Ausbildung als Berufskraftfahrer

Berufskraftfahrerausbildung

mw-headline" id="Basic requirements">Grundanforderungen">/span> | | Quellcode bearbeiten]> In Deutschland und Österreich ist der Berufskraftfahrer die Berufbezeichnung für zugelassene Fahrer von bestimmten Kraftfahrzeugen für den Güter- oder Personenverkehr. Die Grundqualifizierung und Fortbildung in den Lehrberufen Berufskraftfahrer und Fahrspezialist ist in Deutschland im Berufskraftfahrer-Qualifikationsgesetz (BKrFQG)[2] und in den Durchführungsbestimmungen zur Berufskraftfahrer-Qualifizierung (BKrFQV)[3] festgelegt. Die Grundqualifizierung und Fortbildung ist in Österreich im Güterverkehrsgesetz und der dazugehörigen GWB ( "Grundqualifikations- und Fortbildungsverordnung - Berufskraftfahrer")[4] festgelegt.

Gefahrgutfahrer brauchen ein ADR-Zertifikat, das in allen Ländern Europas gilt. Berufsfahrer und ihre Kraftfahrzeuge (Sicherheitsmängel) werden in Deutschland von der Straßenpolizei, dem BAG und dem zollamtlichen Dienst überprüft. Der Berufskraftfahrer ist in Deutschland ein vom Staat zugelassener Lehrberuf (Facharbeiter) für die Tätigkeit des Fahrers im Personen- und Warentransport. 6] Die 3-jährige Ausbildung basiert auf der Berufskraftfahrerausbildungsverordnung.

7 ] Die duale Ausbildung soll Berufskraftfahrer befähigen, Kraftfahrzeuge sowohl im Personen- und Güterverkehr als auch im Nah- und Ferntransport sicher, verantwortungsvoll und unabhängig zu manövrieren. Als Alternative zum Busfahren im Liniendienst kann man die Ausbildung zum Fahrspezialisten (FiF) durchlaufen. Die Ausbildung wird bei Transportunternehmen immer populärer und wird heute öfter als die Ausbildung zum Berufskraftfahrer durchgeführt.

Die Mindestaltersgrenze beträgt 16 Jahre, jedoch der Führerausweis B + O, mit dem siebzehnten Jahr[ 8] und C 1 + O kann nur mit 18 Jahren gekauft werden, der Busführerschein nur mit 21 Jahren. Der ärztliche Eignungstest zur Fahrerlaubniserlangung ist eine gesetzliche Grundvoraussetzung sowohl für den Einsatz zur Ausbildung des BKF als auch für die Führerscheine C und D.

Der 18-jährige Praktikant kann bzw. darf im vergangenen Ausbildungsjahr bereits mit 40 t zGG schweres Nutzfahrzeug führen, wenn er den Führerschein ausnahmsweise erworben hat. Das Thema der Ausbildung ist zumindest die Lehre der nachfolgenden Aktivitäten und Kenntnisse: Gefahrgutführer (GGVSEB / ADR), Straßenverkehrsmeister, als Fachmeister für Straßenverkehr, Verkehrsfachkraft, Lagerfachkraft, Spediteur, z.B. Dispatcher, Freiberufler nach erfolgreicher fachlicher und technischer Eignungsprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.

Seit 1973 ist die Ausbildung zum Berufskraftfahrer in der BRD bundesweit durchgesetzt. Seither ist auch die Berufskennzeichnung "Berufskraftfahrer" rechtlich abgesichert. Bisher war der Chauffeur nur ein "ungelernter Arbeiter mit Führerschein". Die hohe wirtschaftliche Relevanz des kommerziellen Straßengüterverkehrs und die enorme Steigerung des Straßengüterverkehrs sollten durch die Verbesserung der beruflichen Qualifikation der Triebfahrzeugführer berücksichtigt werden.

Wachsende Mechanisierung und Organisationsveränderungen in der Logistik-Branche verlangen auch eine umfangreiche Fahrerschulung. Ab 1974 stellte die Industrie- und Handelskammer ein Berufskraftfahrerzertifikat für langjährige Berufskraftfahrer aus, die einen entsprechenden 8-monatigen Kurs absolviert hatten. Neben der Theorie ausbildung war aber auch eine praktische Berufsausbildung notwendig, so dass zunächst eine 2-jährige Doppelausbildung aufgebaut wurde.

Die Auszubildenden werden neben der Ausbildung in einem Unternehmen auch in einer berufsbildenden Schule unterrichtet. Bei den firmeneigenen Ausbildungszentren, wie z.B. den Speditionsbetrieben, sollen die künftigen Fachkräfte alle Bereiche durchlaufen: Führerscheine werden von privaten Führerschulen selbständig erworben. Mit der Zeit wurden die Schulungsrichtlinien immer wieder an die veränderten und gewachsenen fachlichen Erfordernisse angepaßt.

Im Jahr 2001 wurde die 2-jährige Ausbildung auf drei Jahre ausgedehnt. 12 ] Dies gab dem Berufskraftfahrer den Rang eines wirklichen Handwerkers. Durch die jahrelange niedrige fachliche Qualifizierung des Fahrers hat sich das Bild dieses Berufes verschlechtert. Auch das Bild des Fahrers in der Öffentlichkeit wird dadurch beeinträchtigt, dass der Lkw-Verkehr oft nur als störender Faktor empfunden wird, der den Strassenverkehr beeinträchtigt und die Umgebung belaste.

