Ausbildung besser als Studium

Besser trainieren als studieren

Niemand kann die Entscheidung treffen, ob Sie studieren oder eine Ausbildung machen wollen. Lehre statt Studium? Die meisten Schüler werden von ihren Erziehungsberechtigten subventioniert, die Auszubildenden erhalten jedoch ein mit jedem Lehrjahr höheres Lohn. Eine Studie kann ziemlich anonyme sein. Sie haben als Lehrling Kolleginnen und Kollegen und in der Regel einen Trainer oder Master, der für Sie verantwortlich ist und Ihnen Rede und Antwort steht.

Für die Auszubildenden besteht keine Kluft zwischen Lehre und Beruf.

Nach dem Studium kommt oft eine anstrengende Antragsphase. Für eine Ausbildung mit rund zwei von drei Auszubildenden ein Stellenangebot des Ausbilderunternehmens. Wer nach der Ausbildung ein Studium absolvieren möchte, hat es einfacher, sich für ein Fach zu entscheiden, weil er die praktische Seite der Dinge kennt. Trainingserfahrung ist auch während des Studiums oft hilfreich. Schließlich schaffte es jeder dritte Manager in Deutschland ohne Studium an die Spitze.

Es gibt in einigen Industriezweigen, z.B. im Einzelhandel, mehr Bosse ohne Abschluss als mit. Die Tatsache, dass Wissenschaftler im Durchschnitt besser verdient haben, sagt nichts über den jeweiligen Fall aus. Auszubildende haben mehr Pflichten als Studierende. Sie verpflichten sich mit ihrem Auftrag, die Befehle von Trainern, Lehrern oder anderen Führungskräften zu erteilen. Es gibt viel zu erleben für interessierte Schüler.

Bei einer Ausbildung engagieren Sie sich für das, was auf dem Lehrplan steht. Die Ausbildung erfolgt vorwiegend in der Praxis. Die Auszubildenden haben zwischen 20 und 30 Tage Urlaub. Mitarbeiter, die ihr Studium in der selben Fachrichtung absolviert haben, haben generell verbesserte Karrieremöglichkeiten. Die Quote der Absolventen in Führungspositionen liegt bei unter 70 Prozent und ist weiter im Aufwind.

Die Gehälter der Akademiker sind im Durchschnitt um mehr als 50 % höher als die der Auszubildenden.

Wieso wollen alle studieren?

Gelegentlich trifft man auf super interessante Beiträge. Dr. Holger Bentz und Kristina Danneberg erläutern den Lauf zum Studium mit einem sozialen Image, das das Abi als " Mindestqualifikation " für einen Schulabschluss betrachtet. "Im Falle von jungen Menschen ergibt sich der Irrtum, dass sich nur das Studium bestens auf eine gelungene berufliche Tätigkeit vorbereitete.

"Das führt die jungen Leute zu dem Missverständnis, dass nur das Abi die beste Vorbereitung auf eine Karriere ist", erläutern sie. Und" logischerweise" ein Studium nach dem Studium. So viele Menschen haben sich gegen eine Ausbildung entschieden. Auch wenn die Berufsausbildung für sie die beste Lösung wäre, weil sie zum Beispiel lieber in der Praxis als in der Wissenschaft arbeitet.

Auf die drei Hauptgründe (oder Vorurteile?) für das Studium gehen die Autoren der Industrie- und Handelskammer ein: Die Gefahr der Arbeitslosigkeit ist niedriger. Der akademische Unterricht hat die "besseren Jobs". Anhand der amtlichen Statistik zeigt sich, wie hoch das tatsächliche Arbeitslosigkeitsrisiko ist.

Wer sich für eine innerbetriebliche Aus- und Fortbildung entscheidet, hat bereits über 300.000 EUR erwirtschaftet - verglichen mit einem Studierenden, der nach sechseinhalb Jahren einen Master-Abschluss hat und möglicherweise das BAföG oder einen Studiendarlehen zurückzahlen muss. Und was ist mit dem Arbeitslosigkeitsrisiko?

Aber das bedeutet im Klartext: Als MINT-Fachkraft haben Sie größere Möglichkeiten auf dem Markt als ein MINT-Absolvent. Bereits heute ist es so, dass eine Doppelausbildung mit Weiterbildung (Techniker, Meister) besser vor dem Verlust des Arbeitsplatzes sichert als ein Studium (lt. IAB): Und wer hat jetzt den besten Arbeitsplatz? Dies wird als "Angemessenheit der Ausbildung" bezeichnet.

Entgegen den Vorurteilen ist dies für die Ausgebildeten besser als für die Akademiker. Mit einer Ausbildung enden Sie also in einem Beruf, der Ihren eigenen Fähigkeiten und Kenntnissen gerecht wird. Die Schlussfolgerung der Industrie- und Handelskammer Koblenz: Die Chancen, nach dem Studium einen geeigneten Arbeitsplatz in einer Festanstellung zu bekommen, sind begrenzt.

Bei der IHK Koblenz können Sie den kompletten Beitrag inklusive Rechenbeispiel nachlesen ( "Stein für Stein", November-Ausgabe, S. 15); der Link zum Zeitschriftenarchiv.

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