Ausbildung oder Duales Studium was ist besser

Bessere Ausbildung oder duales Studium

Ausbildung, duales Studium oder Abitur: Wie erhalten Sie die qualifiziertere Ausbildung? Welches Modell bereitet Sie besser auf die Arbeitswelt vor? Wieso wollen alle studieren? Gelegentlich trifft man auf super interessante Beiträge. Dr.

Holger Bentz und Kristina Danneberg erläutern den Lauf zum Studium mit einem sozialen Image, das das Abi als " Mindestqualifikation " für einen Schulabschluss betrachtet. "Im Falle von jungen Menschen ergibt sich der Irrtum, dass sich nur das Studium bestens auf eine gelungene berufliche Tätigkeit vorbereitete.

"Das führt die jungen Leute zu dem Missverständnis, dass nur das Abi die beste Vorbereitung auf eine Karriere ist", erläutern sie. Und" logischerweise" ein Studium nach dem Studium. So viele Menschen haben sich gegen eine Ausbildung entschieden. Auch wenn die Berufsausbildung für sie die beste Lösung wäre, weil sie zum Beispiel lieber in der Praxis als in der Wissenschaft arbeitet.

Oder, weil sie sehr gut mit den Dingen umgehen können, aber zögern, die leeren Seiten mit dem nächsten Papier zu befüllen. Auf die drei Hauptgründe (oder Vorurteile?) für das Studium gehen die Autoren der Industrie- und Handelskammer ein: Die Gefahr der Arbeitslosigkeit ist niedriger. Der akademische Unterricht hat die "besseren Jobs". Anhand der amtlichen Statistik zeigt sich, wie hoch das tatsächliche Arbeitslosigkeitsrisiko ist.

Wer sich für eine innerbetriebliche Aus- und Fortbildung entscheidet, hat bereits über 300.000 EUR erwirtschaftet - verglichen mit einem Studierenden, der nach sechseinhalb Jahren einen Master-Abschluss hat und möglicherweise das BAföG oder einen Studiendarlehen zurückzahlen muss. Und was ist mit dem Arbeitslosigkeitsrisiko?

Aber das bedeutet im Klartext: Als MINT-Fachkraft haben Sie größere Möglichkeiten auf dem Markt als ein MINT-Absolvent. Bereits heute ist es so, dass eine Doppelausbildung mit Weiterbildung (Techniker, Meister) besser vor dem Verlust des Arbeitsplatzes sichert als ein Studium (lt. IAB): Und wer hat jetzt den besten Arbeitsplatz? Dies wird als "Angemessenheit der Ausbildung" bezeichnet.

Entgegen den Vorurteilen ist dies für die Ausgebildeten besser als für die Akademiker. Mit einer Ausbildung enden Sie also in einem Beruf, der Ihren eigenen Fähigkeiten und Kenntnissen gerecht wird. Die Schlussfolgerung der Industrie- und Handelskammer Koblenz: Die Chancen, nach dem Studium einen geeigneten Arbeitsplatz in einer Festanstellung zu bekommen, sind begrenzt.

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