Ausbildung im Dualen system

Die Ausbildung im dualen System

Bäckerausbildung ("m/w") im dualen System. Der Auszubildende wird im Tagesgeschäft geschult. Unter dem Begriff "duales System" versteht man das parallele Lernen an zwei Standorten: im Betrieb und in der Berufsschule.

Berufsausbildung im dualen System der beruflichen Bildung

Die Berufsausbildungswege der Jugendlichen im deutschen Bildungssystem weichen von der Form des zunächst reinen Abiturs ab. Nicht alle Schulabgänger haben die gleiche Chance auf eine Berufsausbildung eine detaillierte Auflistung ist im Internet zu finden:

In außeruniversitären Ausbildungsberufen findet die Berufsausbildung hauptsächlich im dualen System der Berufsausbildung statt. Einige nicht-akademische Ausbildungsberufe werden aber auch ausschliesslich an Berufsschulen, Berufsschulen und Berufsakademien unterrichtet. Im Anschluss an eine nicht-akademische Berufsausbildung gibt es die berufsbezogene Weiterbildungsmöglichkeit, die in der Regel an Fachhochschulen und Berufsakademien durchgeführt wird.

Nachfolgend wird das System der dualen Berufsausbildung genauer untersucht und erläutert. Anschließend werden die Schulausbildungsmöglichkeiten für junge Menschen nach bestimmten strukturellen Merkmalen vorgestellt. Dem dualen System der beruflichen Bildung, das sich in seiner Gestaltung grundsätzlich von den Bildungssystemen anderer Bundesländer abhebt, kommt im System der beruflichen Bildung des Bundes eine große Bedeutung zu.

Charakteristisch ist der praxisnahe Transfer von beruflichem Wissen und Können im Ausbildungsbetrieb in Verbindung mit dem Transfer von theoretischem und allgemeinbildendem Wissen in den berufsbildenden Schulen. Voraussetzung für eine solche Ausbildung ist jedoch, dass die jungen Menschen zunächst einen Betriebsplatz haben. Ein bedarfsgerechtes betriebliches Ausbildungsplatzangebot ist daher notwendig.

Wird kein Lehrplatz vermittelt, gibt es seit der Mitte der 70er Jahre die Chance, das Vorbereitungsjahr an einer Berufsschule zu durchlaufen. Damit sollen die Ausbildungsplatzchancen verbessert und eine verbesserte Ausbildung vorbereitet werden. Das Berufsausbildungsjahr ist eine weitere berufliche Vorbereitungsalternative, bei der die Teilnahme häufig auf die spätere berufsbegleitende Ausbildung im dualen System anrechenbar ist ( "Erfolgskontrolle", vgl. Bundesstatistisches Amt 2000, 38ff).

Ausbildung im dualen System

In Deutschland findet die Ausbildung hauptsächlich im dualen System statt. Darunter versteht man die Ausbildung in einem Unternehmen, in der Administration oder in der Ausübung eines freiberuflichen Berufes auf der einen Seite und in der beruflichen Schule auf der anderen Seite, d.h. an zwei Bildungsstandorten. Die schulische Ausbildung (Vollzeitschulform) findet sowohl in der praktischen als auch in der theoretischen Ausbildung an der Berufsfachschule statt.

Basis für die Ausbildung im dualen System ist das Berufsausbildungsgesetz (BBiG) und für die Ausbildung im Handwerk das Handwerksordnung (HwO). In beiden Gesetzen sind unter anderem die Rechte und Verpflichtungen der Lehrbetriebe und Lehrlinge, der Ausbildungsvertrag, der immer die einzelvertragliche rechtliche Basis für ein Ausbildungsverhältnis sein muss, das System der anzuerkennenden Lehrberufe und die Aufgabenstellung der verantwortlichen Gremien, d.h. allgemein Industrie- und Handwerkskammer, Handwerkskammer usw. geregelt.

Rechtliche Grundlage des zweiten Lernorts, der Berufsfachschule, ist das NSchulG. Wichtigstes Element ist hier die Berufsschulpflicht: Die Auszubildenden müssen die Berufsfachschule absolvieren, gleichgültig, ob sie die allgemeinbildende 12. Grundlage dieser Pflicht ist die Tatsache, dass die Inhalte der Ausbildung im Betrieb und die Curricula der Berufsschulen miteinander koordiniert sind, so dass der Abbruch der Ausbildung die gesamte Ausbildung unvollständig machen würde.

Darüber hinaus sieht das Berufsausbildungsgesetz vor, dass die Abschlußprüfung auch das berufsspezifische Lehrmaterial der berufsbildenden Schule umfasst. Berufsschulen haben damit einen dauerhaften Stellenwert im dualen System der Berufsausbildung. Wen soll ich kontaktieren? Hierfür ist die Agentur für Arbeit zuständig, die auf Anfrage auch Ausbildungsbewerber in einem Lehrbetrieb vermitteln kann.

Wenn Sie eine betriebliche Ausbildung anstreben, sollten Sie sich in jedem Falle auch an Ihre zuständigen Stellen bei der Agentur für Arbeit erkundigen. Eine Selbstbewerbung der Antragsteller ist nicht ausgeschlossen. Kontaktieren Sie dazu die entsprechende Behörde.

In den Berufsinformationsstellen der BA werden alle ausgewiesenen Lehrberufe in Text, Bild und Text ausführlich erläutert.

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