Solche Verhältnisse fördern das Selbstbild vieler Fahrer als Einzelkämpfer oder die Entfluchtung in die traumhafte Welt der Trucker-Romantik. Aufgrund der automatisierten Arbeitsprozesse im beruflichen Alltag mit moderner Elektronik und digitaler Kommunikation wird das BKF als sehr gut ausgebildete Fachkraft gebraucht. Das Bundessozialgericht (4a RJ 39/86) hat den Berufskraftfahrer nur als angelernter Fachkraft eingestuft, so dass ein Berufskraftfahrer, der seinen Berufsstand aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausübt, in erster Linie auf einen Arbeitsplatz auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt verweisen konnte, bevor ihm eine Invalidenrente gewährt werden musste.

Damit entfiel die Erwerbsunfähigkeitsrente und es folgten weitere 14 Jahre, bis der korrekte Facharbeiterstatus als BKF durchgesetzt wurde. Der Kompetenzkatalog für Berufskraftfahrer wurde im Mai 1990 einer Expertenkommission unterbreitet, aber viele Fragestellungen bleiben unbeantwortet oder wurden auf Eis gelegt.

Ein ursprünglich vereinbartes Gespräch zwischen dem BDE und dem ÖTV wurde nicht geführt, da das ÖTV keine regionale Ausbildungsstätte, keine Spezialisierung auf den Entsorgungsverkehr, keine Spezialisierung auf den Personentransport im Rahmenplan der Ausbildung festlegen wollte. Die Problematik der Finanzierung der Ausbildung und des Ausbildungspaktes konnte auch nicht im Einvernehmen mit dem BDF ( "Bundesverband Deutscher Güterverkehr") geklärt werden. In Kooperation mit dem IAB hat das BIBB die Verlängerung der Ausbildung von Berufskraftfahrern auf drei Jahre ausgearbeitet und organisiert[21][22].

BIBB und IAB stellten 1993 fest, dass in Westdeutschland 5,6 Mio. Fahrer beschäftigt sind, davon 1,2 Mio. in Lastkraftwagen, Bussen, Transportern usw. die wichtigsten Arbeitsmittel, von denen rund 600.000 lediglich Fahrer sind. Davon sind nach einer vorläufigen Prognose (1993) ca. 120.000 BKF als Fachkräfte im Güter- und Personentransport in der eidgenössischen Statistik als Berufordnungs-Nr. - BO 714- ausgewiesen.

Die ausgebildeten Fachkräfte können somit als BKF auf dem allgemeinen Markt als BKF bezeichnet werden. Dem Berufskraftfahrer bleibt bei seiner Aufgabe wenig Spielraum, da die Aktivität reguliert und durch Wiederholung charakterisiert ist und das geringe Bild es dem Kraftfahrer erlaubt, nur ein Kraftfahrer zu sein, als "jedermanns Qualifikation"[23][24]. Im vergangenen Ausbildungsjahr (18 Jahre und Führerscheinklasse II) wurden die Trainees illegal (allein) rund um die Uhr in einem 40-Tonnen-LKW im Ferngüterverkehr auf Reisen gesetzt.

Nummer 1: Die Voraussetzungen für den Berufszugang zum Güterkraftverkehrsunternehmer und zur Fahrerausbildung müssen erhöht werden. Jänner 2000 - Angesichts der langjährigen Verhandlung und Abstimmung über die einheitliche Qualifikation des BKF in der EU haben sich die Tarifparteien, Berufsgenossenschaften und die Politik auf eine gemeinsame Zukunftsperspektive für den Autofahrer als Fachkraft mit einer 3-jährigen Ausbildung einig werden.

wurde die " Berufsausbildungsverordnung für Berufskraftfahrer als Berufskraftfahrerausbildungsverordnung - BKV " (BGBl. I S. 642) ergangen. Seitdem hat die EU-weite "Richtlinie 2003/59/EG" vom 16. Juni 2003 Regelungen für die Aus- und Fortbildung von Fahrern von Kraftfahrzeugen für den Güter- und Personenverkehr auf der Straße festgelegt.

Demnach sollten nur solche Menschen eine Fahrtätigkeit im Bereich der gewerbsmäßigen Güter- oder Personenbeförderung ausführen dürfen, die über eine angemessene Grundausbildung und Fortbildung verfügt. Ein Auffrischungs- und Auffrischungskurs soll alle fünf Jahre durchgeführt werden; dies gilt für alle Aktivfahrer. Das Bundeskartellgesetz (BKrFQG), mit dem die europäischen Rechtsvorschriften in innerstaatliches Recht überführt wurden, einschließlich der Regelungen für den Erlangung der geforderten Basisqualifikation unter der Verantwortung der Industrie- und Handelskammer, trat am 13. November 2006 in Kraft.

Weitere privatwirtschaftliche Weiterbildungsanbieter wie TÜV und Dekra sind für die Ausbildung bei BKF anerkannt, aber da die Mittel für die Umschulung deutlich gekürzt wurden, werden dort deutlich weniger Berufskraftfahrer geschult.

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