Ausbildung oder Weiterbildung

Erziehung oder Ausbildung

Fortbildung und Training sind zwei verschiedene Bildungswege, die sich grundlegend unterscheiden. Meister Andreas Mehring berichtet, wie Weiterbildung Sie weiterbringen kann. Er baut nun darauf auf und macht die Ausbildung zum Erzieher.

Fortbildung vs. Bildung: Vor- und Nachteile

Aus- und Weiterbildung sind zwei verschiedene Ausbildungswege, die sich grundlegend voneinander abgrenzen. Die Ausbildung bezieht sich im Allgemeinen auf die Grundausbildung, d.h. die erste berufliche Ausbildung wie z. B. Ausbildung oder Ausbildung, die Weiterbildung bezieht sich im Allgemeinen auf alle auf die Grundausbildung folgenden Zusatzausbildungsmaßnahmen. Weiterbildung umfasst also weit mehr pädagogische Maßnahmen als die Grundausbildung, von der kurzfristigen Weiterbildung über Seminar- oder Kongressveranstaltungen bis hin zum Zweit-, Promotions- oder Postgraduiertenstudium.

Ein Master-Studiengang kann auch als Weiterbildung angesehen werden, wenn Sie zwischen Ihrem Bachelor- und Master-Studium einige Jahre lang tätig waren und bereits Berufserfahrung gesammelt haben. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Ausbildung also im Wesentlichen eine Grundausbildung ist, während die Weiterbildung für Menschen erfolgt, die bereits eine Ausbildung und in der Regel bereits über eine Berufserfahrung verfügten.

Die Umschulung vom Arbeitsämter ist z.B. eine Fortbildung, richtet sich aber oft an Geringqualifizierte oder unqualifizierte Mitarbeiter. Gibt es etwas Besseres, eine Aus- oder Weiterbildung? Es gibt keine generelle Aussage darüber, ob Aus- oder Weiterbildung besser ist, denn die Antworten sind für jede Person mit eigener Ausbildungs- und Beschäftigungsbiographie unterschiedlich.

Schauen wir uns einige Gegensätze an: Sie haben Ihr Gymnasium mit einem Durchschnitt von einem Punkt abgeschlossen und dann in München, Hamburg oder Frankfurt Jura oder Betriebswirtschaft gelernt. Sie haben während Ihres Studienaufenthaltes ein Semester in Oxford und Harvard verbracht und ein Praktikum bei namhaften Beratungsfirmen oder Anwaltskanzleien in Tokio, New York und London absolviert.

Sie haben Ihr Rechtsreferendariat - fertig für die erste Weiterbildung Ihrer Bilderbuchlaufbahn - als jüngerer Teilhaber in einer Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft absolviert und sind danach als Teilhaber in die Kanzlei eingetreten. Sie werden als Weiterbildungsmaßnahmen gezählt, deren Aufwendungen Sie als einkommensbezogene Aufwendungen von der Besteuerung abziehen können. Nach Ihrer glamourösen Ausbildung und Ihrem bisherigem Werdegang werden Sie in den nächsten Jahren sicherlich nur noch wenige Weiterbildungskurse absolvieren, aber nie eine von vornherein.

Sie haben die Mittelschule absolviert und dann ein politikwissenschaftliches und religionswissenschaftliches Fachstudium aufgenommen. Eine neue Ausbildung oder der Abschluss Ihres vorherigen Studiengangs ist für Sie in finanzieller und motivierender Hinsicht nicht mehr möglich, so dass Sie sich an die Arbeitsagentur wenden sollten. Im Rahmen des Programms "Training is what - latecomers wanted" bieten wir Ihnen die Möglichkeit, sich zum Fachinformatiker weiterzubilden.

Auf diese Weise profitieren sie von der Weiterbildung, die von der Agentur für Arbeit erstattet wird. Diese Ausbildung war im Grunde Ihre erste absolvierte Ausbildung. Sie haben Ihren Hauptschulabschluss nicht erreicht und nicht zuletzt deshalb keinen Lehrstellenplatz erhalten. Bei WeGeBAU für Geringqualifizierte und Ungelernte können Sie sich zum Logistikspezialisten umschulen und im Warenlager mit einem Paketdienst beginnen.

Sie haben wie im Falle 2 von einer Weiterbildung durch die Agentur für Arbeit profitieren können. Aber auch diese Weiterbildung war im Grunde genommen eine Grundausbildung, so dass in einigen Bereichen die Grenze fließt. Bei den drei beschriebenen Beispielen handelte es sich natürlich um ganz extreme Situationen, mit der Bilderbuchlaufbahn eines Überfliegers einerseits, eines ausgeschiedenen Arbeitslosen andererseits und mit einer Laufbahn auch ohne Schulabschluss am anderen Ende.

Dazwischen werden Sie sich sicher wiederfinden, haben wahrscheinlich eine Ausbildung abgeschlossen oder sind gerade dabei oder haben ein Abitur. Sie benötigen in diesem Falle keine Weiterbildung, da Sie bereits über einen beruflichen Abschluss verfügen. Abhängig davon, wo Sie noch professionell arbeiten wollen und wie ambitioniert Sie sind, können Sie ein oder zwei Weiterbildungskurse hinzufügen, die Ihnen helfen, besser verdiente und interessante Arbeitsplätze mit mehr Eigenverantwortung zu bekommen.

Wenn Sie dagegen vielleicht Ihre Ausbildung eingestellt haben, gering oder gar nicht ausgebildet sind, aber auch nicht damit einverstanden sind, dann ist eine Weiterbildung über das Arbeitsämter oder gar eine Grundausbildung für Sie interessant - wenn Sie noch klein genug sind, also unter 25 Jahre sind. Schauen Sie sich an, wo Sie sich befinden und welche Interessen Sie haben und was für Sie in Betracht kommt, vielmehr eine (erste) Ausbildung bzw. eine Fortbildungsmaßnahme, das ist immer der erste Arbeitsschritt.

Wer glaubhaft nachweisen kann, dass seine Aus- oder Weiterbildung dazu beiträgt, hat bereits gute Aussichten!

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