Ausbildung in anderen Ländern

Bildung in anderen Ländern

Inwiefern wird die Berufsausbildung in unseren Nachbarländern im Vergleich dazu gesteuert? Und wie machen es die anderen? Berufsausbildung in unseren Nachbarstaaten

Unbestrittener Urlaubsfavorit Deutschlands ist mit rund 32% das eigene Heimatland, das mit 14,2% nicht nur den zweiten Rang einnimmt, sondern mit + 3,2% auch das höchste Wachstum, mit 8,8% und einem Anstieg von 1,1%, mit 6% und immer noch einem Anstieg von 0,9%.

Asien (2,6%) und Nordamerika (2,2%) sind die beliebtesten Langstreckenziele. Doch wie sieht es mit der beruflichen Grundausbildung in diesen Ländern aus? Damit Sie einen kleinen Eindruck davon bekommen, wie das Training mit unseren Nachbarländern abläuft, haben wir uns die jeweiligen Staaten näher angesehen.

Berufsbildung in Spanien - Schulbildung gibt den Takt vor. Die Berufsbildung findet in Spanien in berufsbildenden Schulen und weiterführenden Schulen statt. Am Ende der Ausbildung steht ein berufsqualifizierender Abschluß in 3 verschiedenen Qualifizierungsstufen. Das Título Profesional Básico ist eine berufsbildende Grundausbildung und soll den Berufseinstieg erleichtern. Das Técnico kann in eineinhalb bis zwei Jahren an berufsbildenden Schulen erlernt werden.

Das Técnico de Grado Superior kann in eineinhalb bis zwei Jahren an berufsbildenden Schulen erlangt werden. Die Praxisrelevanz ist wesentlich niedriger als in Deutschland und wird durch Berufspraktika erreicht. Die Stiefkinder der Ausbildung in Italien sind die hoch subventionierten betrieblichen Ausbildungsverträge - quasi ein Anstellungsvertrag ohne jegliche Ausbildungsnorm.

Unternehmen sind kaum in die Ausbildung integriert. Italien liegt mit 36,9 Prozentpunkten an zweiter Stelle der Jugendarbeitslosenquote. Der erfolgreiche Abschluß einer 8-jährigen Grundschule ist Grundvoraussetzung für den Einstieg in die Ausbildung. Neben dem Grundschulabschluss müssen die jungen Menschen eine Zulassungsprüfung ablegen, um eine vierjährige Ausbildung an diesen Hochschulen antritt.

Durch die vollzeitschulische Ausbildung erhalten die jungen Menschen eine Doppelqualifikation: eine Ausbildung und eine Abiturprüfung. Die Türkei bietet neben einer ganztägigen schulischen Ausbildung auch die Gelegenheit, eine 2- bis 3-jährige Doppelausbildung mit dem Titel Belgesi abzulegen. In der Türkei ist die Jugenderwerbslosigkeit mit 10,8 Prozentpunkten relativ niedrig.

Am Ende der achten Schulstufe haben die jungen Menschen die Möglichkeit, zwischen Allgemeinbildung und beruflicher Ausbildung zu wählen. Wer sich für eine Ausbildung nach der Hauptschule entscheidet, muss zunächst das neunte Jahr seiner Schulpflicht abschließen. Der anschliessende Lehrberuf erfolgt sowohl im Betrieb (praktische Ausbildung, rund 80% der Ausbildungszeit) als auch in der Berufsfachschule.

Österreich ist mit 11,3 Prozentpunkten im Unterquartal. Jugendliche können nach 9 Jahren Pflichtschulzeit das 3-jährige Lehrlingsgymnasium oder eine der nachfolgenden Berufsausbildungen durchlaufen. Der Certificat d'aptitude berufnelle (CAP) kann in ca. 200 Spezialisierungen einmal über 2 Jahre hauptberuflich an einer Berufsschule oder einer Ausbildung im Dualen System erlangt werden.

Der BEP kann auch nach 2 Jahren hauptberuflicher Tätigkeit an der Berufsfachschule oder über eine 2-jährige Ausbildung im Rahmen des Dualen Systems mit Schulbesuch erlangt werden. CAP- oder BEP-Inhaber können entweder unmittelbar ins Erwerbsleben einsteigen oder durch den Abschluss eines weiteren Schuljahrs das berufsqualifizierende Abitur ( "Baccalauréat professionnelle", bac pro) erlernen.

Die Bedeutung der doppelten Berufsbildung im Verhältnis zur Schulausbildung ist in Frankreich relativ gering. Frankreich ist mit einer Jugendarbeitslosenquote von 23,3% immer noch im obersten Rang der Statistiken. Man unterscheidet in Schweden zwischen einer Ausbildung für junge Menschen (bis 19 Jahre) und einer Ausbildung für Erwachsenen (ab 19 Jahre). In den Sekundarschulen gibt es schulbasierte Ausbildungen, die drei Jahre andauern und eine innerbetriebliche Ausbildungszeit von 15 Wochen einschließen.

Nahezu die HÃ?lfte der SchÃ?lerinnen und SchÃ?ler nimmt an einer dieser Berufsausbildungen teil. Gleichzeitig wurde 2011 ein Lehrlingsprogramm gestartet, in dem zumindest 50 prozentig im Unternehmen ausgebildet wird. Für schulische und betriebliche Ausbildungsgänge wird ein Zertifikat der Oberstufe II erteilt. Die Hochschulzugangsberechtigung kann durch zusätzliche Kurse erlangt werden. Es gibt viele unterschiedliche öffentlich-rechtliche und privatrechtliche Ausbildungsangebote für Erwachsene.

Alle Kinder, ungeachtet ihrer sozio-ökonomischen Herkunft, haben in Schweden Anspruch auf Bildung, und die Erwachsenen haben ein Recht auf Bildung.

Mehr zum Thema