Ausbildung im Handwerk 2016

Handwerksausbildung 2016

Die Ausbildung im Handwerk ist reizvoll. Zwar sank die Anzahl der Altbewerber leicht auf rund 20.700, doch das Handwerk befindet sich in einer positiven Position: Im Lehrjahr 2015 wurden fast 2.400 mehr Lehrstellen (plus 1,6 Prozent) als im Jahr zuvor ausgeschrieben. "Mit dem Ausbildungsbericht werden die ständig wachsenden Möglichkeiten für junge Menschen auf dem Bildungsmarkt einmal mehr bestätigt", erläutert Hans Peter Wollseifer, Vorsitzender des ZDH.

Erstmals seit 2007 ist auch die Anzahl der Neuabschlüsse im Handwerk gestiegen - gegen den Demografietrend. "Daraus schliessen wir ein steigendes Ausbildungsinteresse und einen ersten erfolgreichen Abschluss unserer Anstrengungen, die Anziehungskraft unserer mehr als 130 Lehrberufe zu unterstreichen", so der Präsident des ZDH. Gerade kleine Unternehmen haben Probleme mit dem Nachwuchs, obwohl fast 10 Prozentpunkte der Ausbildungsstellen im Handwerk nicht ausgelastet sind.

Gerade kleine Lehrbetriebe haben Schwierigkeiten, junge Menschen für ihre Lehrstellen zu gewinnen. "Mit dem neuen Förderinstrument, das förderungsbedürftige junge Menschen und ihre Ausbildungsfirmen einzeln und bedarfsorientiert unterstützt, soll dies unterstützt werden", erklärt der ZDH-Leiter der ZDH. Der Beruf eröffnet junge Männer und junge Frauen vielseitige Karrieremöglichkeiten und Entwicklungschancen. Aber auch die zunehmende Verbreitung von digitalen Medien und neuen Techniken - wie Smart Home und Elektro-Mobilität - machte den Handel für leistungsfähige Schulabgänger interessant.

"Das Handwerk wird kontinuierlich erneuert, um jungen Menschen, die ihre Ausbildung abgeschlossen haben, eine zukunftsfähige Berufsausbildung zu ermöglichen", unterstreicht er.

Statistik-Seiten of the German Confederation of Skilled Crafts

Auf dieser Seite erhalten Sie Informationen zur Unternehmens- und Mitarbeiterentwicklung sowie wichtige Zahlen aus dem Bildungsbereich. Unternehmen: Geschäftszahlen für das Handwerk, unterschieden nach Ländern, Berufsgruppen und Berufsgruppen. Sie werden von den Handwerksverbänden (Unternehmen, Bildung) sowie von den Statistikämtern der Bundesländer und des Bundesamtes für Statistik (Umsatz, Beschäftigung) erhoben.

Ausbildung im Handwerk: Auszubildende im Handwerk sind selten - Wirtschaftlichkeit

Der deutsche Handel hat keine jungen Leute mehr. Deutschlandweit gibt es einen Monat nach Beginn des Lehrjahres 20.000 offene Ausbildungsplätze. Dies sind " wesentlich mehr als 2015 ", sagte Hans Peter Wollseifer, Vorsitzender des Zentralverbandes der gewerblichen Wirtschaft (ZDH), der Zeitung "Bild". Auch in Deutschland wiederholte der Bundeskanzler die Vorwürfe einer " Überalterung " und rief zu einer Verbesserung der Bildung auf.

"Eine Ausbildung muss endlich den Status eines Studiums haben", sagte er. "In letzter Zeit wurde viel für das Gymnasium und die Gesamtschule unternommen, jetzt sollten die anderen Schulformen an der Reihe sein", verlangte der Präsident des Handwerks. Viele der rund 30.000 Handwerksunternehmen in Berlin sind ebenfalls auf der Suche nach Auszubildenden. Nach Angaben der Online-Ausbildungsbörse der Handwerkskammer sind in der Landeshauptstadt mehr als 630 Lehrstellen zu vergeben - vom Schneider über die Dachdeckerin, den Hörgeräte-Akustiker, den Maler bis hin zum Zerspanungstechniker.

Demnach gibt es derzeit spezielle Nachwuchsengpässe in der Reinigungsbranche: Hier sind mehr als 120 Ausbildungsstellen zu vergeben. Die Tatsache, dass viele Ausbildungsstellen in Berlin derzeit noch nicht besetzt sind, erklärt sich zum einen durch das schlechte Bild einiger Ausbildungsberufe und zum anderen durch den im Branchenvergleich oft verzögerten Ausbildungsbeginn.

Viele Ausbildungsberufe beginnen erst anfangs Nov., während in den meisten Industrieunternehmen die Ausbildung bereits im Juli oder Juni anläuft. In vielen Handwerksbetrieben wird potentiellen Auszubildenden ein mehrere Monate vor Beginn der Ausbildung ein Betriebspraktikum angeboten, um die Auszubildenden kennenzulernen.

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