildungsvertrages kann Ihr Unternehmen von Ihnen Schadensersatz fordern. Die Schäden, die Ihr Lehrbetrieb erleidet, sind zum Beispiel die Besetzungskosten für Ihren bisherigen Ausbildungsplatz.

Selbst wenn Sie nur Ihre Ausbildung fortsetzen, befinden Sie sich noch auf Bewährung in Ihrem neuen Unternehmen. Übrigens ist der Wechsel des Ausbildungsplatzes nicht mit einem Wechsel des Berufes zu verbinden. Mit dem Wechsel des Ausbildungsplatzes bleiben Sie in Ihrem Lehrberuf und wechseln nur den Unternehmen. Wenn Sie den Berufsstand wechseln, beenden Sie Ihre frühere Ausbildung und beginnen eine neue Ausbildung in einem anderen Berufsstand.

Wenn Ihr Auszubildender den Betrieb wechseln will, was Sie tun können

Das Training hat gerade erst angefangen und Ihr Lehrling ist offenbar nicht ganz glücklich. Schließlich will er seinen Job wirklich aufgeben und seine Ausbildung in einem anderen Unternehmen des selben Berufes aufnehmen oder fortführen. Weil zu Beginn jeder Ausbildung eine Bewährungszeit steht, ist dies problemlos möglich. Die Auszubildenden können ebenso wie Sie zurücktreten, müssen keine Fristen einhalten und müssen keine Gründe anführen.

Die Kündigungsschreiben liegen auf Ihrem Schreibtisch (aber es muss in schriftlicher Form sein!), er verpackt seine Dinge und geht - eventuell sogar gleich zum Wettbewerb. Es wäre ganz anders, wenn die Testphase schon zu Ende wäre. Die Auszubildenden dürfen dann nicht mehr ohne weiteres den Betrieb wechseln - und schon gar nicht ohne Vorankündigung.

Im Falle einer Beendigung nach der Bewährungszeit gilt für den Praktikanten die folgende Regelung nach dem Berufsausbildungsgesetz (§ 22): Wenn er seine Ausbildung abbrechen oder sich für einen anderen Beruf qualifizieren möchte, kann er 4 Wochen vorher eine Frist setzen. So kann er zurücktreten, wenn er die Ausbildung aufgibt.

Wenn eine Ausbildung, oder wenigstens diese, für ihn nicht in Frage kommt, kann er gehen. Außerdem kann er zurücktreten, wenn er für eine andere berufliche Tätigkeit ausgebildet werden möchte. Das heißt, er kann seinen Lehrberuf wechseln und dann eine neue Ausbildung in einem anderen Unternehmen anstreben. Er darf das alte Unternehmen jedoch nicht mit einer Entlassung verlassen und den restlichen Teil der Ausbildung in einem anderen Unternehmen durchlaufen.

Dem Auszubildenden ist es daher nicht mehr erlaubt, nach Ablauf der Bewährungszeit den Betrieb ohne Berufswechsel zu wechseln. Als Ausbildungsleiter wird es für Sie natürlich noch schwieriger, wenn Sie nach der Bewährungszeit entlassen werden. Ein Kündigungsrecht besteht nur bei Vorliegen eines wirklich wichtigen Kündigungsgrundes. Kündigt der Praktikant seine Ausbildung durch Abmeldung, wird dies als Abbruch bezeichnet.

Bitte beachte: Auch nach der Bewährungszeit kann der Praktikant den Vertrag auf sehr simple Weise auflösen - in.... Auch für die Auszubildenden ist die Beendigung nach der Bewährungszeit ganz leicht möglich. Will er das Training schlicht abschließen, darf er in der Regel auch.

Er darf jedoch nicht ohne triftigen Anlass zurücktreten.... Ist die Entlassung eines Praktikanten überhaupt möglich? Das Ausbildungsverhältniss weicht in diesem wesentlichen Aspekt vom "normalen" Beschäftigungsverhältnis ab. Berufsausbildungsrecht macht es für den Praktikanten einfacher als für den ausbildenden Betrieb durch Kündigungen nach der Bewährungszeit. Kann er aber auch zurücktreten, um in ein konkurrierendes Unternehmen zu wechseln und dort seine Ausbildung fortzusetzen?

Die Ausbildung ist im Wesentlichen mit einer Bewährungszeit verbunden. Hierdurch wird ein Bildungsverhältnis von einem Normalarbeitsverhältnis unterschieden, in dem prinzipiell auch auf die Bewährungszeit verzichtet werden kann. Es geht in diesem Beitrag nicht um eine Beendigung während oder nach der Testphase, sondern um eine Beendigung vor der Testphase. Letztendlich stellt sich damit die folgende Fragestellung in Zusammenhang mit der Ausbildung:

Die Bewährungszeit ist im Zusammenhang mit der Ausbildung besonders wichtig. Begründung: Die Entlassung nach der Bewährungszeit ist noch schwieriger durchzusetzen als in einem regulären Beschäftigungsverhältnis. Jeder, der einen günstigen Trainingsplatz bekommen hat, sollte sich natürlich daran halten. Es kann aber auch Fälle gegeben sein, in denen eine Beendigung durch den Praktikanten unvermeidlich ist.

Ein Abbruch während der Bewährungszeit ist möglich - auch während der Ausbildung. Allerdings ist damit nicht immer ein sofortiger Ausbildungsabschluss verbunden. Stellt sich während der Bewährungszeit heraus, dass mit diesem Praktikanten nichts passiert, ist eine Beendigung anstehen. Dies ist während der Testphase gesetzlich möglich, aber es gibt immer noch Tücken.

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