Ausbildung Bedeutung

Bildung Bedeutung

Eine Ausbildung zum Rettungshelfer ist die niedrigste Ausbildungsqualifikation für Personal in der Notfallversorgung in der Bundesrepublik Deutschland. Daten und FaktenBerufsausbildung verliert an Bedeutung. Im Online-Lexikon: Ausbildung in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf. Über die Bedeutung von Bildung und Beruf für die Abgeordneten des Landtages. Die Sozialkompetenz beim Übergang in die Berufsausbildung.

Aufwand und Ertrag der betrieblichen Ausbildung: Ergebnis....

Welche Kosten-Nutzen-Relation haben die Unternehmen bei der Ausbildung? Rund 3.000 Lehrbetriebe hat das BIBB zu den Fragen der Ausbildungskosten und des Ausbildungsnutzens befragt. Die Befragungsergebnisse werden unterschieden nach Ländern, Ausbildungsgebieten und -jahren sowie Unternehmensgrößenklassen und Ausbildungsberufen dargestellt.

Dabei werden die Einflussfaktoren auf die Bildungskosten und -entscheidungen der Unternehmen untersucht. Seit vielen Jahren begleitet und untersucht das BIBB die Ausbildungsentscheidungen der Unternehmen unter wirtschaftlichen Aspekten.

Ausbildung: Geschäftsfrau und Mechanikerin, Lieblingsberufe

Im Jahr 2017 haben in Deutschland nahezu ebenso viele Menschen eine Hochschulausbildung begonnen wie eine Ausbildung. Mann und Frau entscheiden sich für verschiedene Berufsgruppen und Fächer. Berufsbildung in Deutschland wird oft als Modell für die internationale Zusammenarbeit angesehen. Es zeichnet sich durch eine doppelte Ausbildung aus, d.h. die Verbindung von betrieblicher Praxis und Berufsschulunterricht.

Nichtsdestotrotz nimmt die Bedeutung der beruflichen Bildung im Vergleich zum Hochschulstudium immer mehr ab. Die Anzahl der Studierenden ist in den vergangenen Dekaden stetig gestiegen, die Anzahl der Lehrlinge jedoch sank. Rund 515.000 neue Lehrverträge wurden 2017 unterfertigt. Bei den Studienanfängern waren es nur etwas weniger als 3000. Im Jahr 2016 waren beispielsweise 90 % der Lehrlinge in den Bereichen Gesundheitswesen, Sozialwesen, Lehre und Bildung Frauen.

Dagegen ist der Sektor Hochbau, Bauwesen, Architektur, Vermessungswesen und Haustechnik vorwiegend weiblich mit einem Anteil von nur 5 vH. In der Gesamtzahl der Auszubildenden sind derzeit nur 38% weiblich. Auch in den am meisten ausgewählten Berufen zeigen sich die Vorlieben der Herren für Technik. Im Jahr 2016 wurden die meisten Menschen zu Kraftfahrzeugmechatronikern, Industriemechanikern oder Elektronikern ausgebildet.

Für die Frau hingegen war die Ausbildung zur Bürokauffrau, Arzthelferin oder Einzelhandelskauffrau besonders gefragt. In Deutschland stieg die Anzahl der Studierenden zwischen 1991 und 2016 um 60 Prozentpunkte von 1,78 auf 2,84 Mio. an. Bei der Wahl des Studiums in Deutschland gibt es zwei Fächergruppen: Mehr als ein Drittel aller Studierenden sind derzeit in den Rechts-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften tätig.

Im geistes-, human- und gesundheitswissenschaftlichen Bereich sowie in der künstlerischen und kunstwissenschaftlichen Forschung sind etwa zwei Drittel der Studierenden Frauen. Es gibt auch wesentlich mehr weibliche als weibliche Studierende in Jura, Wirtschaft, Soziologie, Land- und Forstwirtschaft und Ernährung. Im Gegensatz dazu sind die Ingenieurswissenschaften nach wie vor eindeutig in den Händen von Männern mit einem Anteil an Frauen von weniger als einem Quartal.

Es gilt, alle bestehenden Stellenangebote und Qualifizierungspotenziale zu erschließen und zugleich den zukünftigen Fachkräftebedarf durch schulische Ausbildung und geeignete Berufsausbildung zu gewährleisten.

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