Ausbildung Erzieher Sachsen

Fortbildung für Pädagogen in Sachsen

In Sachsen wird die pädagogische Ausbildung an Fachschulen für Sozialarbeit mit dem Fachbereich Sozialpädagogik abgeschlossen. Zur Erzieherausbildung in Sachsen gibt es neben der dreijährigen Vollzeitausbildung auch eine vierjährige berufsbegleitende Ausbildung. Durch die Ausbildung zum Erzieher (m/w) wird die berufliche Perspektive zu einem vielseitigen und zukunftsorientierten Beruf eröffnet. Durch ihre Ausbildung werden Pädagogen befähigt, selbstständig mit Gruppen im sozialpädagogischen Bereich zu arbeiten.

Erzherausbildung Sachsen - Anforderungen, Vorgehen, Ausbildungsmodelle und Bezahlung

In Sachsen wird die pädagogische Ausbildung an technischen Schulen für Sozialarbeit mit dem Fachgebiet für sozialpädagogische Arbeit abgeschlossen. Das Praktikum umfasst drei Jahre hauptberuflich und vier Jahre nebenberuflich. Mit dem Vollzeitmodell ist der praktische Teil der Berufsausbildung bereits eingebunden, das Jahr der Anerkennung bzw. des Praktikums, das auf die Schulausbildung in anderen Ländern folgt, entfällt.nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss können die Absolventinnen und Absolventen in allen soziopädagogischen Institutionen als Fachkräfte mitarbeiten.

Auch die sächsische Pädagogik ist in allen Ländern bekannt. Diejenigen, die eine berufsbegleitende Ausbildung machen wollen, müssen mind. 20 Stunden pro Woche in einer soziopädagogischen Institution arbeiten. Der angehende Erzieher im Kindergarten kann zu 100 % in den Personalienschlüssel aufgenommen werden (Vergütung siehe unten). Der Inhalt der Lehrerausbildung ist für die Vollzeit- und Teilzeit-Ausbildung gleich.

Zu den Lernfeldern gehören ein 2-wöchiges Orientierungs-Praktikum, ein 11-wöchiges Block-Praktikum in einer Kinderkrippe, einem Kita, einem Kindergarten oder einem Hörraum, wobei die angehende Fachkraft in der Praxis in der Regel vier Tage pro Tag und in der Berufsschule verbringt. Das 12-wöchige Praktikum wird in einer anderen Institution durchgeführt.

In Sachsen werden von den öffentlichen Schulen keine Schulgebühren erhoben, es können jedoch individuelle Sachkosten aufkommen. Dagegen können die privaten und unabhängigen Schulbehörden Schulgebühren einfordern. Es ist auch möglich, ein Studentendarlehen abzuschließen, das jedoch in vollem Umfang zuzüglich Zins zurückzuzahlen ist und nur für die vergangenen 24 Ausbildungsmonate vergeben wird.

Bei der Vollzeitausbildung werden die Auszubildenden nicht bezahlt, bei der Teilzeitausbildung ist das anders. Der Fachkräftenachwuchs arbeitet teilzeitlich in einer soziopädagogischen Institution und erhält dafür ein Festgehalt. Damit wird die Weiterbildung in Sachsen besser bezahlt als in den meisten Ländern. Das Internetportal "Chance Quereinstieg" hat eine vergleichende Gehaltsliste für künftige Ausbilderinnen und Ausbilder erstellt, die eine Berufsausbildung oder eine praxisnahe Ausbildung absolvieren:

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