Ausbildung in Spanien

Bildung in Spanien

Immer mehr Familien, junge Familien mit schulpflichtigen Kindern kamen in den letzten Jahren nach Spanien. In Spanien ist das Bildungssystem stark berufsorientiert für die nicht-akademische Bildung, das Studium entspricht den europäischen Standards. In Zusammenarbeit mit der AHK bietet die FEDA eine kaufmännische Ausbildung in Barcelona oder Madrid an. Klicken Sie hier für weitere Informationen. Auch in Spanien zahlt sich die duale Ausbildung aus.

In Spanien leben: Schulen, Bildung, Studieren, Fremdsprachen

Seit einigen Jahren kommen immer mehr Gastfamilien, Jugendliche, junge Menschen mit Schulkindern nach Spanien. Verständlicherweise ist es von Bedeutung zu wissen, wie sich das Schulwesen in Spanien vom System in Deutschland abhebt. Was für eine Schule gibt es in Spanien? Kindergärten und Kindergärten sind in Spanien ebenso Pflicht wie die Einbindung vieler Staaten in Spanien.

Es freut mich, wenn wir viele Ihrer Anfragen bezüglich zur Schulbildung Ihrer Schülerinnen und Schüler bearbeiten können.

Bildungswesen in Spanien - Ausbildung und Ausbildung

In Spanien hat das Bildungswesen in den vergangenen Jahren einige Reformschritte erfahren. Im Folgenden werden die verschiedenen Grundbausteine des spanischsprachigen Bildungswesens, ihre inhaltlichen Schwerpunkte und besonderen Merkmale sowie die dazugehörigen Einrichtungen und Bildungsstätten beschrieben. Das spanische Schulsystem sieht eine anschließende berufsbegleitende Ausbildung vor, die mit einer obligatorischen Sekundarschulzeit von vier Jahren (Educación Secundaria Obligatoria) startet und die berufsbildende Grundausbildung bereits in die schulische Ausbildung einbezieht.

Im Gegensatz zu Deutschland gibt es in der unteren Sekundarschule nach wie vor keine leistungsorientierte Einteilung der Kinder in Hauptschule, Realschule u. Turnhalle. Vielmehr absolvieren die spanischen Schülerinnen und Schüler die obligatorische Sekundarschulausbildung mit dem Abschluss "Graduado en Educación Secundaria Obligatoria", vergleichbar mit dem Abitur. Im Alter von sechzehn Jahren wird die Pflichtschule für Spanier beendet.

Jeder Student kann nach dem erfolgreichen Abschluss der Pflichtschule seinen weiteren Bildungsweg bestimmen. Er kann im spanischsprachigen Bildungswesen zwischen zwei Möglichkeiten wählen: Dort kann er eine Hauptschule absolvieren, die er innerhalb von zwei Jahren abschließen kann ("Bachillerato"). Dies ist die Voraussetzung für das Hochschulstudium oder für eine Hochschulausbildung ("Formación Profesional de Grado Superior").

Nach Beendigung der Hochschulausbildung erwirbt ein Student zugleich die Fachhochschulreife. Der Student wählt die "Formación Profesional de Grado Medio", die mit dem Namen "Técnico" endet. Die Sekundar- und Hochschulausbildung wird an weiterführenden Schulen ("Institutos de Educación Secundaria") oder berufsbildenden Schulen mit einer Dauer von ein bis zwei Jahren und einer Praxisdauer von ca. 350 Unterrichtsstunden durchgeführt.

Die Nutzung der Berufsbildung hat in den vergangenen Jahren deutlich zugelegt, während im Segment der oberen Sekundarstufen nur ein geringer Anstieg zu verzeichnen ist. Die Anzahl der angemeldeten Schülerinnen und Schüler ist seit dem Lehrjahr 2009/10 im Berufsbildungsbereich um rund 27,2 Prozent und im Hochschulbereich um rund 34,5 Prozent gestiegen.

War bis 2011/12 die Schülerzahl in der Oberschule immer höher als die der Auszubildenden, so hat sich das Verhältniss seit dem Lehrjahr 2012/13 umgedreht. In den Jahren 2013/14 waren 640.978 Schülerinnen und Schüler für das Abi und 702.762 für die Ausbildung angemeldet.

In Spanien gibt es für die Berufsbildung in der Mittelstufe und an Hochschulen zusammen 3.015 Bildungsstätten, von denen 2.106 öffentlich und 909 privat sind (Stand 2012/13). Die Mehrheit der 661.047 Kinder (ca. 78%) sind in öffentlich-rechtlichen Institutionen angemeldet. Dabei ist zu beobachten, dass der Fernunterricht in der beruflichen Bildung mit rund 8,6 Prozent nahezu das Doppelte des Anteils des Fernunterrichts an der Hochschulbildung beträgt (ca. 4,6 Prozent).

Als eines von 29 Ländern hat Spanien 1999 den European Higher Education Area ("Espacio Europeo de Educación Superior") in der Erklärung von Bologna zur Vereinheitlichung von Studium und Abschluss in ganz Europa ins Leben gerufen. Wie in Deutschland sind die Bezeichnungen Junggeselle ("Grado") und Meister ("Máster") in Spanien entstanden und haben damit die bisherige Aufteilung in "Primer Ciclo" und "Segundo Ciclo" ersetzt, die mit den Bezeichnungen "Diplomado", "Arquitecto Técnico" und "Ingeniero Técnico" im Grundier Ciclo und "Licenciado", "Arquitecto" oder "Ingeniero" im Ciclo abgeschlossen wurde.

Ab 2009/10 stieg die Gesamtzahl der eingeschriebenen Studierenden in Spanien (Bachelor und Master) von rund 1,47 Millionen auf 1,57 Millionen bis 2011/12; seitdem ist ein geringer Abfall der Studierendenzahl zu verzeichnen (im akademischen Jahr 2013/14 rund 1,54 Millionen). Zwischen 2009/10 und 2013/14 hat sich die Studierendenzahl in den Sozial- und Jurawissenschaften nahezu verdoppelt und damit ihre führende Position behauptet.

In der Berichtsperiode 2009/10 bis 2013/14 stieg die Anzahl der Hochschulabsolventen in den Segmenten "Grado" und "Primer y Segundo Ciclo" von 197.535 auf 233.626, mit einem geringfügigen Rückgang der Akademiker im akademischen Jahr 2011/12, während die Anzahl der Masterabsolventen ebenfalls um rund zwei Dritteln auf 67.530 stieg. In beiden Bildungszyklen sind die meisten Hochschulabsolventen den Sozialwissenschaften und dem Recht zuordenbar.

Der zunehmende Anteil der Schüler im Berufsbildungsbereich der Mittel- und Oberstufe unterstreicht den großen Durchbruch.

Das Studium ist nach wie vor interessant, wurde aber durch die erhöhte fachliche Ausrichtung innerhalb der Ausbildung ausgeglichen.

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