Ausbildung Lehrlingsbetreuung

Lehrlingsausbildung

Die Grundlagen für die anspruchsvolle Aufgabe der Lehrlingsbetreuung. Der Kanton Bern unterstützt bis heute keine Berufsausbildung für Ausbilderinnen! Bei Berufsausbildern Sie bilden als Ausbilder den praxisnahen Teil der Berufsausbildung im Ausbildungsbetrieb aus oder sorgen für die Eingliederung. Die Wirtschaftsvereinigung empfiehlt, für jeden Lerner ein Schulungsprogramm zu entwerfen. Sie sind als Berufsausbilder für die komplette Ausbildung der Lernerinnen und Lerner mitverantwortlich.

Sie sollen das Training so konzipieren können, dass der Lerner die gesteckten Ziele mit Erfolg erlernen kann.

Es handelt sich um methodisch-didaktische und leitungsspezifische Grundkenntnisse für die Ausbildung junger Menschen. Sie können als Berufsausbilder auch Spezialisten aus dem Unternehmen einstellen, die den Lerner einen Teil der Berufspraxis unterrichten. Ein Facharbeiter ist eine Persönlichkeit, die eine Berufsausbildung im Bereich des Lernprozesses abgeschlossen hat oder über eine vergleichbare Ausbildung verfügen. Die Wirtschaftsvereinigung führt in den jeweiligen Bundesländern SBFI-anerkannte Ausbildungen für Berufsausbilder sowie Fortbildungen zu spezifischen Themen durch.

Am Anfang des Trainings sollte für jeden Teilnehmer ein individuelles Trainingsprogramm zusammengestellt und mit ihm besprochen werden. In ihr wird festgehalten, in welchen Fachbereichen die Ausbildung erfolgt und wie lange sie dauert. Sie erfassen den Ausbildungsgrad des Lerners/der Lernerin einmal pro Halbjahr im Bildungsbericht über Arbeits- und Lernsituation (ALS).

Entsprechende Formblätter für die Umsetzung und Bewertung der ALS sowie ein Leitfaden für Lerner und Ausbilder werden von den entsprechenden Ausbildungs- und Prüfungsbereichen entwickelt und in der Lern- und Prüfungsdokumentation (LLD) festgehalten. Die zu beurteilenden Leistungs- und Handlungsziele werden von Ihnen und dem verantwortlichen Auszubildenden in Abstimmung mit dem Lerner ausgewählt.

Alle Vereinbarungen werden im Schulungsbericht vermerkt und von beiden Seiten unterzeichnet. Der Lerner ist drei bis sechs Monate in der abgestimmten Lernumgebung tätig. Der verantwortliche Schulungsleiter überwacht ihn während dieser Zeit bei der Ausübung seiner Tätigkeit und zeichnet wesentliche Vorgänge auf. Anhand der aufgezeichneten Daten werten Sie und die verantwortliche Trainingsperson die Leistung und das Verhalten aus.

Die Befragung ist auch eine Einschätzung der Situation für die Auszubildenden. Die Bewertung und die Endnote erfassen Sie im Trainingsbericht (vordefiniertes Formular) und tragen sie in die Datenbasis ein. Abhängig von der jeweiligen Industrie werden während der Ausbildung zwei Verfahrenseinheiten (PE) oder zwei Kompetenzzertifikate aus den firmenübergreifenden Kursen (ük-KN) absolviert.

Bei diesen Interviews bestimmen die zuständige Trainingsperson und der Lerner die Aufgabe und das Vorgehen. Im Falle einer internen Mitarbeiterin oder eines Mitarbeiters muss darauf geachtet werden, dass er oder sie nicht direkt vor dem Lerner steht. Der Schulungsverantwortliche bewertet den Aufbau und die inhaltliche Ausgestaltung der PE-Dokumentation. Jeder Lerner muss während seiner Ausbildung eine Lernunterlagen aufbewahren, in denen er alle wichtigen Tätigkeiten, Kenntnisse und Erfahrung im Unternehmen dokumentiert.

Sie als Ausbilder sollten die Lernunterlagen zumindest einmal pro Halbjahr überprüfen, aber nicht benoten. Bei der Lern-Dokumentation sind unterschiedliche Formen der Bearbeitung möglich. Geeignete Formen der Lern-Dokumentation sind in der industriespezifischen LLD zu sehen. Darüber hinaus bewerten die Lerner das Training, auch im Hinblick auf die Selbstreflektion. Er schreibt auf, was er braucht, um sein Training zu optimieren.

Auch diese Neuregistrierung wird einmal pro Halbjahr mit Ihnen erörtert. Wenn die Auszubildenden nach dem Ende ihrer Ausbildung nicht weiterarbeiten können, gibt es trotzdem bestimmte Pflichten für Sie. Die Auszubildenden sollten so frühzeitig wie möglich, jedoch nicht später als drei Monaten vor Ende der Ausbildung, über eventuelle weitere Arbeiten im Unternehmen informiert werden. Das bedeutet, dass arbeitssuchenden Schülern etwa zwei bis drei Monaten vor Ablauf des Ausbildungsvertrages die nötige Zeit gegeben wird, sich vorzustellen.

Als Berufstrainerin ist es Ihre Pflicht, die Fortschritte, Erfolge und Verhaltensweisen der Lernerinnen und Lerner sachlich und gütig zu beurteilen. Orientieren Sie sich an den Bildungsberichten, die Sie während der ALS (Arbeits- und Lernsituationen) während der Lehrzeit geschrieben haben, und diskutieren Sie diese mit den Auszubildenden. Es beschreibt die fachlichen, methodischen und sozialen Kompetenzen sowie die Schwerpunkte der Ausbildung.

Der Lernende kann das Praktikum als Beispiel im Antragsdossier nutzen und so neben dem Ausbildungszeugnis und dem eidg.

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